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 Harte Klänge aus dem Osten
Festivalbericht: Fortsetzung: Der zweite und dritte Tag auf dem Global East Open Air 2010
Am nächsten Tag meinen es die osteuropäischen Wettergötter nicht gut mit den Festivalbesuchern. Den ganzen Vormittag über schüttet sich der Himmel so heftig über der Metropole aus, dass das gesamte Festivalprogramm um zwei Stunden nach hinten verschoben werden muss. Schlecht für die Bands, gut für den campus-web Abgesandten. So ist man pünktlich zu Eluveitie, den Folk Metalern aus der Schweiz vor Ort. Und das lohnt sich. Selten hat es eine Band geschafft, u mehr...
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 Harte Klänge aus dem Osten
Festivalbericht: campus-web unter ukrainischen Heavy Metal Fans auf dem Global East Open Air 2010 September – im Land der Teutonen ist die Festival Saison mehr oder weniger vorbei. Am Rande der ukrainischen Hauptstadt Kiew hingegen steppt am Anfang des Monats noch der schwer metallische (Braun)Bär. Die Fans folgen zahlreich dem Ruf von namhaften Bands wie Obituary, Moonspell, Eluveitie, Mayhem, Venom, Hammer Fall oder Dark Tranquillity. Ursprünglich waren die amerikanischen Ledermännchen Manowar als Headl mehr...
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 "Wacken ist ja auch so’n Opa-Dorf!"
Festivalbericht: Punk und Rock beim diesjährigen Green Juice Festival in Neu-Vilich - Zwischen Gehstock und Kinderwagen - 2. Teil Genau richtig ist auch die Wahl der Bands. Eine nach der anderen schafft es, die Besucher in immer neue Begeisterungsrufe verfallen zu lassen. Vor allem Mofa und die Frankfurter von At The Farewell Party heizen dem Publikum noch mal richtig ein, bevor der Top-Act, die Hanseaten von Montreal, gegen neun Uhr die Bühne betreten.
Die Hamburger lassen die Zuschauer eine gute Stunde lang richtig ausrasten. Sie trinken gemeinsam mit den Fans und teilen sogar – von wegen hanseat mehr...
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 "Wacken ist ja auch so’n Opa-Dorf!"
Festivalbericht: Punk und Rock beim diesjährigen Green Juice Festival in Neu-Vilich - Zwischen Gehstock und Kinderwagen Eine schwarze Katze bahnt sich ihren Weg. Schnell weicht sie einem tanzenden Fuß aus und entschwindet in Richtung Dixi-Klo. Besser ist das, denn die für sie sonst so beschauliche Wiese in Neu-Vilich hat sich heute in eine Open-Air-Location verwandelt. Hier ist das Green Juice Festival (GJF) ist in vollem Gange. Zur Freude aller scheint an diesem Samstag die Sonne und etwa 1.500 Musikfreunde haben ihren Weg nach Beuel gefunden. Mitten in einer Wohnsiedlung an der Marie-Montesouri-Allee is mehr...
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 Musikalische Wissenschaftsnacht
Konzertbericht: We are Scientists spielten am Donnerstag im Kölner Luxor „You bring a bear to the show, this ain‘t save.“ Chefwissenschaftler Chris Cain betrachtet schockiert den übergroßen Teddybären. „Don‘t mind, this is Germany, not USA“, versucht ihn Bandkollege Keith Murray zu beruhigen. Die wirklich gefährlichen Bären leben auf der anderen Seite des großen Teiches. „Okay, I‘m convinced.“
Mit viel Charme und Wortwitz präsentierten sich die Jungs von We are Scientist am vergangenen Donnerstag in Köln. Ihr Versuchslabor: das Luxor. Ihr Auditorium: viele mehr...
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 Wie ein Dampfzug über den Museumsplatz
Konzertbericht: Gilberto Gil am 30.7. auf dem Museumsplatz Bonn Ein langer Abend steht bevor. Unter dem Motto „A Very Special Night Of Global Music“ wird der Bonner Museumsplatz zu einem Mini-Weltmusik-Festival: Insgesamt drei Künstler treten auf. Bei Lokua Kanza gibt es Afro-Pop aus dem Kongo, bei EES Kwaito-Beats aus Namibia. Trotzdem steht Afrika eher im Hintergrund: Unangefochtener Star des Abends ist die brasilianische Musik-Legende Gilberto Gil.
Mit vollem Programm und früher Sperrstunde liegt der Anfang der „Special Night“ bei 18 Uhr. Die Pausenmus mehr...
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 Eine riesige Gartenparty
Konzertbericht: Am 31. Juli fand im Dortmunder Westfalenpark das 15. Juicy Beats Festival statt
Wer schon einmal im Westfalenpark in Dortmund war, weiß wie schön es dort ist: ein weitläufiges Areal mit vielen Wegen, großen Wiesen, schönen Teichen, gepflegten Blumenbeeten. Am Samstag hat das Juicy Beats eingeladen und knapp 25.000 Gäste sind zu dieser besonderen Gartenparty gekommen. Für das größte Electronic und Independent Music Festival in NRW wurden acht Bühnen und 18 DJ-Floors aufgebaut, so dass ein abwechslungsreiches Musikprogramm geboten werden konnte. Ab 12 Uhr mittags gab es was a mehr...
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 Heiß, heiß, kochend heiß!
Festivalbericht: Eindrücke vom Melt! Festival 2010 - 3. Teil
Bis zu 700 Mitarbeiter und 90 Freiwillige haben das diesjährige Melt! reibungslos über die Bühne gebracht. Nicht unschuldig ist daran natürlich auch das Publikum, das sich aus fast 30% Briten und Holländern zusammensetzt und so internationales Flair erzeug. Chef-Booker Stefan Lehmkuhl zeigt sich zufrieden: „Ich habe an diesem Wochenende nur strahlende Gesichter gesehen.“ Gestrahlt haben dürften auch die Protagonisten e mehr...
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 Heiß, heiß, kochend heiß!
Festivalbericht: Eindrücke vom Melt! Festival 2010 - 2. Teil
Ein Tag auf dem Melt! geht früh los. Der Lautstärkepegel auf dem Gelände und die Hitze in den sonnenbeschienenen Zelten lassen selten mehr als fünf Stunden Schlaf zu. Der Zeitvertreib bis zum Gang aufs Festivalgelände kann höchst unterschiedlich gestaltet werden. Der Gemminer See direkt am Zeltplatz ist Anlaufstelle für alle, die die Hitze nicht mehr ertragen können oder für ihre Körperpflege nicht bezahlen wollen.
Die Melter können aber auch in diesen mehr oder minder ruhigen Stunden nicht a mehr...
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 Heiß, heiß, kochend heiß!
Festivalbericht: Eindrücke vom Melt! Festival 2010
„It’s Number 13, Baby“ prangt es über der Converse Main Stage. Nach dem „dirty Dozen“ vom letzten Jahr begrüßt das Epizentrum der Festivalstätte Ferropolis seine Besucher zu der dreizehnten Auflage des Melt! Festivals. Dem Wort Epizentrum macht der Ort im ehemaligen Tagebau Golpa-Nord bei Dessau am Freitagnachmittag aber noch keine Ehre: Temperaturen von 33 Grad zwingen die meisten Festivalgänger unter ihre Pavillons auf dem Zeltplatz. Die Wenigen, die sich auf den Asphalt vor die Hauptbühne gew mehr...
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 Melt! Train: U melted my heart
Festivalbericht: Die sonderbare Zugfahrt zum Melt! Festival Donnerstag, 15. Juli, 23:53 Uhr, Gleis 2: ein Aufatmen geht durch den Kölner Hauptbahnhof. Mit 35 Minuten Verspätung fährt ein bordeauxroter, etwas in die Jahre gekommener Zug ein. Die unruhige Menschenmasse räumt das Gleis langsam frei von Rucksäcken, Bierkästen, Campingstühlen und sucht nach dem passenden Abteil. Ein paar riesige Rollkoffer werden ebenfalls hektisch über den Bahnsteig gerollt, um dann über die schmale Treppe in den Zug gewuchtet zu werden.
Neugierige Zuschauer können mit mehr...
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 Völkerverständigung im Tagebau
Festivalbericht: Das Melt! Festival und seine internationalen Gäste Die Autokennzeichen auf dem Parkplatz verraten es bereits. Das Melt! ist kein „deutsches“ Festival. Aus aller Herren Länder strömen die Gäste nach Ferropolis. Gut 30 Prozent der Besucher sollen es in diesem Jahr wieder gewesen sein, die aus dem Ausland ins tiefste Sachsen-Anhalt kamen.
So ist die „Amtssprache“ auf dem Melt! auch Englisch. Auf Schildern, in Infoheften und unter den Besuchern des Festivals: Wegbeschreibungen, Smalltalk am Bierstand oder die Frage, wer denn da gerade spielt, fi mehr...
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 Geschichten aus der Gruft
Konzertbericht: Alien Sex Fiend spielten am Samstag in der Kölner Essigfabrik Der Konzertbesuch bei einer Band, die bereits seit langer Zeit im Geschäft ist, birgt stets ein gewisses Risiko. So gibt es Musiker, die nach mehreren Jahrzehnten dazu übergegangen sind, nur noch ihre alten Hits wiederzukäuen. Schlimmer noch sind die, die nicht einmal mehr das so richtig hinbekommen. Andere wiederum wollen diesem Trott entgehen und erfinden sich plötzlich neu – oft zum Leidwesen ihrer Fangemeinde. Der Weg zwischen beiden Extremen ist schmal. Bei ihrem eindrucksvollen Konzert in mehr...
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 Orchester mit Begleitung
Konzertbericht: Das Orquesta Buena Vista Social Club auf dem Bonner Museumsplatz Keine karibische Hitze, auch keine tropischen Wirbelstürme: Als das Orquesta Buena Vista Social Club am 12. Juli die „Solarworld Summerstage“ auf dem Bonner Museumsplatz betritt, weht fast schon eine frische Brise. Also doch eher mitteleuropäische Stimmung? Das Publikum wehrt sich standhaft und trinkt Cocktails, in der ersten Reihe kann ein Panama-Hut gesichtet werden. Und sobald die Musik erklingt, machen sich auch die Salsa-Tanzstunden bezahlt.
Das Orchester führt den Markennamen fort, der mehr...
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 DAS Konzert der Rheinkultur
Konzertbericht: Alexisonfire bringen wabernde Festivalluft zum Kochen Wer der Blauen Bühne und somit einer nach Whiskey rufenden Jennifer Rostock inklusive kreischenden Teenagern den Rücken kehrte, hatte genügend Zeit mentale und körperliche Kräfte für einen der sehenswürdigeren Auftritte der diesjährigen Rheinkultur zu sammeln.
Alexisonfire stehen pünktlich auf die Minute vor einem Publikum, das den gesamten Bereich vor der Bühne ausfüllt. Mit nacktem Oberkörper baut sich ein langhaariger George Pettit vor der Masse auf, neben ihm - etwas züchtiger - Dallas G mehr...
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 Musik in Zeiten der Tröte
Festival: Dem Arenen-Einerlei etwas entgegen zu setzen war Anspruch und Versprechen der Kölner Musikmesse c/o pop 2010. Endlich macht das Wetter mit. Zumindest die meiste Zeit und wenn auch zugegebenermaßen das Konkurrenzprogramm sich wirklich sehen lassen kann hier in diesem Sommer 2010, ist doch Pflichttermin angesagt. 2010, Dekadenwende, bald erfüllt sich der göttliche (Pop-)Plan und so weiter. Wir fangen klein an und stellen Euch Bands vor. Die irdischen: von den Sternen über Booka Shade, The Go! Team und The Ruby Suns bis 1000 Robota und Ja, Panik.
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 Jetzt gib' mir endlich das scheiß Passwort
Konzertbericht: Stadtgarten / Die Sterne C/o pop Closing im Stadtgarten, Sommerabend und Sonntag. Die Sterne laden zum Tanz, also verspricht der Abschied für dieses Jahr glanzvoll und kritisch zugleich zu werden. Wenn da der Final-Act mal nicht sehr passend ausgewählt worden ist – "Kritik" und "Glanz" sind Attribute, mit denen sich doch eigentlich jede ernst zu nehmende Musikmesse respektive Branchentreff schmücken muss. Doch was sagen wir zu Kölns liebstem Stadt-Festival? Wie war's dieses Jahr?
Schon vor wenigen Monaten im K mehr...
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 Popkultur für Kids
Konzertbericht: Opernterrassen / c/o pänz Man stelle sich vor: in einem Raum tanzen und tollen Fünfjährige mit einem Ballon in der Hand zu einem DJ-Set von Hans Nieswandt, eine Etage tiefer steht ein Knirps, der kaum über den Tisch gucken kann, an den Turntables und übt mit konzentrierten Blick das Scratchen, während an einem Nebentisch Plattenspieler aus Schuhkartons und Kronkorken zusammengeklebt werden. Willkommen bei der c/o pänz. Unter dem Motto "popculture for kids" fand am Samstag das c/o pop-Programm für Kinder und mehr...
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 Aloha in Colonia
Konzertbericht: Opernterrassen / The Ruby Suns / The Go! Team Anderer Ort, anderes Klima. In den Opernterrassen, gar nicht so weit vom Bogen 2 entfernt, reicht sich zur gleichen Zeit der halbe Pop-Globus die Hand. Der halbe? Na, wenn nicht noch mehr: The Ruby Suns haben den weiten Weg aus Neuseeland nach Köln gefunden, The Go! Team sind aus Brighton angereist. Und wo letztes Jahr noch Parties die Musiktage zu einem feuchten Abschluss brachten, dürfen wir uns hier und jetzt auf unbekannten Kiwi-Pop und stürmischen Rumpel-Pop freuen. The Go! Team setzen ihre mehr...
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 Züge, Maschinen, Kurzschlussreaktionen
Konzertbericht: Bogen 2 / Hans Unstern / 1000 Robota / Ja, Panik Über den Köpfen des Publikums donnert ein Zug hinweg. Das stört jedoch nicht wirklich, da alle viel zu gebannt von diesem bärtigen Mann dort oben sind. Hans Unstern steht auf der Bühne des Bogen 2 und die düsteren Katakomben in der Hohenzollernbrücke harmonieren perfekt mit der Musik, die man zu hören kriegt. Poetisch und geheimnisvoll. Die Songs teilweise nur fragmentarische Skizzen und dann wieder ausufernde, kraftvolle Stücke. Begleitet wird Unstern von Kontrabass, Schlagzeug, Saxophon mehr...
