Wie können Satelliten bei der Vermessung der Erde behilflich sein? Wie können Astronomen für das menschliche Auge unsichtbare kosmische Energie rekonstruieren? Welche Geheimnisse bürgt die Milchstraße? Wieso färbt sich die untergehende Sonne im Abendhimmel rot, weshalb sind Sterne für uns tagsüber unsichtbar und warum stehen die optischen Teleskope, die auf sie gerichtet sind, erhöht auf Bergen? Fragen über Fragen.

Vom 25. bis 27. Juni wird auf dem Bonner Münsterplatz anlässlich des „Internationalen Jahres der Astronomie“ ein ganz besonderes Wissenschaftszelt stehen: das Sternenzelt. Dort gibt es die Antworten auf die gestellten und auf weitere Fragen rund um die Astronomie. Diverse regionale Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen werden dort Exponate ausstellen und laden die Besucher zu spannenden Mitmachaktionen und Experimenten ein. Veranstalter sind die Universität Bonn, die Stadt Bonn und das Deutsche Museum Bonn. Unterstützt wird die Aktion von der Deutschen Telekom Stiftung.

Wissenschaftler der Uni Bonn informieren im Sternenzelt über die vielfachen Verwendungsmöglichkeiten von Satelliten und welche Erkenntnisse sich bereits aus ihrer Arbeit ergeben haben. Wie man mit einem Weltraumteleskop auf die Suche nach verschiedenen Himmelskörpern geht, zeigen Mitarbeiter des Instituts für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Volkssternwarte Bonn e.V. stellt den Besuchern des Sternenzelts verschiedene Teleskope zur Weltraumbeobachtung zur Verfügung. Das Programm richtet sich an alle Altersgruppen von jung bis alt.

Als Höhepunkt der Veranstaltung rund um das Sternenzelt findet am Samstag, 27. Juni, ab 14 Uhr das Sternenfest - eine bunte Mischung aus Kabarett, Astro-Talk und Musik – statt. Das Sternenzelt ist an den genannten Tagen täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, das Sternenfest am Samstag endet um 22 Uhr.

Weitere Informationen zum Sternenzelt gibt es hier.

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