Das Bonner Loch wurde für diesen Sommer zum Klanggrund umfunktioniert. Was es damit auf sich hat und was die Band Nulltarif zu bieten hatte haben wir herausgefunden
Vielen als Schandfleck im Kopf, zeigt sich das Bonner Loch diesen Sommer in neuem Gewand, und zwar in musikalischem. Die Veranstaltungen, die im Rahmen des Bonner Sommers stattfinden, zogen schon bei den bisherigen Auftritten verschiedener Gruppen zahlreiche Besucher an.
So auch der Auftritt der Band dreiköpfigen Band „Nulltarif“ aus der Nähe von Stuttgart im neu getauften „Bonner Klanggrund“. Die sympathischen Jungs zogen ein vielfältiges Publikum an: so war von Mädchen im Teenageralter bis hin zu gesetzten Herren alles im Publikum vertreten.
Vor sieben Jahren als Coverband gegründet, hat sich die Band durch verschiedene Wettbewerbe schließlich eine Fangemeinschaft aufgebaut. Schon 1500 Platten wurden aus Eigenvertrieb verkauft. Die Musikrichtung, die die Band selbst „Pussyprock“ taufte, ist als ein Mix aus gut angelegten Gitarrenriffs, eingängigen Melodien und liebeslastigen Texten zu bezeichnen.
Anfangs eher punkig, kam die Band zum Ende eher mit melancholischen Songs wie „Vor Liebe blind“ daher, was vor allem die weiblichen Fans begeisterte. Sänger und Gitarrist Jules Zeidler hielt das Publikum durch viel Witz und Charme trotz durchwachsenem Wetter im sonst eher negativ belasteten Bonner Loch bei Laune. Der augenscheinliche Spaß an der Musik sprang aufs Publikum über und regte auch streckenweise zum Mitgröhlen oder sogar zum Tanzen an.
Nach 90 Minuten und zwei Zugaben bedankte sich die Band und gönnte sich ein wohlverdientes Feierabendbier, bevor sie noch am gleichen Abend die Heimreise antraten. Insgesamt ein sehr gelungener Auftritt, der auch die Vielfältigkeit und das freundliche Miteinander der Menschen im Bonner Loch augenscheinlich machte.
Das Album „Licht aus“ soll es wieder ab nächster Woche wieder auf der Homepage
***Homepage*** der Band zu kaufen geben: www.myspace.com/nulltarif
Für mehr Informationen zur Band:
***MySpace***