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 Mein Herz tanzt
Konzertbericht: Gloria / Booka Shade Fotos dürfen an diesem Abend keine gemacht werden. „Das wollen die Künstler nicht.“ Dass mittlerweile aber jeder zweite sein Handy in die Luft hält, knipst und filmt ist anscheinend egal. Aber was soll's? Müssen wir uns Booka Shade auf der Bühne des Kölner Glorias einfach mal so vorstellen: zwei Typen, der eine (Arno Kammermeier), stehend hinter einer gewaltigen Schlagzeugkonstruktion, macht die Rampensau, wirbelt sein Handtuch über dem kahlen Haupt und bellt Tanzbefehle ins Publikum. Der mehr...
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 Die Headbanger sprechen
Festival-Bericht: Campus-Web.de hat für Euch auf dem Rock Hard die Meinung der Festival-Gänger eingefangen.
Tobias (22) und Vanessa (23)
Aus: Köln
Wie oft sie schon da waren: 3x / 1x
Das diesjährige Line-up fanden sie: Nicht so besonders.
Bester Gig des Festivals: Bloodbath und Nevermore.
Stimmung auf dem Rock Hard: Perfekt.
Preise: Das Bier ist sehr günstig, das Essen Durchschnitt.
Nächstes Jahr wied mehr...
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 Der Pott rockt!
Festival-Bericht: Campus-Web.de war für Euch vor Ort in Gelsenkirchen und nahm das Rock Hard- Festival unter die Lupe. Meine Damen und Herren, liebe Headbanger – die Festivalsaison ist eröffnet! Endlich kann man wieder Zelt, Campingstuhl und einen reichlichen Vorrat an Flüssignahrung einpacken und Richtung Open-Air-Bühne abdüsen. Wie jedes Jahr eröffnet das Rock Hard den Sommer der deutschen Heavy-Metal-Festivals, diesmal vom 21. bis zum 23. Mai.
Das Wetter spielt perfekt mit, als sich die ca. 5.000 Mann starke Besucherschar nach und nach am Gelsenkirchener Amphitheater einfindet. Für viele ist di mehr...
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 Himmlisches Konzert bei unterirdischem Sound
Konzertbericht: An Horse am 02.06. im Gebäude 9 Die australische Band An Horse besuchte Köln und brachte Unterstützung aus Aachen mit. So wurde am Mittwoch im Gebäude 9 ein bezaubernder und zugleich enttäuschender Abend geboten.
Zuerst erscheint die Vorband A Young Heart auf der Bühne – in völliger Stille. Laptop abgestürzt. Einigermaßen charmant kann Sänger Holger Kochs die Wartezeit überbrücken, indem er seine Band vorstellt: A Young Heart ist sein neues Projekt nach Pale. Schließlich kann die Band zu spielen beginnen. Der g mehr...
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 Rocken in Bad Godesberg
Konzertbericht: toys2masters – Rückrunde vom 10. - 19. Mai in der Klangstation Wenn man Bad Godesberg hört, denkt man wohl als erstes an den Rhein, die alten Häuser, die Godesburg und an unfreundliche Ampelsysteme. Bad Godesberg jedoch als ein Zentrum für lokale Rockbands zu bezeichnen ist ungewöhnlich. Und doch findet in dem verschlafenen Ortsteil von Bonn ein jährlicher Bandwettbewerb statt, der in NRW seines gleichen sucht.
Das Konzept
„toys2masters“, so lautet der Name des Wettbewerbs, ist in seiner 14jährigen Spielzeit zu einer festen Größe in der Köln-Bo mehr...
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 Zeitlos genial
Konzertbericht: Zoot Woman spielten am 7. Mai im Bootshaus Das Bootshaus ist nicht gerade die gemütlichste Location. Die an der hohen Decke entlang laufenden Rohre, die Käfige und die ungeschmückten Wände versprühen industriellen Charme und erinnern irgendwie an Clubs, in denen man ganz besonders auf sein Getränk und seine Handtasche achtet. Auch das Publikum und vor allem die Herren an der Tür passen in dieses Bild: beim Einlass werde ich nach dem Ausweis gefragt. Am liebsten hätte ich dem Türsteher empört „Ich stehe auf der Gästeliste!“ entgegen gesch mehr...
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 Auf wackligen Beinen
Konzertbericht: Gary spielten am 06. Mai in der Kölner Werkstatt Nach dem Interview begleitete campus-web die Band zum Konzert in die Werkstatt. Erfreulich: die halbwüchsigen kreischenden Robert-Stadlober-Fans in der ersten Reihe blieben aus, weniger erfreulich: die erste Reihe blieb komplett aus – leider hatten sich extrem wenige Fans in die Werkstatt verirrt und die geringe Zahl Anwesender hielt viel Abstand zur Bühne.
Die von Robert prophezeiten „wackeligen Füße“ bewahrheiteten sich leider – mehr...
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 The Wild Ones
Konzertbericht: Black Rebel Motorcycle Club am 3. Mai in Köln Mütter bringen ihre Kinder in Sicherheit. Backfische ziehen verstohlen die Gardine zur Seite, um sehnsuchtsvoll auf die Straße zu blicken. Die Halbstarken sind wieder da. Ihre Maschinen hat man schon von weitem gehört, jetzt sitzen sie in Lederjacke und mit Kippe im Maul auf dem Marktplatz im Zentrum der Stadt, dort wo jeder sie sehen kann. Herausfordernde Blicke werden in die Runde geworfen. Niemand, der ihnen Vorschriften machen könnte. Revolution liegt in der Luft…
Am Montag war es auch i mehr...
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 Eine Achterbahnfahrt mit neuen Stiefeln
Konzertbericht: Wallis Bird verzückte am 1. Mai das Hundertmeister in Duisburg Bei Wallis Bird ist alles ein bisschen anders. In der Regel beginnen Konzerte mit einem Kracher – nicht mit einem Mega-Hit, aber eben einem guten Einstieg, den jeder kennt. Die junge Irin hingegen plaudert erst ein wenig mit dem Publikum und fängt dann mit „Berlin“ an: einem unkonventionellen, schräg hüpfenden Stück, das definitiv nicht zum Mitsingen animiert. Direkt nach diesem eigenartigen Einstieg schiebt sie „La La Land“ hinterher – ungewohnt rockige Töne vom neuen Album, die jedoch einschla mehr...
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 Einfach leiten lassen
Konzertbericht: Élysée spielten am 9. April 2010 im MTC Köln. Freitagabend im MusikTanzClub in Köln auf der beschaulichen Zülpicherstrasse: Élysée, die Band mit den Akustikgitarren, haben zum Konzert geladen und ihre Fans sind dem Ruf in Scharen gefolgt. Als lokale Band aus Köln hatten sie keinerlei Probleme, den Laden bis zum Bersten zu füllen. Besonders viele Frauen um die 20 versammelten sich vor der Bühne.
Erst zu relativ fortgeschrittener Stunde betraten Élysée als Headliner die Bühne. Das Publikum war sofort Feuer und Flamme. Gitarrist und Leadsä mehr...
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 Begehrt und dämonisiert
Konzertbericht: Craved spielten am 11. März im MTC Köln. Der Musik-Tanz-Club auf der Zülpicher Straße ist ein Laden, in dem oft Bands mit mehr oder weniger großem Bekanntheitsgrad spielen. So auch an jenem Donnerstagabend als die junge deutsche Rockband Craved in besagtem Lokal ein Konzert gab.
Ursprünglich aus Bremen stammend, verteilen sich ihre Mitglieder heute auf verschiedene studentisch besetzte Städte im Bundesgebiet. Unter anderem Münster, Osnabrück and last but not least die Stadt am Ring: Köln! Ihr Name bedeutet auf Altdeutsch „be mehr...
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 Verwirrt und schweißnass
Konzertbericht: Tocotronic am 13.03. in Hamburg
„Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.“ Der Name des Liedes ist programmatisch für Tocotronic: Arne Zank, Dirk von Lowtzow, Rick McPhail und Jan Müller waren ihrer Zeit schon immer ein klein wenig voraus. Heute lassen die Vier aber ein paar Minuten auf sich warten. Jedenfalls gefühlt. Das Vorprogramm mit der Sängerin Dillon erfüllt nicht seinen Zweck. Die Besucher der „Großen Freiheit 36“ auf der Hamburger Reeperbahn sind gelangweilt. Stünde doch schon Tocotronic auf der Bühn mehr...
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 Ganz unten und ganz oben
Konzertbericht: All Time Low am 10. Februar in der Kölner Live Music Hall. Der Name einer Band hat sehr oft keinen Bezug zu der Musik, die sie spielt. Manchmal kann aber auch genau das Gegenteil der Fall sein. So bei der Pop-Punk Band All Time Low. Der Bandname lässt eigentlich ruhige, nachdenkliche Töne vermuten, doch davon war am Abend des 10. Februar nichts zu hören. Im Gegenteil: All Time Low schaffte es, die Halle zum Kochen zu bringen.
Die vier Jungs aus Maryland,USA traten im Rahmen ihrer European Tour in der Live Music Hall in Köln auf und brachten als Suppo mehr...
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 Metal auf Sparflamme
Konzertbericht: Hypocrisy gaben sich vergangenen Dienstag in der Kölner Essigfabrik die Ehre – und konnten nicht völlig überzeugen. In Zeiten von Touren, die mehr an fahrende Festivals erinnern und bis zu fünf Bands an einem Abend vorlegen, zeigen sich Hypocrisy mit nur einer Vorband angenehm klassisch. So haben die aus Helsinki stammenden Survivors Zero die selten leichte Aufgabe, das Volk für die Hauptband vorzuwärmen.
Als die ersten Töne erklingen, haben sich bereits viele Fans vor der Bühne versammelt. Dies mag daran liegen, dass das Konzert gut um eine Stunde nach hinten verschoben wurde. Und da die Preise für das la mehr...
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 Keep calm and carry on
Konzertbericht: Stereophonics spielten am 02.02. in der Live Music Hall Für eine Band, die in Großbritannien Stadien füllt, muss es eher ein Scherz sein, in der Kölner Live Music Hall zu spielen. Die Stars vor einer solch gemütlichen Kulisse zu erleben, ist jedoch offenbar für zahlreiche Briten Grund genug, die Reise nach Deutschland anzutreten. Das Publikum besteht nämlich zu einem großen Teil aus alternden deutschen und englischen Fans aus der Anfangszeit der Band (1997), aber auch das hier vertretene Jungvolk freut sich auf den Auftritt der Stereophonics.
Doc mehr...
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 The Power of Blues
Konzertbericht: Vergangenen Samstag begeisterte Ana Popovic das Publikum im Kölner Stadtgarten. Die momentanen Wetterverhältnisse sorgen dafür, dass so mancher spontane Konzertgänger doch lieber in den eigenen vier Wänden bleibt und es sich vor dem Fernseher gemütlich macht. Dieses Motivationsproblem schienen die Freunde des Powerblues, die sich schon früh und zahlreich in der Halle eingefunden hatten, jedoch nicht zu haben. Und das, obwohl das Durchschnittsalter an dem Abend gut und gerne auf die Fünfzig zuging. Das fortgeschrittenes Alter und ausgelassener Konzertspass sich nicht widersp mehr...
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 Liebe auf den zweiten Blick
Konzertbericht: Air besuchten am Freitag das Kölner Palladium 1998. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik lenkt eine Rot-Grüne Regierung die Geschicke des Landes. Der erste Smart wird verkauft. Im Champions-League Spiel zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund fällt das erste Tor schon vor Spielbeginn. 1998. Lange her, nicht wahr?
Abseits von Politik, Sport oder Wirtschaft kann das vorletzte Jahr des 20. Jahrhunderts aber auch mit Meilensteinen aufwarten. Gemeint ist natürlich weniger das Comeback von Modern Talking bei „Wetten, dass…?“, als v mehr...
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 We’ll detonate the streets tonight
Konzertbericht: Dúné am 24.01. im Düsseldorfer zakk. Sonntagabend, der Club im zakk ist ausverkauft. Der kleine Raum ist warm, voll, laut. Der Altersdurchschnitt liegt deutlich unter dem der beiden Bands, die heute Abend spielen werden: die Mitglieder von Dúné haben im Pass Jahrgang ’87 und ’88 stehen, die Münchener Musiker der Vorband Fertig, los! sind zwischen ’82 und ’86 geboren. Zwei sehr junge Bands, von denen sich jedoch die dänischen Headliner weitaus reifer präsentieren werden als der Support-Act.
Pünktlich um 20.00 Uhr geht es los, die mehr...
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 Cologne Music Week
Musik-Lokal: Beat!Beat!Beat! Die Gruppe Beat!Beat!Beat! spielte am Dienstag im Schaufenster von Forcas auf der Maastrichterstraße. Eine junge deutsche Band, die Indie-Pop der Marke Foals oder Wombats raushaut, wenn auch noch etwas grün hinter den Ohren. Aber das ist völlig okay, denn die Knaben haben grade mal das Abitur gemacht. Neben der Fanbase aus dem Heimatdorf, die jetzt schon jeden Song mitsingen kann, versammelten sich vor dem Schaufenster überraschend viele Leute, die sich am Ende begeistert von mehr...
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 Ein Hexenkessel bei Eiseskälte
Konzertbericht: Kataklysm spielten am 13. Januar im Kölner Underground Wenn ein Konzert in eine kleinere Location verlegt wird, heißt das selten etwas Gutes. Dass es aber auch seine positiven Seiten haben kann, zeigte sich am Mittwoch bei dem Gig von Kataklysm. Dieser fand nicht wie zuerst geplant in der Live Music Hall, sondern im nur wenige Meter entferntem Underground statt. Dort hatten die Fans dann die seltene Gelegenheit, mit ihren Helden ohne Fotograben auf Tuchfühlung zu gehen. Und das taten sie ausgiebig.
Vom regen Körperkontakt ist aber noch wei mehr...
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 "I'll bring the poison, can you bring the knife?"
Konzertbericht: Get Well Soon im Berliner Heimathafen Neukölln. Dass Konstantin Gropper aka Mastermind von Get Well Soon mit dem Albumtitel „Vexations“ nicht die deutsche Übersetzung, die so etwas wie Plage oder Ärgernis bedeutet, im Kopf hatte, sondern vielmehr eine Referenz zum gleichnamigen Stück von Erik Satie herstellt, wird hier mal vorausgesetzt. Ersteres wäre dem Understatement wohl auch zu viel. Das Erstlingswerk des Absolventen der Popakademie mit dem schönen Titel „Rest now weary head you will get well soon“ hat 2008 Feuilletonisten durch d mehr...
