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Drei Tage purer Nervenkitzel: schweißtreibende Stunts und schreiende Fans, die mitfiebern, mitzittern, und mitjubeln. Die Herzen aller BMX-Fans konnten wieder höher schlagen, als vom 10.-12. Juli im Kölner Jugendpark die Weltmeisterschaften stattfanden. Bei den diesjährigen BMX Worlds konnten über 450 Fahrer aus aller Welt die Masse gleich in allen fünf Freestyle-Disziplinen zum Toben bringen. Erstmalig zu den diesjährigen Weltmeisterschaften haben sich sogar Teilnehmer aus Korea auf den weiten Weg nach Deutschland gemacht. Egal ob in der Disziplin Park, Vert, Dirt, Miniramp und Flatland: Überall sorgten sowohl Amateure als auch Pros für ultimative Adrenalinschübe bei Fahrern und Zuschauern. Eins ist klar: Dieser Sport ist nichts für schwache Nerven. Mit ihren atemberaubenden Tricks und Stunts in mehreren Metern Höhe begeisterten die Fahrer ihr Publikum. Natürlich blieben auch Unfälle nicht aus, doch die Teilnehmer wollten unbeirrt ihr Können beweisen. 30.000 Schrauben, 15 Männer und zehn harte Arbeitstage Damit wurde beispielsweise der 2000 Quadratmeter große Streetparcours zum Häppchen für jeden BMX-Fahrer und Fan. Vier Höhenniveaus auf diesem Parcours erlaubten es den BMXern, ihrer Fantasie freien Laufen zu lassen und die verschiedensten Trickvariationen und -kombinationen zur Schau zu bieten. Während der 60sekündigen Runs, in denen sie bei der Jury punkten mussten, gaben die Jungs alles. „I said one more trick, not tricks!“ Mit diesen Worten versuchten die Moderatoren so einigen Fahrern zu signalisieren, dass ihre 60 Sekunden abgelaufen sind. Doch die Wenigsten ließen sich davon beeindrucken. Vielmehr davon motiviert, gaben sie ihre spektakulärsten Stunts zum Besten, um dem Publikum noch einmal so richtig einzuheizen. Auf dem Flatland konnten die Zuschauer in lockerer Atmosphäre zusehen, wie die Sportler mit brutaler Gelassenheit akrobatische Höchstleistungen auf ihren Bikes vollzogen. Höhepunkt am Samstag war der Auftritt des Old School „Haro- Freestyle Team“. Ron Wilkerson, Brian Blyther und Dave Nourie brachten die Masse mit ihrer spektakulären Show zum Toben. Bedauerlicher Weise spielte das Wetter den BMX Weltmeisterschaften gleich an allen drei Tagen einen Streich. Ständig mussten die Contests aufgrund von Verletzungsgefahr abgebrochen werden. Dennoch konnten fast alle Entscheidungen durchgeführt werden. Das Wetter hatte somit auch eine positive Seite, denn bisher wurden noch nie so viele Pro-Finals an einem Tag ausgeführt. Trotz der schlechten Wetterbedingungen ließen sich weder Fahrer noch Fans beirren und sorgten für eine super Stimmung. Eine Bombenstimmung herrschte auch sowohl bei der Opening Party am Freitag im Sensor Club, als auch am Samstag bei der offiziellen BMX Party im Gloria Club. Wer vom sportlichen Tagesprogramm noch nicht genug hatte, konnte sich auf der Tanzfläche so richtig austoben. Ein weiteres Highlight stellte das Dirt-Finale dar. Über den sieben Meter hohen Roll-In rasten die Jungs in eine Steilkurve und einen Roller hinunter. Die Fahrer bewiesen Höchstleistungen und die drei Jumps, die es zu überwinden galt, ließen den Dirt-Parcour zu einem Spektakel werden. Schmutz, Schweiß und Spaß direkt unter der Zoobrücke, was will man mehr! Premiere ist dieses Jahr, dass die BMX Weltmeisterschaften live vor dem Bildschirm zu hause verfolgt werden konnten: Freecaster.tv hat es ermöglicht, dass Fans rund um den Globus hautnah dabei sein konnten. Neugierig? Hier geht’s zu den Clips auf der offiziellen Homepage. Hier die Teilnehmer und die Ergebnisse.
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