Möchte man eigentlich noch mehr über die drei Neuseeländer von The Rabble schreiben? Ihr zweites Album, “The Battle’s Almost over”, liefert genau das, was man erwartet: Drei Akkorde, kräftige Melodien und viel “Hey-Ho”. Mitsingen und mitpogen wird verlangt.
Das Ganze klingt dabei gar nicht so eintönig, wie man vermuten mag. Es bleibt abwechslungsreich – im gegebenen Rahmen. Gelegentlich gibt es auch ruhigere Stücke, der massive Sound bleibt aber durchgängig erhalten. Fette Powerchords mit verzerrter Leadgitarre, schrabbelnd, slidend. Ein bisschen “Ramones”, ein bisschen Hardcore, gewürzt mit Rock’n’Roll, abgeschmeckt mit Rockability-Einlagen und garniert mit etwas Celtic Rock. Zur Abmischung wurde im übrigen Jim Siegel angeheuert, der auch schon mal bei den “Dropkick Murphys” Hand anlegte.
Anspieltipp: “Devil’s Highway”, eines der ruhigeren Stücke. Wer es ausgefallener möchte, wählt „The Battle“. The Rabble kann eindeutig mehr als nur Hey-Ho. Und veröffentlich wird die Platte kompromisslos nach der Do-it-Yourself Methode.
Alles in allem gibt es wenig auszusetzen. Wer sich täglich mit Punkrock das Butterbrot belegt, findet hier den Parmaschinken der Punk-Fleischtheke. Und wach wird man bei so einem Frühstück auch. Versprochen.