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 Fröhliche Hainachten!
Konzertbericht: Jupiter Jones spielten am 27. Dezember im Gloria Theater Köln Das Gloria Theater in Köln war am vergangenen Sonntag Schauplatz eines Ereignisses welches im Vorfeld gemeinhin als "Hainachten" angepriesen wurde. Die Band Jupiter Jones spielte ein Konzert unterstützt von The Band Geek Mafia und Steakknife. Noch bis kurz vor Beginn um 20 Uhr war der Bürgersteig vor dem Eingang voll mit Leuten. Die Schlange reichte bis zur nächsten Kreuzung. Das versprach ein gut gefülltes Haus, und tatsächlich, das Gloria war zum Bersten voll.
Das Publikum bestand aus den mehr...
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 "Arbeit ist Scheiße!"
Konzertbericht: Die Kassierer spielten am 19. Dezember in der Kölner Essigfabrik Im Laufe der Jahre scheint es sich auch außerhalb der Punkszene herumgesprochen zu haben, dass ein Konzert der Kassierer ein Ereignis der besonderen Art ist. Spielten die Kassierer vor knapp einem Jahrzehnt noch vor maximal ein paar hundert Fans in ranzigen Jugendzentren, so füllen sie mittlerweile locker Hallen mit vierstelligem Fassungsvermögen. Und setzte sich das Publikum einst primär aus Punks und Skinheads zusammen, so trifft man heutzutage auf Kassierer-Konzerten auf bebrillte Klis mehr...
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 Der Teufel, Du, ich und der Pop.
Konzertbericht: In den Himmel hinauf: Julian Plenti "Is Skyscraper" am 8. Dezember in der Kulturkirche Köln. Es ist Anfang Dezember, so langsam wird es kalt und dunkel. Die Kulturkirche Köln wird heute Abend ein Konzert sehen, zu dem es später zu sagen gibt: ein besserer Ort wäre dafür kaum denkbar gewesen. Von vorne.
Julian Plenti ist den meisten besser bekannt als Paul Banks, Sänger der New Yorker Post-Wave Band Interpol. Dort gingen drei Platten ins Land, die die Gruppe neben den Strokes oder den Yeah Yeah Yeahs als eine der profiliertesten Post-Bands der jetzt fast vergangenen Dekade definierten mehr...
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 "Ich schenk' dir meine Welt, Köln!"
Konzertbericht: Max Herre überzeugte am 30.11. mit Ehrlichkeit und neuem Sound. Bei der Max Herre-Tour geht es vor allem um eines: mit Musik Geschichten zu erzählen. Das bewies schon vor dem Auftritt des Mainacts im Kölner Gloria Theater die Support-Sängerin Mariama. Die Kölnerin stimmte das Publikum mit ihrer beeindruckenden Stimme und einfühlsamen Songs auf den „geschenkten Tag“ ein.
„Ein geschenkter Tag“, so heißt die neue akustisch gehaltene Platte von Max Herre, die er im Kölner Gloria präsentierte – zusammen mit seiner Band, dem Quartett aus Pianist Roberto Di Gio mehr...
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 Architektur und Popmusik
Konzertbericht: Grizzly Bear säuselten am 19. November in der Kulturkirche Köln Auch in Köln ist der Herbst erfahrungsgemäß eher ungemütlich. Während man sich lange vor unserer Zeit noch zur Herzenserwärmung und Erbauung in die Gemeindekirche rettete, hat die Kulturindustrie die Konzertsaison für uns geschaffen. Als am 19. November Grizzly Bear den letzten Termin ihrer Deutschlandtournee bestritten, fielen dennoch beide Strategien ineinander.
Analogien von christlichen Verheißungen und den Versprechungen der Popmusik sind weit gestreut. Dabei erwartet nun zwar niemand m mehr...
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 "Gilmore Girls" mit verzerrten Gitarren
CD-Kritik: Sinister Rouge - "No petting in the pool" So klingt, sagen Sinister Rouge, ihre Musik. Eine kuriose Beschreibung, verbindet man mit der Fernsehserie "Gilmore Girls" doch eher bedächtige Singer-/Songwriter Stücke und bisweilen The Bangles und The Shins. Das Quartett aus Siegburg widmet sich hingegen dem lebhaften Pop-Punk und Punk-Rock. Jegliche Assoziation zur beliebten Serie bleibt vorerst ein Geheimnis.
Mit ihrer Debüt-EP "No petting in the pool" wecken Sinister Rouge Erinnerungen: an die Zeiten von Millencolin und NOFX. "Carousel mehr...
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 Sinister Rouge - Record release "No petting in the pool"
Musik-Lokal: Das Ding machen. Die Siegburger Band "Sinsister Rouge" hat ihre erste EP veröffentlicht. Unter dem Titel "No Petting in the Pool" gibt es sieben Songs von Poprock zu Punkrock zu hören. Und wie sich das gehört, gab es eine CD-Release-Party im Kulturcafé Siegburg.
Als Vorband eröffneten "C-Mones" die Show. Sie brachten gute Laune mit, lieferten ein eingängiges und solides Programm. Das zahlenmäßig zunächst noch übersichtliche Publikum dankte es ihnen und lie mehr...
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 Rasseln, Tamburin und Mundharmonika
Konzertbericht: The Films waren bei ihrem zweiten Luxor-Konzert kreativ The Films spielten am 12. November in Köln. Auf die Frage: „Who was here in 2007,“ meldeten sich nur fünf treue Seelen. Dank eines guten Liveauftritts konnte die Indie-Band im Nu auch dem Rest des Publikums einheizen.
Unrockbares Outfit
Auf der Bühne standen vier Jungs, deren Klamotten – vom Bassisten mal abgesehen – nicht dem Rockklischee ihrer Pressefotos entsprachen. Mit seinem akkuraten Seitenscheitel und dem weißen Polohemd wäre Drummer Adam Blake auf einem Golfturnier wohl kau mehr...
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 Die jungen Wilden rocken die kölschen Gefilden
Musik-Lokal: Jim Twenty am 6. November beim Local Sounds '09, O(ffene) T(ür) Köln-Höhenhaus. Es ist immer so eine Sache mit Konzerten im kleinen Rahmen. Die einen lieben sie, da der Kontakt zum Publikum so intensiv ist, manch anderer erfreut sich lieber an größeren Zusammenkünften. So ist das Local Sounds Festival mehr ein Forum für kleinere Bands die eher im Independent-Bereich anzusiedeln sind, jenseits des großen Mainstreams.
Genau dahin gehört auch Jim Twenty, die ihre Musik selbst als Ska-Core bezeichnen und in ihrer Besetzung auch die Ska-Wurzeln ersehen lassen. Neben der übli mehr...
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 Kakophonischer Publikumsgesang vs. Balladen und Akustik-Prog-Rock-Songs
Musik-Lokal: Musik zwischen Abendmenüs: Anika live am 7. November 2009 im Godot. "In meinen Liedern geht es eigentlich immer um die Liebe oder darum, wie man das Leben schöner gestalten kann." Eine Aussage, die der Tiefe und den Sehnsüchten Anikas Liedern nicht gerecht wird. Die Stimme der Bonner Songwriterin liebt und leidet, sie hinterfragt und lacht. Die Bühne gehört ihr. So auch im Godot, wo erstmals seit langer Zeit wieder Konzertatmosphäre herrschte - zwischen Restaurantgästen, Barbesuchern und angeschlagenen Speisekarten. Inspiration für den "Lammkotelett-Prinzessböhn mehr...
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 Lau vorgewärmt, dann eingeheizt
Konzertbericht: Dredg überraschten am 2. November 2009 in der Live Music Hall, Köln. Da haben Dredg doch noch die Kurve gekratzt. Nach einer Stunde mühseliger Arbeit durch die aktuelle Platte, wippten in der Live Music Hall in Köln keine Füße mehr, wackelten nur vereinzelt die Köpfe. Kein Wunder bei "The Pariah, the Parrot, the Delusion", einer der ruhigsten von Dredg eingespielten Platten. Die vier Musiker aus San Francisco hatten die Live Music Hall erfolgreich in Trance gespielt. Umso gewaltiger rissen die heiß ersehnten Klassiker und Publikumslieblinge "Catch without arms" u mehr...
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 Discouraged
Musik-Lokal: "Vielleicht interessiert sich ja jemand für den Krach, den wir machen." Die Bonner Melodic Death Metal Band Discouraged wurde Anfang 2007 von Jens Klenke (Gesang), Stefan Koll (Schlagzeug) und Christian Degen (Gitarre) gegründet. Mit ihrem gemeinsamen Freund Hanno Ruland am Bass war die Band komplett. Das 5-Track Demo "Numbered Days", welches knapp ein Jahr nach Bandgründung erschien, verschaffte der Band erste Auftrittsmöglichkeiten in der Region. Im Januar 2009 wurde die bis dato vierköpfige Band um einen zweiten Gitarristen - Matthias Hauser - verstärkt, damit si mehr...
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 Der bekloppsteste Show der Pop-Geschichte
Musik-Lokal: Familie Popolski im Kölner E-Werk. Der Tourneeauftakt von "From Zabrze with Love" in Köln steht ganz im Zeichen der musikhistorischen Aufklärung. Es gilt einen gigantischen Skandal aufzudecken: Vor rund hundert Jahren wurden 128.000 Top-Ten-Hits, die aus der Feder von Opa Popolski stammen, gestohlen und an internationale Musiker für ein paar Zloty verscherbelt. Familie Popolski aus Polen schlägt nun zurück. Sie präsentiert die originalen Songs - schließlich haben Sarah Connor, Modern Talking und Herbert Grönemeyer nur mit dem bil mehr...
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 Lost souls forever
Konzertbericht: Kasabian rockten am 28. Oktober die Live Music Hall. In keine Konzerthalle hätten sie besser hineingepasst: schwarze Decke, rote Stoffe an den Wänden, Kronleuchter über den Bars. Eine fantastische Atmosphäre für ein großartiges Konzert – doch zunächst wird der erwartungsvolle Zuhörer auf die Folter gespannt: einstündiges DJ-Set statt Vorband, danach noch Umbau und Soundcheck.
Dann geht es endlich los – ein starker Einstieg mit "Mothman". Der zweite Song ist bereits ein Hit: "Underdog" vom aktuellen Album "West Ryder Pauper Lunatic Asylum", ben mehr...
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 Studieren ohne Grenzen "in concert" - mit Herbe Sahne und Thorsten Powers
Musik-Lokal: Am vergangenen Sonntag lud der Verein "Studieren ohne Grenzen" e.V im Kölner Dinner Club zum Benefizkonzert. Gemütlich war es am 25. Oktober, 19 Uhr im Dinner Club am Chlodwigplatz. Interessantes Ambiente, warmes Licht, leicht künstlerisch verschrobene Clubatmosphäre. Fast schon ein wenig zu gemütlich, denn schon zu früher Stunde fanden sich mehr Musikliebhaber hier ein, als die Anzahl der Sitzgelegenheiten zu fassen vermochte. Aber wie heißt es so schön? Improvisieren geht über Studieren! Oder etwa doch nicht?
Während ich hier flapsige Sprüche bezüglich des Studierens erfinden kann, denkt man ander mehr...
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 Die Kraft der zwei Herzen / Buchstaben für die Ewigkeit
Konzertbericht: 15. Oktober, das Kölner Luxor: The XX treten ins Rampenlicht. Das Luxor im ausverkauften Zustand kennt nun jeder, der ab und zu in Köln ausgeht. Trotzdem ist es beeindruckend, wieviele Besucher die Veranstalter heute reingelassen haben. Bewegung kaum möglich, kann man auf Position verharren und überlegen, wie eine unscheinbare Jungband so einen Wirbel erzeugen konnte. Vier Menschen, die äußerlich so viel Wert darauf legen, keinerlei Aufregung zu erzeugen – doch dann ist da noch das fabelhafte, selbstbetitelte Debüt. Elf Songs in normaler Pop-Länge, die von mehr...
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 Eine Familienangelegenheit
Konzertbericht: The Felice Brothers spielten am 14. Oktober in der Kulturkirche. Gut, da kommt nun also eine hervorragende und von Kritikern gemochte Ami-Folk-Band zum ersten Mal nach Deutschland, verspricht einen guten Abend. Und den gab es auch, dennoch erst einmal ein paar Wörtchen zur Location, jaja. Die Kulturkirche war es nämlich, ein Gotteshaus. Und da die Philharmonie schwer zu buchen ist, bekommt man hier die feinste Akustik und eindringlichste Atmo der Stadt. Da stört noch nicht einmal, dass die Bänke noch standen. Hier haben übrigens schon Franz Ferdinand, Interpo mehr...
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 Einfach derbe, der Typ!
Konzertbericht: Jan Delay & Disco Nr.1 spielten am 11. Oktober im Kölner Palladium. „Ihr kriegt jeder zur Belohnung einen Tropfen von mir“, ruft Jan seinen Fans zu und wringt seine schweißnasse Krawatte auf der Bühne aus. Geschwitzt hat er heute von allen am meisten.
„Ohne Disco, fahr‘n wir nicht nach Haus‘. Ohne Disco, ist doch gar nix los, “ brüllen die Fans nach schon über zwei Stunden feinstem Abtanzen, damit sich Jan zu einer letzten Zugabe hinreißen lässt. Die Chancen stehen gut. „Da ist noch Luft nach oben“, hat er immerhin eben durchblicken lassen.
„Mann, seid Ihr mehr...
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 Wer braucht schon den Drummer?
Konzertbericht: The Lo-Fi Fair unterstützten Everlaunch am 8. Oktober in der Werkstatt in Köln. An jenem Donnerstag erblickte ein neuer Mensch das Licht der Welt und trug dadurch einen Teil zur Popularität von Papas Band The Lo-Fi Fair bei. So wird sich das Werkstatt-Publikum noch lange an jene Kölner Vorband von Everlaunch erinnern, deren Sänger ein Konzert mit den folgenden Worten eröffnete: „Wir gratulieren unserem Schlagzeuger Peter, der heute nicht hier sein kann, weil er Vater geworden ist“.
Wenn die Technik versagt, …
Das Intro der ersten Nummer von The Lo-Fi Fair erinn mehr...
