Ganz angekommen sind sie vielleicht noch nicht, ein guter Anfang ist es aber auf jeden Fall. Die Münchner Band „This is the Arrival“, 2008 entstanden, legt gerade ihr Debüt-Album vor. Guter, tanzfähiger Indiepop – was will man mehr?
Die vier Jungs haben ihr Debüt „Mexico“ genannt. „Mexico“ deshalb, weil es als ein unbestimmtes Ziel dient, als ein Auswegsland. „Wie Australien also, nur ohne Hochglanz, und ohne Garantie, Gold und Glück tatsächlich auch zu finden“, so die Erklärung der Promo-Firma.
Das Album klingt allerdings nicht danach, als hätten die Jungs es nötig, Auswege zu suchen. Die Tracks sind eingängig, tanzfähig und haben Ohrwurmcharakter. So zum Beispiel der Track „Your heart is on fire, cause you fired it up“ - klingt noch stundenlang nach dem Hören im Kopf nach, munter und fröhlich, kein bisschen nervig.
Alle zehn Songs der Platte taugen zum großen Erfolg – vielleicht sogar international. Die deutsche Herkunft hört man keineswegs heraus, die englischsprachigen Texte werden akzentfrei vorgetragen. Dazu passend klingt die Musik welterfahren. „Mexico“ ist fröhlich und frech, gut komponiert und eingängig. Ein Debüt, aber bei weitem kein Anfängerwerk.