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 Louder than sirens, louder than bells
Konzertbericht: Florence and the Machine spielten am 06.10. in Köln. Je lauter, desto besser? Dass dieses Motto nicht immer zutrifft, bewies abermals der gestrige Abend im Kölner Luxor. Dabei hätte es so schön werden können. Denn der Blick auf die Bühne versprach ein Klangerlebnis der besonderen Art – Keyboard, Gitarre, Harfe und Drums in verschiedenen Formen und Farben. Dazwischen ein mit Rosenranken geschmückter Mikrofonständer.
"Let's talk about magic"
Elfengleich schwebt Florence Welch auf die Bühne. Früher war sie dafür bekannt, noch kurz vor der Show mehr...
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 Das Konzert zur Wahl
Konzertbericht: Starsailor in Köln – am 27. September im Gloria. Am 27. September hat Deutschland entschieden. Die große Koalition wurde abgewählt, Schwarz-Gelb möglich gemacht. Außerdem spielten an diesem Abend die britische Gruppe Starsailor im Kölner Gloria. Irgendwie passend.
Das Publikum, eine Mischung aus alt und jung. Auffallend viele Pärchen. Nette Menschen. Wahlvolk. Die Band eröffnet mit „Tie Up My Hands“ und Sänger James Walsh singt: „I wanna stay here but I've been denied.“ Sind dies nicht genau die Worte, die in diesem Augenblick Frank-Walter mehr...
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 Gitarren im Neonlicht
Festivalbericht: Das Reeperbahnfestival 2009 zeigte Deutschlands sündige Touri-Meile in einem neuen Licht. Wenn es Nacht wird auf St. Pauli..., zweifellos eine penetrant oft bemühte Phrase, die gesetzmäßig in eine wie auch immer geartete finale Ferkelei ausklingt. Geschichten mit Protagonisten wie Luden um – und leichten Mädels an der Ecke. Geschichten aus einer künstlichen Welt, hinter deren Oberfläche jedoch sehr reale Abgründe und Schicksale lauern. Mit ranzigen Spelunken, die von Glück sagen können, dass die charmante Ranzigkeit den primären Kultfaktor des Hamburger Kiez ausmacht. Inmitten mehr...
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 Die beste Musik der letzten 500 Jahre
Konzertbericht: Zoot Woman hinterließen ihre Eindrücke – im Gloria, am 21. September. Diese Frage kann man sich in der Popmusik nun mal immer wieder fragen: Was ist denn in all den Jahren nur passiert? Auch auf Zoot Woman, jene legendären Pop-Ästheten unserer Dekade, trifft diese Frage zu – sehr sogar.
Nach umjubelten Platten zu Beginn des Jahrzehnts (2001 und 2003), die eindrucksvoll bewiesen, dass man sich vollkommen auf die Musik von gestern verlassen und dabei auf neue Ideen weitgehend verzichten kann – solange man einfach nur das richtige Händchen hat für Hooks und Stil – mehr...
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 This was Offset 2009!
Festivalbericht: Nur 30 Minuten von London entfernt fand Anfang September am Rande des Hainault Forrest zum zweiten Mal das Offset Festival statt. Auch in diesem Jahr hatten es sich die Organisatoren zur Aufgabe gemacht, die aufregendsten jungen Künstler von und jenseits der Insel an diesem Wochenende zusammen zu bringen. Mit über 150 Bands auf 7 Bühnen bot sich den Zuschauern ein einmaliger Querschnitt durch die aktuell aufstrebende Musikszene dar. Ergänzt wurde das Line-Up durch einige Bands der 70er und 80er Jahre, wie The Slits und A Certain Ratio, deren musikalische Einflüsse auch noch bei der jungen Generation zu spüren sind.
Wer mehr...
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 Offset: Tag 2 – Sonntag
Festivalbericht: Der zweite Tag auf dem Festival am Rande des Hainault Forrest, unweit von London. Am Sonntag geht es entspannt los mit Goodnight and I Wish*. Sowohl optisch als auch musikalisch erinnern sie stark an Patrick Wolf, wobei sich ihre Musik schon eher Richtung Post-Punk bewegt – sie selbst nennen es "Lullaby Pop". Auf der Main Stage bereiten sich derweil ULTERIOR vor. Sänger Paul sieht mit seiner langen Mähne, Bandana und der schwarzen Lederk mehr...
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 Offset: Tag 1 – Samstag
Festivalbericht: Der erste Tag auf dem Festival am Rande des Hainault Forrest, unweit von London. Spätestens seit Beth Ditto, Frontfrau von The Gossip und Muse von Karl Lagerfeld, wissen wir, dass volle Kurven noch lange kein Grund sind, sich in einen Kaftan zu hüllen. Und so betreten auch die drei Damen von An Experiment on a Bird in the Air Pump die Hauptbühne im sexy knappen Outfit. C-Bird, D-Bird und X-Bird spielen beeindruckend wütenden Post-Punk mit starken Drums, wobei sie sich am Mikrofon, Bass und de mehr...
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 Scharfe Lichter im E-Werk
Konzertbericht: Gekonnt in Trance versetzt. Razorlight beehrten Köln am vergangenen Samstag Abend. Von Anfang an herrschte am Abend des 12. September im E-Werk eine sehr gediegene Stimmung. Das Publikum, dessen Altersdurchschnitt sich auf Mitte Ende Dreißig festlegen lässt, fröhnte zunächst den romantischen Klängen des äußerst sympathischen Duos "Martin and James". Die beiden Musiker aus Glasgow, die sich auf ihrer Homepage selbst als Singer/Songwriter bezeichnen, knüpften mit ihrer A-Gitarre und einer Trommel einen Klang mehr...
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 Purer Rock 'n' Roll.
Konzertbericht: We were promised Jetpacks lieferten ihren zweiten Deutschland-Auftritt im Kölner Studio 672. Um halb neun ist der kleine Club im Keller des Kölner Stadtgartens schon gut gefüllt, die lokale Band Menagerie bestreitet souverän das Vorprogramm.
Die schottische Band We were promised Jetpacks ist zum ersten Mal in Deutschland unterwegs. Nach dem Auftakt in Münster werden sie nun von ihrer Kölner Fangemeinde heiß erwartet. Kurz nach neun ist es endlich soweit. Adam, Michael, Sean und Darren betreten zu den sphärisc mehr...
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 Von wuchtigen Riffs, gut gelaunten Fans und eisgekühltem Obst.
Konzertbericht: Das Kölner Bogen 2 sah am vergangenen Samstag das Euroblast Festival und damit jede Menge Metal. Gleich zwölf Bands durften vergangenen Samstag in Kölner Bogen 2 die Brückenfeiler zum Erzittern bringen. Das sich darunter ausschließlich Vertreter des brachialen Sounds fanden war beim Motto der Veranstaltung von vornherein klar – "Grind Night". Na dann – auf ins Getümmel.
Doch bevor man den abgedunkelten Konzertraum erreichte, sah man sich mit der ersten angenehmen Überraschung konfrontiert: eine breit grinsende Bedienung mit einem Tablett Obst auf Eis versperrte einem den Weg und bot die mehr...
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 Ein Hauch von Karibik in Köln
Zum 10-jährigen Jubiläum holten der Initiatoren des Funkhaus Europa Summertage-Festivals Patrice auf die Bühne des Kölner Tanzbrunnen. Dieser zeigte sich begeistert über das bunt gemischte Publikum, wie Moderator Francis Gay vor dessen Auftritt verrät. Zum 10-jährigen Jubiläum holten der Initiatoren des Funkhaus Europa Summertage-Festivals Patrice auf die Bühne des Kölner Tanzbrunnen. Dieser zeigte sich begeistert über das bunt gemischte Publikum, wie Moderator Francis Gay vor dessen Auftritt verrät.
In der Tat lockten ein interessantes Rahmenprogramm, bunte Info- und Verkaufsstände und internationale kulinarische Spezialitäten zahlreiche Besucher an. Kinder wie Erwachsene zeigten sich begeistert vom Angebot – man malte, musizierte oder lau mehr...
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 c/o pop 2009 bei 30 Grad. Und die Frisur hält.
Festival: Konzerte en masse aus Indie und Elektro, Geprächsrunden und Business – das alles war dieses Jahr wieder die c/o pop. Ein Überblick. Die c/o pop hat sich seit ihrem Anfang vor wenigen Jahre nicht einfach zum Ersatz für die weggezogene Popkomm entwickelt. Vielmehr ist sie heute sommerlicher Höhepunkt in Köln, was Popmusik und Indie-Culture betrifft. Besonders schön: fünf Tage lang präsentiert sich nicht nur eine Veranstaltungsort sondern gleich die halbe Stadt von ihrer besten Seite. Vom Gloria zu den Opernterrassen, aus dem Kulturbunker nach Odonien.
Somit boten diese Tage nicht nur einen Überblick über neueste Trends in P mehr...
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 Gender is the new Loud. Tag 3
Konzertbericht: c/o pop, die dritte: Martin Büsser, Angie Reed und Kids on TV. Der insgesamt vierte Tag der c/o pop, heute muss das Clubhopping von gestern einem gediegenen Abend im Kulturbunker Mülheim (klick) weichen. Aber da bekommt der geneigte Besucher auch gleich ein komplettes Paket auf dem Popkulturtablett serviert. Der Abend gibt sich als eine Fusion von c/o pop und der Reihe PlayGender, die unter queer-feministischer Flagge immer mal wieder zu Vorträgen, Ausstellungen oder Konzerten lädt. Diesen Ab mehr...
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 Cover is the new Loud. Tag 2
Konzertbericht: c/o pop, die zweite: The Whitest Boy Alive, Metronomy, Amanda Blank und Frittenbude. Freitag der 14. Den abergläubischen Unglückstern knapp verpasst, steht der Abend unter mehr als glücklichen Vorzeichen. Das einzige Problem an diesem lauen Sommerabend: die Qual der Wahl. Gemein, sich zwischen Whitest Boy Alive, Metronomy + Bonaparte und Amanda Blank + Frittenbude entscheiden zu müssen und definitiv ein zu große Aufgabe für das campus-websche Reporterteam, da hilft nur gnadenloses und kompromissloses Location-Hopping. Mit der angemessenen Portion Maßlosigkei mehr...
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 Swearing is the new Loud. Tag 1
Konzertbericht: c/o pop, der erste Tag: die convention, Patrick Wolf und der Skandal. Flankiert wurden die diversen Showcases aber von der convention. Hier werden an zwei Tagen Panels und Vorträge abgehalten, die die Materie Pop und seine Industrie, das Musikmachen selbst und das Business zum Thema haben. Da geht es natürlich wieder um China, diesen gigantischen und noch teilweise unentschlossenen (Pop-)Markt aber auch um neuen Formen der Kooperation. So wird in einem Panel etwa darüber gesprochen, dass Künstler ihre Musik heute auch in Computerspielen unterbringen können. mehr...
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 I am the tragedy!
Konzertbericht: Patrick Wolf am 13. August bei der c/o pop in Köln. Die Veranstalter der c/o pop machten es den Patrick Wolf Fans wirklich nicht leicht. Nachdem das Konzert bereits im Vorfeld von den Opernterassen auf den Offenbachplatz verbannt wurde und somit aus Rücksicht auf die Anwohner um eine Stunde vorgezogen werden musste, fiel auch noch die angekündigte Vorband Micachu & the Shapes kurzfristig aus. Als Ersatz präsentierte die c/o pop Steve Strange, den ehemaligen Sänger der bekannten New-Wave-Band Visage.
Während sich das Publikum mit mehr...
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 c/o pop Festival vom 12. – 16.08.2009 in Köln
Festival: Zur offiziellen Eröffnung der c/o pop in die Kölner Opernterrassen lud Barbarella Entertainment am 12.08.2009. Die c/o pop versteht sich als urbanes Festival für elektronische Musik, Independent, Pop- und Clubkultur in Köln. Nach der Popkomm-Absage in Berlin rechnen die Veranstalter mit noch mehr Zuschauern.
An 5 Tagen treten 200 internationale Künstler in den verschiedensten Locations dieser Stadt auf und bieten damit auch Newcomern eine große Fläche, bekannter zu werden. Bei der nicht offiziellen Eröffnung der geladenen Gäste begrüßten Oberbürgermeister Fritz Schramma und Christa Thoben, Ministerin mehr...
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 Die Familie geht vor
Festivalbericht: Wenn man dabei ist, wenn großartige Dinge entstehen, braucht man oft eine Referenzgröße, ein Gegenteil, um die wahre Güte zu erkennen. In Haldern am Niederrhein brauchte es 2009 den letzten großen Headliner und einzigen großen Namen, um dieses Festival wirklich schätzen zu können. Es ist die Nacht von Samstag auf Sonntag, fast halb 2, das Haldern Pop Festival neigt sich dem Ende zu. Auf der Zeltbühne werden demnächst Health die verbliebenen Zuschauer in die wahnwitzige Ratlosigkeit entlassen, die weitaus meisten Besucher aber hören soeben das letzte Konzert der diesjährigen Auflage. Fettes Brot spielen auf der Hauptbühne ein langes und hitgespicktes Set. Guckt man auf die Plakate, die im Vorfeld zu sehen waren, sieht man sich das Line-Up genauer an, sind di mehr...
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 Dockville 2009
Der Freitag
Zwei Leute machen auf der Hauptbühne ordentlich Krach, spielen rockigen Blues, oder bluesigen Rock. The Black Box Revelation zimmern R.O.C.K vor noch nicht allzu vielen Leuten. Voller wird es da bei Turbostaat aus Flensburg. Fäuste in die Luft: „Du sollst mich nicht Roboter nennen!“ Die Großen Gesten des Pop erscheinen am frühen Abend mit Patrick Wolf auf der Hauptbühne. Pathetisch wird das Publikum umarmt, mit dieser dringenden und flehenden Stimme, di mehr...
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 An den Landungsbrücken raus...
Festivalbericht: Das Dockville Festival 2009. Erst die Landungsbrücken und dann durch den alten Elbtunnel. Das war am Wochenende für viele Hamburger mit Fahrrad der Weg nach Wilhelmsburg zum Dockville Festival, welches zum dritten Mal auf der Elbinsel veranstaltet wurde.
Die wichtigste Post-Festival-Frage „Wie war das Wetter?“ kann gleich mit einem schlichten „Fantastisch“ beantwortet werden. Strahlender Sonnenschein an allen drei Tagen adelte ein auch ansonsten gelungenes Festival, selbst wenn mehr...
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 Zum niederknien schön und gar nicht alt geworden
Musik-Lokal: Astrophil & Stella live am 25. Juli 2009. Es ist ganz schön eng auf der Bühne in der Mausefalle. Kaum Platz genug für Gitarren, Bass, Schlagzeug und Keyboard. Geschweige denn zum atmen. Und schon gar nicht Platz genug für Sigurds ausschweifende Tanzeinlagen. Das tut der Stimmung jedoch keinen Abbruch - im Gegenteil. Nach zwei Jahren Bühnenabstinenz der Bonner Band „Astrophil & Stella“, kehren sie zum 10-jährigen Jubiläum der Mausefalle 33 1/3 an den Ort zurück, an dem auch für die Musiker alles begann.
Zu dritt, damals noch ohne die mehr...
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 Sonnencreme, Regenjacken und Exzess.
Festival: Endlich sind sie da. Drei Tage Festival, zusammengequetscht auf wenigen Seiten. Erfahrungsberichte von Konzerten voll berückender Schönheit und auch voll billiger Standarts. In Sätze von berückender Schönheit aber auch voll billiger Phrasen verpackt, gibt es jetzt hier die Eindrücke der campus-web-Crew nachzulesen.
Mehr mehr mehr. Bis die Erschöpfung anklopft, der Regen trommelt und die viel zu große Sonnenbrille um 3 Uhr morgens verrutscht. Das Ethos von heute, nie stehen zu bleiben und alles zu geben, ist in Gräfenhainichen perfekt um- und vor allem in Szene gesetzt worden. Der Dreisatz Leistung-Leistung-Leistung macht auch vor den schönsten Tagen des Jahres nicht halt.
Denn das MELT!-Festival ist letztes Jahr auf drei Tage aufgestockt worden, und wer sich da bei Oasis, Sonntag abends, noch fit auf de mehr...
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 Love Music – Hate Rainclouds.
Festivalbericht: Das MELT!-Festival 2009. Schon bevor am späten Sonntagabend Oasis ihrer Pflicht als Headliner nachgehen konnten, konstatierte Veranstalter Matthias Hörstmann, dass er „super glücklich“ mit dem Verlauf der vergangenen drei Tage sei. Auf der abschließenden Pressekonferenz ließ es sich der Veranstalter des MELT!-Festivals nicht nehmen, sich und seinem Team ordentlich selbst auf die Schulter zu klopfen – zu Recht. Wieder ist es den Organisatoren gelungen, einem hungrigen Publikum genau das zu bieten was es will. Die mehr...
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 Der letzte Tanz auf Boy Georges Grab.
Konzertbericht:Der 8. Juli sah La Roux im Luxor in Köln. Was genau hat Elly Jackson, so quer- und queergestellt und arty sie jetzt da vorne auf der kleinen Bühne steht, denn nun angestellt mit elektronischer Popmusik anno 2009? Es macht Spaß, darüber zu spekulieren, wie man die Sause, die heute – leider! – nicht das richtige Feuer entfachen kann, lesen mag. Letztes Atemholen der ganzen Fabrik, die unter dem Begriff Electroclash ächzt und stöhnt? Ein letztes Mal Kajal, Neonschminke, cheery und cheesy sein? Oder ist es denn doch ein weiterer, vie mehr...
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 Trail of Dead leben die kreative Freiheit aus
Konzertbericht: “…And you will know us by the Trail of Dead” werden erwachsen. Oder wieso stoßen sie sonst während einer Radtour auf Schafherden? Conrad Keely weiß mehr darüber. Keely, Sänger, Gitarrist und Keyboarder bei “…And you will know us by the Trail of Dead” kauft sich aber erstmal eine Literflasche Wasser. Es war ein langer Abend im King Georg in Köln, wo er unter dem Motto „Intime Kunst und Noise“ seine Skizzen ausstellte und mit seinen Bandkollegen eine lauschige Akustikshow auf die Beine stellte. Nicht mehr als 100 Gäste saßen und standen in der überschaubaren Kneipe, während die Band es sich hinter Gitarre, Bass, Keyboard und anderen behelfsmäßigen Utensili mehr...
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 Trockengelegtes Sommervergnügen.
Konzertbericht: Die Rheinkultur 2009. Sommer, Sonne, freier Eintritt und durchgehend gut gelaunte Menschen – was schon gut klingt, wurde durch das bestens besetzte Line-Up der Rheinkultur 2009 noch perfektioniert. Wäre da nicht das Problem mit den Getränken gewesen.
Samstagnachmittag, die Sonne knallt auf die Rheinaue, die Wiesen füllen sich. Später sollen es 170.000 Gäste gewesen sein, die sich das kostenlose Spektakel nicht nehmen ließen. Die großen Bands lassen natürlich noch auf sich warten zu dieser frühen Zeit, die I mehr...
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 Summerjam 2009 - Das Stimmungsbild
Festivals 2009: Keeping the good Vibes. Vom 3. bis zum 5. Juli pulsierte beim Summerjam wieder Reggae vom Feinsten durch Köln und sorgte bei rund 25 000 Besuchern aus den verschiedensten Nationen und Kulturen zum 24. Mal für ein großartiges Festival.
Wer nicht schon einige Tage vor dem offiziellen Festivalbeginn am Freitag angereist war, quetschte sich mit seinem Zelt zwischen so viele andere in den Park um den Fühlinger See, um zu Reggaerhythmen bei hochsommerlichen Temperaturen abzuzappeln und die lockere Festival-Atmosphäre zu g mehr...
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 Summerjam 2009 - Die Berichte
Festivals 2009: Wieder einmal haben sich Menschen aus aller Welt zusammengefunden, um gemeinsam am größten good-vibrations Festival Europas, der Summerjam 2009, teilzunehmen und die Musik der Rastafari zu feiern. Donnerstag, 2.7.
Freitag, 3.7.
Samstag, 4.7.
Sonntag, 5.7. mehr...
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 30 Jahre auf der Bühne – fast ohne Alterserscheinungen.
Konzertbericht: Die Simple Minds feierten Jubiläum auf dem Bonner Museumsplatz. Die Zeiten, als Rockbands sich nach zehn, maximal zwanzig Jahren gepflegt in den Ruhestand zurückzogen und auf ihren musikalischen Lorbeeren ausruhten sind vorbei. Die Stones werden wohl rocken, bis sie 100 sind und Uralt-Bands wie die Eagles oder Foreigner sind in den letzten Jahren mal wieder auf die Bühnen der Welt gestiegen.
Auch die Simple Minds konnten nie so ganz die Füße stillhalten. Im letzten Jahr feierten sie ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum und vor kurzem veröffentlichten sie ihr vi mehr...
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 Wenig Text. Viel Bass.
Konzertbericht: Frauenarzt & Manny Marc lieferten am 12. Juni eine schweißtreibende Show in der Bad Godesberger Klangstation ab. Der eine oder andere Godesberger dürfte sich bestimmt gefragt haben, wer diese seltsam gekleideten jungen Menschen sind, die Porno-Sonnenbrillen, Neon-Cappies und T-Shirts tragen, auf denen Slogans wie „Ein ganz normaler Atze“ oder „ATZE ATZE ATZE“ aufgedruckt sind. Diese jungen betrunkenen Menschen, größtenteils männlichen Geschlechts, sind weder Hip Hopper, noch Technofans oder gar Punker - es sind einfach ganz normale Atzen.
Und von denen hatten sich am vergangenen Freitag einige hundert mehr...
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 California Sun
Konzertbericht: Nik Freitas, Whispertown2000 und Maria Taylor spielten am 01.Juni im Kölner Luxor. Huch, was ist denn hier los. Naja gut, 16 Euro Eintritt sind natürlich nicht wenig, aber immerhin spielen drei Bands. Vielleicht liegt es auch am Feiertag oder an den Biergarten-optimalen Temperaturen, das Kölner Luxor ist jedenfalls nur spärlich besucht, und es ist beim ersten Auftritt des Abends von dem auch als Gitarrist der Oberst’schen Mystic Valley Band bekannten Nik Freitas so leise, dass man die Mäuse hätte husten hören können, ein bedächtiger Auftakt für einen bedächtigen Abend. Das P mehr...
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 Pogo spilt my beer.
Konzertbericht: The Adicts am 23. Mai im Düsseldorfer ZAKK. In Düsseldorf herrschte Ausnahmezustand: Fortuna war an diesem Tag aufgestiegen und ganz Düsseldorf feierte. Etwas abseits vom fußballfreudigen Treiben konnte man allerdings auch einige Skinheads (nein, keine Nazis) und Punks ausmachen, die aus anderen Gründen in Feierlaune waren - Schließlich sollte hier an diesem Abend Englands dienstälteste Punkband in Originalbesetzung auftreten - The Adicts.
Doch vorher sollten erstmal diverse Supportacts das Publikum in Pogolaune bringen, was bes mehr...
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 It's the beat!
Konzertbericht: Das Electronic Beats Festival am 23. Mai im Kölner E-Werk. An diesem Samstag sind die Bäume pink, Entschuldigung, magenta-farben in Köln-Mülheim. Der Biergarten, die Bäume, Flora und das E-Werk selbst erscheinen im Promotion-trächtigen Glanz, aber sei es drum. Das Lineup dieses Abends liest sich wie eine Wunschliste zu Weihnachten. Sechs Bands werden es sein, schon vor der Tür dröhnen Bässe in den Ohren. Dass es später am Abend drinnen genauso verzerrt knarzen und rumsen wird und das nicht gewollt, sondern wegen einem mehr...
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 A vistit from Wu-Tang.
Konzertbericht: Ghostface Killa am 20. Mai in der Kölner Essigfabrik. Wu-Tang-Fans wissen: Die Kollegen vom New Yorker Rap-Kollektiv genießen nicht gerade den Ruf, zuverlässig zu sein. So fielen in den letzten Jahren weltweit wahrscheinlich mehr Konzerte von Clan-Members aus, als es Rapper gibt, die unter "Wu-Fam" fungieren - und das sind hunderte.
Insofern ist man dann ja auch schon beruhigt und relativ zufrieden, wenn der angekündigte Wu-Tanger dann auch wirklich, nicht irgendwie krass verspätet, vor einem auf der Bühne steht und sein Konzert startet. So wie mehr...
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 Es lebe der 80er Synthie-Sound!
Konzertbericht: Dúné spielten am Mittwoch im ausverkauften MTC. Dúné sind noch Frischlinge in der großen, weiten Musikszene, doch schon jetzt überzeugen die sieben Dänen mit ihrem ungewöhnlichen Elektro-Rock-Pop-Mix. Am Mittwoch spielten sie im Kölner MTC – sobald wird man sie in so einem kleinen Rahmen wohl nicht wieder sehen. Das kleine Clubkonzert war seit Wochen ausverkauft und so drängten sich die Fans auch schon früh vor dem Einlass. Schließlich will jeder in der ersten Reihe stehen. Besonders die kleinen Mädels, die knapp über den Tresen gucken können mehr...
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 Die drei Fragezeichen.
Konzertbericht: Am 20. Mai bespielten Client die Kölner Werkstatt. Unterstützung fanden sie bei den Chicks on Speed. Der Abend ist lau, und fast scheint noch die Sonne. Erst Vermutungen werden auf dem Parkplatz schon bestätigt: Tatsächlich habe viele Besucher hier die 30 schon weit überschritten. Eine Erklärung dafür unter vielen: die zwei Frauen sind bei Andy Fletcher's Label unter Vertrag, haben mit Depeche Mode auch getourt. Und ganz genau so sieht das Publikum auch aus.
Drinnen ist es ein bisschen anders. Die Rabaukendamen der Chicks on Speed spielen bereits, legen auf, toben, posen. Mindestens ebenso s mehr...
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 (Laut-)Maler bei der Arbeit
Musik-Lokal: Oder: Wenn Bands sich gegenseitig adoptieren möchten. Es stimmt schon: geht man ohne große Erwartungen in den Abend, wird man gerne auf das Angenehmste überrascht. So wurde das Konzert von Veras Kabinett aus Hannover und der Auftritt von Kyodo im Kult 41 ein unvergesslich schönes Erlebnis. Grund zum Feiern gab es aber auch genug: "Freiflug", das erste Album der Bonner Matthias Kaufmann und Michi Hendricks erhielt seinen Freiflugschein.
Als den "schönsten Laden aller Läden" bezeichnete Sängerin und Namensgeberin der Band, Vera Mohrs, das Kult 41 mehr...
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 Jump Around!
Konzertbericht: Ill Bill im Kölner Bogen 2. Der New Yorker MC Ill Bill ist definitiv eine 'urbane Legende': Er ist seit Anfang der 90er im Rapbusiness aktiv, mit seiner Band Nonphixion mischte er zu Beginn dieses Jahrzehnts mächtig den New Yorker Underground auf und nach der Auflösung von Nonphixion trat er bald als Bandleader der neugegründeten Hip Hop-Supergroup La Coka Nostra in Erscheinung. Das lange angekündigte Crew-Album gehört wahrscheinlich zu den heißersehntesten Rap-LPs der letzten Jahre.
Ill Bill ist eine 'urbane Legende' - mehr...
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 InSaints - "10 bucks 2 much" Teil II
Musik-Lokal: Abwechslungsreicher PopRock. Die "10 bucks 2 much" Tour geht weiter. Am 24. April traten InSaints, Averium und Dirty Sanchez and the Cleaveland Steamers in Tannenbusch auf. In diesem Artikel richten wir unsere Augen und Ohren auf InSaints und versuchen zu ergründen, ob es sich lohnt, die Bornheimer Band zu erleben.
Die "10 bucks 2 much" Tour führte uns diesmal in das tiefste Tannenbusch und es war mit einigen Schwierigkeiten verbunden, die Location überhaupt zu finden. Offensichtlich hatten die Betreiber dieses Garagenband-Festes nicht da mehr...
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 Mit den Flinten auf der Flucht
Konzertbericht: The Rifles am 18. April im Kölner Luxor. Die Band mit dem militanten Namen, der laut Sänger Joel wirklich nur wegen des schönes Klangs der Wortes ausgesucht wurde, ist mit dem neuen Album „The Great Escape“ nun insgesamt zum vierten Mal zu Gast in Köln und lädt ein zur kurzweiligen Flucht aus etwaiger Langeweile oder Alltagsverdruss. Und na klar, da kommen sie doch gern, die Kölner. Ambiente: Ausverkauft.
Das textsichere Publikum in den ersten Reihen gibt sich alle Mühe, mit mehr oder minder schöne mehr...
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 Westside!!!
Konzertbericht: Ice Cube rockt die Essigfabrik. Nachdem wir eine geschlagene Stunde vor dem Einlass anstehen mussten, betreten wir zu fünft die Kölner Essigfabrik, wo am heutigen Abend niemand geringeres als die Westcoast-Legende Ice Cube die Stage entern wird. Bis dahin ist aber noch viel Zeit. Den ersten Support-Act haben wir bereits verpasst, auf der Bühne performt die Kölner Rapcrew Komekaté. Da meine Begleiter und ich aber an diesem Abend nicht so den Überbock auf Deutsch-Rap haben und die marihuanageschwängerte Luft in der Essigfabrik b mehr...
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 Averium - 10 bucks 2 much (Teil I)
Musik-Lokal: Progressiver Metal/Rock und Bonner Garagen-Götter. Im Rahmen der "10 bucks 2 much" Tour klappern drei sehr unterschiedliche Bands verschiedene Locations ab, und bringen Poppelsdorf, Tannenbusch und Sechtem zum rocken. Dirty Sanchez and the Cleaveland Steamers covern scheinbar wahllos irgendwelche Lieder, ohne darauf zu achten, ob ihr Sänger dafür geeignet ist. InSaints sind für ohrschonenden Pop-Rock zuständig und Averium plätten ihr Publikum mit virtuosem Progressive Metal. Nun heißt es "All Eyes On Averium" und die mehr...
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 Fortbildung in Rockmusik
Konzertbericht: Moke und Novastar zu Gast in Bonn. Viele Dinge können schiefgehen, wenn man die Hauptband eines Konzertabends ist. Die Zuschauer können ausbleiben, man kann sich mit einem schlechten Auftritt den Ruf versauen, oder man kann von seiner Vorgruppe an die Wand gespielt werden.
Moke waren an diesem Freitag Headliner des Abends in der gut gefüllten Endenicher Harmonie, sie erschienen gut aufgelegt und spielfreudig, aber: Sie hatten Novastar als Support. Im Rahmen des Crossroads Festivals, das einm mehr...
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 Der Popstar unter den Songwritern
Musik-Lokal: Friedemann Weise sagt an! In einem Interview erzählte der Kölner Singer/Songwriter Friedemann Weise von einem Konzertbesucher, dem ein Freund als Tipp gesagt hatte: „Geh da hin! Scheiss Musik, aber lustige Ansagen!“ Bei dieser Werbung im Vorfeld musste das Hauptaugenmerk im Kult 41 geradezu zwingend auf den Ansagen liegen. Selbstverständlich wurde auch dem sympathisch direkten Minimal-Rock mit Hang zum Punk andächtig gelauscht. In beiden Kategorien enttäuschte Friedemann keineswegs. Nicht schlecht war außerdem seine wagh mehr...
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 "Es geht nur noch um Höhepunkte"
Konzertberichte: Hans Söllner am 22. März in der Harmonie in Bonn. „Manchmal bin ich überrascht…“. Diesen Satz sagt Hans Söllner öfter an diesem Abend. Und er sagt viel. Denn bevor der bayrische Liedermacher seiner Gitarre auch nur einen Ton entlockt, redet er. Eine halbe Stunde lang. Über all das, was ihn überrascht. Zum Beispiel, das Milliarden in marode Banken gepumpt werden: „Wenn der Wolf stirbt, dann sagen die Schafe ja auch nicht, wir müssen dem helfen, wer soll uns denn sonst fressen?“ Überrascht darüber, wie er von der Polizei behandelt wird, nur weil mehr...
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 Franzing in Cologne
Konzertbericht What´s wrong with a little destruction? Mensch, lass mal losgehen, der Zug kommt schon in zehn Minuten.
Aber wir brauchen doch nur zwei zum Bahnhof.
Egal, bei einer Band wie Franz Ferdinand geht man schon aus Sicherheitsgründen und aus Respekt zehn Minuten früher los.
Aha...
Da ist der Zug endlich, hast du alles?
Hm... ja, ich denke schon – oh nein – die Karte liegt noch auf dem Küchentisch!
Was, du hast die Karte vergessen??? Oh Gott, meine Nerven.
Bleib locker und denk dran: What´s wrong with a litt mehr...
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 Ich möchte deine Hände sehen in der Luft.
Konzertbericht: Dreck und Schweiss, Zähne, Licht und Haare: The Prodigy am 3. März im E-Werk. Die Augenlider flirren, während er den Gang herunter torkelt. Er ist hellwach und paralysiert und es ist ihm, als würde er jemanden von oben rufen hören: „Ist das noch guilty pleasure oder schon das Ende?“ Zu diesem Zeitpunkt komme ich gerade die Halle hinein. Eine Stunde zu spät und immer noch viele Minuten zu früh. Eine Vorband gibt es nicht, und die Granden lassen sich Zeit, auch dafür sind sie bekannt. Schnitt.
Körperflüssigkeiten überall, du hast die Haare nass. Viele tanzen, renn mehr...
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 Männerabend
Konzertbericht: The Bronx am 16. Februar im Kölner Underground. Um Viertel vor elf ist alles vorbei. Der Boden klebt, die Luft riecht nach Schweiß, Bier und Nikotin – The Bronx waren mal wieder in der Stadt. Auf der Bühne steht noch Matt Caughthran, Frontsau der HC-Punks aus LA, prostet dem Publikum ein letztes Mal zu und bedankt sich artig für den angenehmen Aufenthalt. Dem vorausgegangen waren etwa anderthalb Stunden Knüppel-aus-dem-Sack-Rock, verbunden mit der unmissverständlicher Aufforderung, sich doch bitte mal eben selbs mehr...
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 Musikalische Premieren
Musik-Lokal: Lichter und Gisbert zu Knyphausen legen einen Tourstopp im Bonner Kult 41 ein. Das die Band Lichter ein Augenschmaus für die Ohren ist, dürfte keine Frage sein. Das haben sie oft genug unter Beweis gestellt. Das Gisbert zu Knyphausen aus Hamburg ein regelrechtes Wunderkind der Singer/Songwriter Fraktion ist, bestätigen die Medien und natürlich der eigene Eindruck von seiner Musik. Was kann das Resultat einer Zusammenkunft der beiden also anderes als ein musikalischer Urknall werden?
Bonn wird es am 25. Februar erleben, wenn Lichter und Gisbert zu Knyphausen einen Abstec mehr...
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 "Mein Kleid ist zu eng!"
Konzertbericht: Emiliana Torrini zu Gast in der ausverkauften Kulturkirche Köln. Island hat am 5. Februar Köln mal wieder mit einem musikalischen Highlight verwöhnt, Emiliana Torrini spielte mit ihrer Band in der Kulturkirche in Nippes. Das Flair und die Atmosphäre entsprachen ganz dem Stil ihrer Musik: Romantisch, verspielt, wohltuend und kreativ. Das Kirchenschiff verwandelte sich an diesem Abend in einen Konzertsaal. Der Altar wurde zur Bühne und der restliche Raum der Kirche zum Areal der Fans, die Platz auf Kirchenbänken und zwischen Kirchensäulen fanden. Die Bühne war mehr...
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 Reviving the 60s, baby
Musik-Lokal: "Organ-driven, Horror-fiction Neo-garage." „Organ-driven, Horror-fiction Neo-garage.“ So bezeichnen die Bonner ihren Stil. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Also eine kleine Zeitreise gefällig? Die Wiederbelebung der 60 er Jahre ist mit den X-Ray Harpoons wahrlich kein Problem. Vom Outfit bis hin zu den Orgel-Einlagen war die Sinnestäuschung bei ihrem Konzert im Bonner Kult 41 perfekt. The Doors und ihre Zeitgenossen hätten ihre helle Freude gehabt.
Für rund eine Stunde bereicherten die fünf Bonner Herren die ho mehr...
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 Eine kleine Nachtmusik
Musik-Lokal: Auf den Tischen wurde nicht getanzt: Wolke im Restaurant des Kölner Stadtgarten.
Lassen Sie mich mal bitte durch? Wir stehen da, wo die Bestellungen von der Theke zu den Tischen wandert. Das ist nicht optimal, aber heute abend nicht zu vermeiden: die Band Wolke - immer noch Geheimtipp unter Popästheten und Intro-Trendcheckern, wie es die Kollegenband „Die Türen“ formuliert hat - bestreitet einen kleinen und feinen Auftritt im Stadtgarten.
Es sind die Popartisten, die im Rahmen der Cologne Music Week jeden Abend nach Ausstellungen und Ähnlichem den Abschluss bilden – dies mehr...
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 Manchmal kommen sie wieder.
Konzertbericht: Die Kaiser Chiefs spielten am 21.01 in der Kölner Live Music Hall. Der im Boxsport geprägte Ausspruch They´ll never come back schein zumindest in fußballerischer Hinsicht nicht ganz zu zutreffen. Da gab es ja diese Woche die nicht ganz überraschend angekündigte Rückkehr von Lukas Podolski aus der weizenbierischen Diaspora ins Kölschland zu vermelden. Scheinbar wollten die Briten von den Kaiser Chiefs da nicht hinten anstehen und kehrten auch mal flugs an die alte Wirkungsstätte Live Music Hall zurück. Und damit nicht genug der Gemeinsamkeiten: Sowohl Herr Podo mehr...
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 Das Mittelmaß ist voll.
Konzertbericht: Am 17. Januar hat das Intro Magazin gemeinsam mit dem Label cooperative music ins Kölner Gebäude9 geladen. Und angetreten waren wir. Nebst Künstler James Yuill, nebst den Bands Filthy Dukes und – natürlich The Rakes, jener Pop-Wave Formation, die sich über die letzten Jahre und zwei Alben hinweg konzentriert ihren Platz erspielt hat im Indiezirkus. Ein Platz in den hinteren Rängen, farblose Routine, mögen da die einen einwerfen. Vorwürfe, für die später noch genug Platz ist zum Tanzen.
Keine Vorwürfe an James Yuill, eher an verpasste Strassenbahnen, die ein glückliches Aufeinandertreffen verhinder mehr...
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 Geister in Köln!
Musik-Lokal: Gefährlich gut. Geist überraschen einen. Immer. Denn die Intensität ihrer Musik und ihrer Show überwältigt einen immer wieder auf ein Neues. Die Erinnerung schlummert zwar in versteckten Winkeln, doch wird sie erst wieder heraus gekitzelt, wenn Sänger Fares, Gitarrist Tim, Schlagzeuger Marc und Bassist Oli die Bühne betreten. Und dann schwelt die Stimmung wie ein Flächenbrand. So auch an diesem Winterabend in der Werkstatt in Köln.
In hübscher Regelmäßigkeit müssen Geist Vergleichen mit Tool, System of a Dow mehr...
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 Thomas D spielte am 14.12 in der Kölner Live Music Hall auf.
Konzertbericht: Get on board! Mit diesem Song beginnt Thomas D am Sonntagabend das Konzert, stürmt wie ein Wirbelwind auf die Bühne, springt gut gelaunt hin und her, dreht sich im Kreis und trägt so die Bedeutung des Songs in die ausverkaufte Live Music Hall. Beim anschließenden Song "Keine Panik" (Der Handtuch-Song) schwingt nicht nur Thomas D sondern auch der gut vorbereitete Fan das mitgebrachte Handtuch über den Kopf. Partyatmosphäre bringen vor allem die ersten Songs aus seinem aktuellen Album "Kennzeichen D". Da herrsc mehr...
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 Christmas in Adventure Parks
Konzertbericht: Port O Brian, Herman Düne und Get Well Soon spielten am 07.12 im Kölner Gloria. Ein halbleeres Gloria und enorm viel Platz vor der Bühne, was ist denn hier los? Bei dem illustren Lineup bestehend aus Port O Brian, Get Well Soon und Herman Düne wäre eigentlich ein ausverkauftes venue zu erwarten gewesen, allein bei Aufzählung dieser drei Bands schlägt das passionierte Musikerherz doch mindestens fünf Takte schneller. Vielleicht war es der stolze Preis von 20 Euro, vielleicht war es der kalte Wintersonntag, der die Leute an den wohnzimmerlichen Plätzchenteller gefesselt hat. mehr...
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 Rock. That’s Our Cathedral
Konzertbericht: Freitag, 5. Dezember – Ratatat in der Werkstatt in Köln. Viele Briten und andere englischsprachigen Besucher laufen einem vor der großen Stunde über den Weg. Die Band selbst ist zwar aus Amerika, aber scheint doch gerade auf der Insel einen eigenen Hype generiert zu haben. Oder feiert hier einfach eine Schulklasse aus dem Westend ihre Klassenreise? Als Fettes Brot für das Goethe-Institut in St. Petersburg auftraten, standen da in den ersten Reihen ja auch nur junge Menschen, die die Texte ganz genau mitsingen konnten (und verstanden).
Vor dem Hinte mehr...
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 Betörend schöne Musik und blank liegende Nerven
Musik-Lokal: Miao Mio im Kölner Blue Shell. Lampenfieber bei Miao Mio. Ein Blick auf die Uhr sagt, dass sie in nur fünf Minuten auf der Bühne stehen werden. „Okay, ich bin offiziell nervös,“ stellt Sängerin Anika fest. Bassistin Eva lehnt sich auf dem Stuhl zurück. „Ich würde mir am liebsten noch eine Zigarette anzünden.“ Sagt es, und zieht am Glimmstengel, den sie bereits in Händen hält. Eine sympathische Grundstimmung der vier Mädels, die gerade ihre erste Platte in der Presse haben. Auch einen Fernsehauftritt haben sie bereits vorbildl mehr...
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 Pelle Carlberg spielte am 03.12. im Kölner Subway
Sehr geehrter Herr Carlberg... Wie man ja seit Ihrem Frühwerk “Go to hell Miss Rydell“ weiss, pflegen Sie unter Umständen schon mal den direkten Kontakt zu Kritikern, wenn auch im Falle von Frau Rydell von Seiten der Medien eher un(frei)willig. Wie auch immer. Ich möchte Ihnen zumindest in so weit entgegen kommen, dass ich meine Betrachtung Ihres Konzerts im Kölner Subway quasi als offenen Brief gestalte. Und das obwohl meine Beobachtung gezeigt hat, dass bei Ihnen zwar mehr...
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 Glücklich sein leicht gemacht.
Lykke Li spielte am 29.11. im Kölner Gloria Theater. Ein doch nicht mehr ganz so geheimer Geheimtipp scheint die gute Lykke Li mittlerweile zu sein, kein Wunder bei der guten Musik und diesen wunderbaren Auftritten mit denen sie die Herzen des Publikums im Sturm erobert. Das Gloria-Theater war an diesem Abend gut gefüllt, zwar nicht ausverkauft, aber für den Zuschauer genau richtig.
Überraschend sorgte diesmal mal keine Vorband dafür die Stimmung anzuheizen, was schon ein wenig verwundert, da Lykke Li bisher lediglich ein Album zur Verfügung h mehr...
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 Rock aus der Feder von Dorfkindern und Schlipsträgern.
Musik-Lokal: Periscope und Avatare spielten am 29.11 im Bonner Kult 41. Dorfkinder soll nicht abwertend klingen. Brillenträger sowie Songwriterluschen ebenso wenig. Schließlich stellen sich Periscope aus dem Brühl-Kölner Raum auf ihrer Homepage selbst so vor. Was für Musik man von dieser Band erwarten kann, haben sie im Kult 41 demonstriert. Stilvoll und modisch mit engen Jeans, Stirnband und Schal holten sie so einiges aus ihren Instrumenten raus.
Knallharte Drums und Bassgitarre, ein Keyboarder mit reichlich Finesse und Fingerspitzengefühl, dazu ausdrucksstarke mehr...
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 Venus in Furs
Konzertbericht: Genug ist nie genug: Róisín Murphy spielte am 22. November im E-Werk. Garderobenwechsel, Stimmungswechsel, Tempiwechsel – Wechsel, Wechsel, Wechsel. Der Change, von dem ununterbrochen geredet wird, Róisín Murphy hat ihn längst in ihr Bühnenrepertoire aufgenommen. Bis ins Unkenntliche verzerrt, mit reichlich Tüll verziert und ein paar Glöckchen daran drapiert, nur um im letzten Moment alles kaputt zu hauen.
Nun ist es Samstag abend, Schnee rieselt herunter. Richtige Flocken. Róisín Murphy ist mit ihrem Tross, ihren ganz eigenen Harajuku Girls in ihrem Tourbus vo mehr...
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 Es kochte und brodelte im Kult 41
Musik-Lokal: Sindikaat standen am 22.11 in Bonn auf der Bühne. Sindikaat sind Funk. Sie sind Jazz und Hip Hop - und das vom Feinsten. Ausgerüstet mit Saxofon, Posaune, Bass, Gitarre und Keyboard haben sie mal wieder das Kult gerockt und feierten gleichzeitig ihr zehnjähriges Bandjubiläum.
Am Anfang ist es still. Auf der Bühne stehen Lutz Streun, Til Schneider, Robert Niegel, der etwas erkältete Jakob Storm, Philipp Gosch und Christian Nink vor einem stilvollen Graffiti-Hintergrund. Dann werden die ersten Saiten am Bass gezupft und einer nach dem anderen mehr...
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 Solides Rumgehüpfe
Konzertbericht: The Faint spielten am 24.11 im Kölner Gebäude 9. Manchmal kommt ja alles anders als man denkt. Nichts klappt, wie man es geplant hat, die Menschen benehmen sich merkwürdig und komische Sachen passieren. An diesen denkwürdigen Tagen kann man sich dann entweder überlegen, alles mit Humor zu nehmen oder verrückt zu werden. Solche Tage sind dann aber auch die, die man nicht gleich wieder vergisst, auch wenn ihre Denkwürdigkeit nicht immer Hand in Hand mit Spaß geht. Manchmal läuft aber auch alles so glatt als hätte man es vorher ein Jahr lang gepl mehr...
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 Die Dinge nach vorne bringen
The Streets sind am 11. November in der Live Music Hall passiert. Gut gefüllt der Saal, dröhnen und zucken die Schläge durch den Raum. Die Vorband ist ein DJ, eigentlich ganz originell spielt er Drum & Bass, Neunziger Jahre. Die Stimmung ist heiter, das Publikum gute fünf Jahre älter als noch beim Auftritt der Subways. Gleiche Zeit, gleicher Ort, eine Woche zuvor.
"Let’s Push Things Forward" war der Song, mit dem sich Mike Skinner vor Jahren der Musikwelt vorstellte. Er, Kopf dieser Band, die keine ist, sondern eigentlich nur er allein. Auftrag damals: den mehr...
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 Gefühlte Ewigkeit
Konzertbericht: Die Subways hüpften am 06. November über die Bühne der Kölner Live Music Hall. Ewig jung, eine so schöne Vorstellung. Young for Eternity, so. Bestimmt kaum eine Klientel möchte sich das mehr wünschen als das Volk der Konzertgänger, besonders, wenn es auf einem Konzert wie diesem die Mitte 20 überschritten hat.
Die Stimmung: euphorisch. Die Venue: eigentlich übervoll. Das Publikum: tendenziell sehr jung. Minderjährig. Und voller Begeisterung für die drei jungen Menschen, die es nach den zwei Vorbands irgendwann wirklich auf die Bühne schaffen. Die aussehen wie der zwei J mehr...
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 "How're you doing, Wuppertal?"
Bloc Party im Rex-Theater – eine Chance die Band in kleinem Rahmen zu erleben. Jedenfalls so klein, wie es schon seit einiger Zeit nicht mehr üblich ist, denn der letzte Auftritt in der Region fand im Kölner Palladium statt. Durch das unverschämte Glück der Freundin eines Freundes kam ich in den Genuss dem Radiokonzert, dass die Band für EinsLive aufzeichnete beiwohnen zu dürfen. Die Dame hatte nämlich sowohl online, als auch per Telefon gewonnen und somit insgesamt vier Karten zur Verfügung. So kam es, dass wir uns am frühen Mittwochabend per Bahn auf den Weg ins malerisc mehr...
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 Die Gefühle dröhnen, die Herzen springen, Gitarren klingen
Konzertbericht: M83 waren am 15. Oktober im Luxor zu Gast. Verkehrt ist es sicher nicht, zum Projekt M83 erst einmal ein paar Worte zu verlieren. Seit fünf Alben setzt diese Band nun ihre rätselhafte Musik in die Welt, und wer sie dabei schon etwas länger verfolgt, der kann bestätigen, dass es über die Jahre nicht leichter geworden ist mit dem Verstehen, Erfassen, Begreifen dieser Kunstform, die nicht Pop sein will und nicht Noise, nicht Elektro oder Poserrock. Und doch alles gleichzeitig ist. Und das trotz allem gerne.
Unergründlich wie die Spiralga mehr...
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 Gefühle, Rock'n'Roll & Stromausfall
Musik-Lokal: Lichter und Voltaire spielten am 7. Oktober im Kölner Blue Shell. Beinahe pünktlich um 21 Uhr haben sich Roland (Gesang und Gitarre) und Marian (Gitarre) von Voltaire auf der Bühne heimisch eingerichtet. Zwei Gitarren und ein Laptop, mehr braucht es nicht für ihr Akustik-Set. Melancholisch, introspektiv, sehnsüchtig und voller Wut stimmt Roland seine Stücke an. Da ist ein Musiker mit ausdrucksstarker Stimme, der sich förmlich umkrempelt, der dem Hörer mit berückender Ehrlichkeit schonungslos sein Innerstes zeigt. So mehr...
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 Schall und Rauch
Konzertbericht: Potugal. The Man spielten am 25. September im Gebäude 9. Nachdem sie das letzte Mal im Februar in Köln gastiert hatten und den hiesigen Vorausscheid der Rock:Liga eines allseits bekannten und beliebten Kräuterschnapsproduzenten im Bürgerhaus Stollwerk gewannen (!), sind Portugal. The Man zurück in ihrem "Wohnzimnmer". Alle bisherigen Headliner-Gigs der Truppe aus Alaska (inzwischen Portland und Seattle, es schreibt sich aber so schön) fanden auf der rechten Rheinseite der Domstadt, im Deutzer Gebäude 9 statt. So auch diesmal. Anlass des Europabesuchs mehr...
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 Mando Diao in Bonn
Konzertbericht: Die Schweden heizten der Museumsmeile ein und feierten im Carpe. Es war einer dieser ersten kühlen Herbsttage des Jahres und doch war die Luft bereits in der Bahn zur Museumsmeile wie elektrisiert und sorgte dementsprechend für innere Wärme. Kein Wunder, denn dicht gedrängt standen dort Menschen mit schwarzen Karottenhosen und bunten Trainingsjacken um sich gemeinsam auf Mando Diao zu freuen, die die Bundesstadt an diesem Abend mit einem Benefiz-Konzert beglücken wollten, dessen Erlös dem Klimaschutz zu Gute kommt. Und das taten sie dann auch äußerst engagier mehr...
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 "Alt wie ein Baum" und kein bisschen leiser
Die größten Stars des Ostens präsentierten ihre Hits in der Kölner Lanxess-Arena. Ostrock – dieser Begriff hat sich in der Musikszene nach Ende der DDR etabliert. Und alles, was in der ehemaligen Zone ein Mikrofon oder Instrument in die Hand nahm, wurde kurzerhand mit in die Schublade gesteckt. Wie vielfältig das Genre "Ostrock" ist, davon konnte sich nun auch das Kölner Publikum im einzigen "Auswärtsspiel" der Tour überzeugen.
Die riesige Kölnarena ist an diesem Abend nur halb gefüllt, doch das tut der Stimmung keinen Abbruch. Aus allen Ecken klingt Gemurmel, das sofort a mehr...
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 Ein klein bisschen Mexiko und ganz viel gute Musik
Konzertbericht: Conor Oberst &the Mystic Valley Band spielten am 11. September im Kölner Gloria. Da hat sich das Dekoteam vom Gloria aber mal richtig viel Mühe gegeben. Passend zur neuen Platte vom ehemaligen Wunderkind und jetzt doch irgendwie erwachsen gewordenen Conor Oberst, der sich mit seiner temporären Mystic Valley Band einen Monat in eben diesem besagten Tal in Mexiko verschanzt hat, um die aktuelle Soloplatte aufzunehmen, waren auf der Bühne nicht nur sechs talentierte Musiker zu sehen, sondern auch ein liebevoll gestalteter Pappmaschee-Kaktus im Plastikeimer. Dazu noch staubige B mehr...
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 Gute-Laune-Drops in Klangform
Konzertbericht: Friska Viljör spielten am 4. September im Gebäude 9. Wenn es diese kleinen Päckchen und Döschen gegen die Widerborstigkeiten des Lebens mit der Aufschrift „Tapferkeits-Toffee“ oder „Trost-Bons“, wenn es die gäbe in Klangform, dann wären Friska Viljör die Schachtel mit „Gute-Laune-Drops“. Ganz eindeutig. Denn dass das Mitreißen des Publikums ihre große Stärke ist, haben die Jungs bei ihrem Konzert im Gebäude 9 noch einmal deutlich unter Beweis gestellt.
Umso schwerer hatten es die Stompin’ Souls in der wenig dankbaren Vorband-Position, die von mehr...
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 The Gossip in Köln.
Am 26.08.08 wackelte das Kölner Gloria. Man landet ja selten gänzlich arglos auf Konzerten, in den meisten Fällen ist das Album schon gehört, wurden Fotos angeschaut und Live- Videos geguckt. So auch in diesem Fall, und deshalb war relativ klar, was von The Gossip erwartet werden darf: eine wilde laute Show mit dem Fokus auf der dominant präsenten Beth Ditto, die zu strammen Gitarren, Keyboard und Schlagzeug hüpft,schreit und schwitzt. Und so war es dann auch, große Überraschungen gab es nicht, Enttäuschungen aber auch nicht. Außer v mehr...
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 Isländische Klassik mit Meditationspotential
Konzertbericht: Am 24. August spielte Ólafur Arnalds im Kölner Kulturbunker. Wortkarg und schüchtern wurde das Publikum am Sonntagabend von dem Isländer Ólafur Arnalds begrüßt. Eine Wohltat, nachdem zuvor das Kölner Projekt Who is afraid of the big bad Wolf alle Anwesenden schockiert hatte. Anstelle von gleißendem Scheinwerferlicht trat nun dezentes blaues Licht, das Arnalds und seine Mitmusiker – drei Violinistinnen und einen Cellisten – fast in der Dunkelheit der Bühne verschwinden ließ. Ohne große Worte begann also das Konzert und es pa mehr...
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 Lyrik, Energie und greiser Humor
Konzertbericht: 1. Kölner Audi Fine Art of Jazz Festival. Manchmal scheint er fast zu erstarren. Ganz versunken ist er in die Klangwolke, die impressionistisch aus dem Flügel herausströmt. Dann sieht es aus, als wollte er die Konturen, die ihm da entgegen leuchten, mit Händen greifen, während die Melodien ihm ständig durch die Finger rinnen wie feiner Sand. Benjamin Schaefer, 27, ist einer der jungen Sterne am Kölner Jazzhimmel, 2007 gewann er in Avignon den Kompositionspreis beim „Concours du Jazz Européen“. Und heute, am 8. August 2008, eröffnet er m mehr...
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 Unfassbar ergreifend und vollendet inszeniert
Konzertbericht: Die isländische Band Sigur Rós spielte am 11. August im Kölner Palladium. Na gut, ein wenig Missmut war vorab legitim. 34 Euronen für eine isländische Kapelle, deren Postrock-Klangexperimente bislang doch eher einem sehr ausgesuchtem Publikum aus der empfänglichen Seele sprachen. Sigur Rós haben sich scheinbar heimlich, still und leise in die erste Liga der Randgruppenmusik gemausert. Da verdoppeln sich die Ticketpr mehr...
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 Reggaetunes vor dem Bonner Rathaus
Konzertbericht: Massilia Soundsystem beim „Bonner – Sommer“ Festival. Es ist wieder Sommer, genau genommen Bonner Sommer, und zwar vom Feinsten! Nein, die Rede ist nicht vom Wetter, sondern vom „Bonner – Sommer“ – Festival, das bereits seit über 30 Jahren eine breite Palette von Musikveranstaltungen bietet. Diesem Samstag trat in diesem Rahmen das „Masillia Soundsystem“ auf. Schauplatz war die Bühne vor dem Rathaus, bei der sich im Laufe des Konzerts über 400 Zuschauer einfanden.
Massilia ist vor allem den Freunden des außergewöhnlichen Reggaes ein Begriff. D mehr...
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 Drei Texaner treffen auf deutsche Automobilkleinkunst
Konzertbericht: Am 11. Juli gaben sich ZZ Top auf der Museumsmeile Bonn ein Stelldichein. An einem Freitag Abend im Juli bildete sich mal wieder eine lange Schlange auf der Bonner Museumsmeile. Diesmal aber nicht weil Herr oder Frau Guggenheim Kunst aus ihrem Wohnzimmer ausstellen oder ein oller Pharao stoisch stumm staubend zu bewundern war. Auch das Haus der deutschen Geschichte war nicht der Mittelpunkt. Vielmehr war ein Stück amerikanische Musikgeschichte der Anlass: That lil´ol Band from Texas genannt ZZ Top war zum Bewundern angetreten. Da stellt sich sofort die Frage ob nach ü mehr...
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 A story of those, who travelled far and wide...
Konzertbericht: Loreena McKennitt begeisterte am 5. Juli im Tanzbrunnen Köln. “Erzähle mir, o Muse, von jenen Weitgereisten...“ so lautete das Motto, unter dem Loreena McKennitt ihr Publikum am 5.7 aus dem Tanzbrunnen entführte und auf die bunte Reise irischer und keltischer Balladen und orientalischer Klänge schickte.
Kaum einer versteht es wie die kanadische Sängerin, Sehnsucht nach Dingen zu wecken, die nicht sind und uns Dinge vergessen zu lassen, die wir nur allzu gerne vergessen möchten. Da erklingen getragene, keltisch anmutende Töne aus Instrumenten, die man no mehr...
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 Melodiös und energiegeladen
Konzertbericht: Die Bonner Band SL Stereo eröffnete die rote Bühne des 26. RhEINKULTUR-Festivals. Trotz großer Hitze und noch geringer Besucherzahl gaben SL stereo am Samstagmittag als Opener der roten Bühne auf dem beliebten „umsonst und draußen“ – Festival in den Bonner Rheinauen eine ordentliche Kostprobe ihres Könnens. Für die vier Bandmitglieder Bjoern (Gitarre und Gesang), Maciek (Gitarre), Felix (Bass) und Markus (Schlagzeug) war es der erste Auftritt bei einem Musikfestival dieser Größenordnung.
Während ihres ca. 40 minütigen Auftritts nutzten SL stereo die Bühne voll aus und zeig mehr...
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 Keine Anektdoten, dafür viel Schweiß und volle Hingabe
Konzertbericht: Death Cab for Cutie spielten am 09. Juli in der Live Music Hall Köln. Pünktlich um 19 Uhr betrete ich die Live Music Hall und alles ist beim Alten. Es regnet, vom Innenhof erhascht man einen Blick auf die beiden Tourbusse, die Getränkepreise sind hoch und der T-Shirt-Stand wurde auch nicht verlagert. Die Death Cab-Shirts der World Tour 2008, passend zum Look des neuen Albumcovers, gefallen mir überhaupt nicht – wo sind die Kugelfische, die witzigen, kleinen Details, die so typisch für die Indieband sind?
Ich bahne meinen Weg nach mehr...
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 Volles Haus bei der RhEINKULTUR
Am Samstag, dem 5. Juli, hieß es zum 26. Mal „Umsonst & Draußen“ in den Rheinauen. Mittlerweile schon seit 26 Jahren mausert sich Bonn jeden ersten Samstag im Juli zum musikalischen Nabel der Republik. Festivalgänger von nah und fern pilgern in bunten und meist alkoholisierten Scharen zu den Rheinauen, und verwandeln den sonst so beschaulichen Naherholungsort der Bonner Familien in das bevölkertste Musikevent des Jahres: die RhEINKULTUR. Und das – ebenfalls seit 26 Jahren – bei völlig freiem Eintritt, was man dem Line-Up mal wieder nicht ansehen mehr...
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 Ein Abend mit vielen schönen Saiten
Andy McKee und Don Ross spielten auf Einladung von Ulli Bögershausen im Margarethenhof. Zu diesem Konzert gibt es auch ein Bilderalbum.Hoch über Königswinter, am Rande des Siebengebirges, fand am Freitagabend ein Konzert statt, bei dem die Finger nur so flogen und Augen nur so aus den Köpfen fielen. Drei der weltbesten Akustik-Gitarristen sp mehr...
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 Sweden rocks. Egal wer kommt oder wer nicht.
Konzertbericht: Stompin' Souls spielten am 7. Mai im verwaisten Studio 672, Köln. Und da kann kommen was will: Auf die Formel Schweden + Rock = geiles Konzert ist immer noch verlass. The Hives, Mando Diao usw. machen das ja schon länger vor. Und mit den Stompin´ Souls ist da noch ein momentan leider etwas unbekannterer Vertreter aus dem Land im Norden unterwegs. Was der Performance der Jungs aber keinen Abbruch tut. Und das unter etwas erschwerten Bedingungen.
Diese erschwerenden Bedingungen sind aber eigentl mehr...
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 Warum immer nur Zucchero und Ramazotti?
Konzertbericht: Die italienische Band Negramaro gastierte am 9. April in Köln. Wenn man in Deutschland an italienische Musik denkt, wer fällt einem da ein? Bestenfalls noch Eros, Zucchero und die Pausini. Musik, die die italienische Jugend nicht mehr wirklich hört und eigentlich schon zur älteren Generation gehört. Umso verwunderlicher, dass eine der erfolgreichsten Rockbands Italiens im April 2008 auch in Deutschland zwei kleine Konzerte gegeben hat: am 08. April in der alten Monofaktur in München und am 09. April im Luxor in Köln hat die Band ‚Negramaro‘ aus Apulien in mehr...
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 "Let me introduce you to…"
Konzertbericht: Adam Green spielte am 13. April in der Live Music Hall Köln. Als ich um kurz nach sieben die Live Music Hall betrete, bin ich gleich doppelt überrascht: Die Halle ist noch nicht einmal zu einem Drittel gefüllt – und das Publikum besteht zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen. Bei Adam Green hatte ich mir das doch ein wenig anders vorgestellt.
Vor der Bühne tummeln sich neben der Traube an Fans mehrere Fotografen, die geduldig auf den Startschuss warten - um 20.20 schlurft dann Support Act Turner Cody ganz entspannt mit Akustikgitarre auf das Mikro mehr...
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 Get Pfeffer in the Popo soon!
Konzertbericht: Am 9. April spielten Get Well Soon im Gebäude 9 vor ausverkauftem Haus. Wie beginnen? Langsames Vortasten bis zur erschütternden Conclusio oder gleich die Katze aus dem Sack lassen? Ich lass das Vieh mal raus. Das erste ausverkaufte Konzert des deutschen Indie-Standartenträgers Konstantin Gropper aka Get Well Soon war im Großen und Ganzen eine kleine Enttäuschung. Und das sagt jemand, der dem Debut-Album des Oberschwaben uneingeschränkt zu Füßen liegt. Wie kommt’s? Kollege Wollny und ich haben uns Gedanken gemacht.
Problem 1: Die großen Erwartungen, die Sc mehr...
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 Keyboardkrawall und Stromgitarren
Konzertbericht: Am 2. April machten Does it offend you, yeah? im Kölner Stadtgarten Krach. Nach einem sehr kurzen Konzertabend ist nun klar, worauf man sich bei der Band einlässt, der übertrieben selbstbewusste bis selbstgefällige Albumtitel „You have no idea what you`re getting yourself into“ ist entschlüsselt und nicht mehr wahr.
Eigentlich sollte die Band im Stadtgarten auftreten, wegen mangelnder Resonanz an diesem nass-windigen Aprilmittwoch wurde der Gig aber kurzerhand in das im Keller ansässige Studio 672 verlegt, was eine gute Entscheidung war. Die knapp 100 Leute hätten s mehr...
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 Im Kreis von Freunden
Konzertbericht: Am 1. April sorgte Teitur im Kölner Luxor für viele glückliche Gesichter. Manche Abende kann man im Anschluss als Erinnerung mit sich herumtragen wie einen wärmenden Taschenofen. Der Konzertabend mit dem Faröer Singer/Songwriter Teitur ist definitiv einer davon. Nach dem vermeintlichen Konzerthöhepunkt des Jahres in Form von Patrick Watson in der letzten Märzwoche muss nun die Highlightliste neu geschrieben werden, Teitur hat ihm ganz eindeutig den Rang abgelaufen. Das Luxor ehemals Prime Club ehemals Luxor in Köln mehr...
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 Ein Klavier, ein Klavier!
Konzertbericht: Ganz großes Tennis spielte Patrick Watson am 26. März im Kölner Gebäude 9. Mittwoch Abend, Köln-Deutz – bei fiesem Schmuddelwetter huldigte Köln und sein Umland einmal mehr Kanada und seinen unverschämten Musik-Exporten. Unauffällig und gut versteckt in der lauschigen Schmuddel-Schabracke Gebäude 9 zwischen Zoobrücke und Messe geschah Großes: Patrick Watson aus Montreal spielte den ersten seiner vier Deutschland-Gigs und sorgte mit Sicherheit für eines der Konzerthighlights des Jahres – da lege ich mich mal fest. Und das, obwohl Watson in Sachen Verpeiltheit sogar eine mehr...
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 Von Gitarren, Zwillingen und guter Musik
Konzertbericht: Tegan & Sara gaben sich im Kölner Gloria am 10.03.2008 die Ehre. Es ist ein windiger und kalter Tag, trotzdem ist das Gloria in der Kölner Innenstadt ausverkauft, das umgebaute Kino mit seiner eigentümlich charmant rotsamtigen Atmosphäre also gut gefüllt. Tegan&Sara, die symphatischen kanadischen Zwillingsschwestern haben geladen und Sie sind alle gekommen, sowohl das bekannte 15 jährige Indie Sternchen Publikum als aber auch eine wilde Mischung aus Zwanzig bis Vierzigjährigen, um sich das neue Album der Schwestern vorstellen zu lassen.
Es ist überraschend mehr...
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 Alter Schwede, was für ein Auftritt
Konzertbericht: Moneybrother haben viel Spaß bei ihrem Auftritt am 7.3. im Kölner Bürgerhaus Stollwerck.
Bis in die späten Siebziger war das Bürgerhaus Stollwerck eine Schokoladenfabrik. Schokolade findet man dort aber nicht mehr. Stattdessen ist in dem umgebauten Gebäude ein Kulturzentrum entstanden. Neben einer Galerie, einem Theater und Kursen gibt es auch einen großen Veranstaltungssaal. Interessant sind vor allem die Konzerte, die dort stattfinden. Ein Kulturzentrum mag sich nicht direkt nach der besten Location für ein Konzert anhören, aber die an diesem Abend gut gefüllte Halle eignet sich s mehr...
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 Bärte sind das neue schwarz
Konzertbericht: Band Of Horses spielten am 29. Februar im Gebäude 9, Köln. Es gibt ja Tage für fast alles. Muttertag und Vatertag sind da die Bekanntesten, daneben gibt es den Tag der deutschen Einheit, den Tag der Arbeit und hoffentlich auch einen Tag der Freizeit. Und den Tag des Soundso, den Tag des Wasweißdennich, den Tag des Etc... Da stellt sich natürlich sofort die Frage was der 29. Februar denn für ein Tag ist. Und seit gestern Abend steht fest dass es der Tag des Bartes ist. Anders ist es nicht zu erklären dass auf der Bühne des mehr...
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 "Lukas Podolski never meant anything to me..."
Konzertbericht: Los Campesinos! stürmten am 27. Februar das Kölner Luxor. Konzerte von aufstrebenden Nachwuchsbands sind doch immer wieder was spannendes. Inwiefern haben sich die MySpace-Berühmtheiten schon in Kenner-Indie-Kreisen rumgesprochen? Sind sie schon der neue heiße Scheiß oder doch erst die Schatten der Dinge, die da kommen werden? Sprich: wird das „Luxor“ (R.I.P.: Prime Club) voll sein mit Jungs und Mädels mit Hornbrillen und Ringel-Shirts oder spielt der heiße Scheiß vor leeren Rängen. Kollege Wollny argwöhnte zweiteres, meinereiner mutmaßte die optimisti mehr...
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 Underworld rockten die Bude
Konzertbericht: Gänzlich unkarnevalistisch aber nicht weniger laut trieben es die Briten am 28. Januar im Kölner Palladium. Es ist Montag Abend und im Rheinland (und nicht nur da) läuft man sich langsam, aber sicher warm für Karneval. Höchste Zeit also den Ohren vor der ganzen „Alaaf-Gute-Laune“-Musik (?) noch schnell etwas ordentliches zu gönnen. Vielleicht hat man ja das vermeidliche Glück und der Konzerttinnitus hält noch bis Aschermittwoch. Denn wie auch immer: Die Musik der Briten von Underworld hat mit Karneval so viel zu tun wie Kölsch mit Altbier. Nichts. Sieht man mal davon ab mehr...
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 The Blues ist still Alive
Drei Stunden Blues vom Feinsten: Der Blues Caravan gastierte am 27. Januar in der Harmonie Bonn. Als Sonntagabend Ruf’s „Blues Caravan“ seine Ladung in der Endenicher Harmonie ablud, wurde sie schon von etwa 250 Fans erwartet. Und die meisten wussten was auf sie zukam. Ein dreistündiger Blues-Gig feinster Güte.
Denn Deborah Coleman (USA), Candye Kane (USA) und Dani Wilde (UK) sind auf einer „heiligen Mission“. Ausgesandt vom Ostdeutschen Plattenlabel Ruf Records Touren sie durch Deutschland, Europa und den Rest der Welt, um „die Stimme des Blutes“ laut werden zu lassen. Seit mehreren Ja mehr...
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 BJO forever!
Konzertbericht: Das Bundesjugendorchester zu Besuch in Bonn mit Werken von Leonard Bernstein und Gustav Mahler. Wie auch schon im letzten Jahr machte das Bundesjugendorchester auch jetzt wieder, unter Leitung von Dirigent Klauspeter Seibel, auf seiner Konzerttournee Halt in Bonn. Im Gepäck hatte es die Sinfonie Nr. 1 von Leonard Bernstein sowie Georg Mahlers vierte Sinfonie. Und eins war sicher: Es wurde gezupft, gestr mehr...
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 Stimmgewaltig und brilliant
Konzertbericht: Die Klazz Brothers trafen in der Bonner Harmonie auf Edson Cordeiro, genannt „The Voice“. In Deutschland gilt Edson Cordeiro als „achtes Weltwunder“, und die Stimme des Brasilianers ist in der Tat einzigartig. Ein Umfang von vier Oktaven, glasklar und in jeder Stilrichtung zu Hause. Mit den Klazz Brothers hat Cordeiro Brüder im Geiste gefunden: drei ebenfalls begnadete Musiker, die zielsicher zwischen Oper, Klassik, Volkslied, Flamenco und Jazz wandern und ihr Publikum mit auf eine fantastische Reise nehmen. Am 11. Januar konnten die Besucher der Bonner Harmonie dies am eigenen Leib mehr...
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 WeihnachtsSKAbend im Brückenforum
Konzertbericht: Am 21.12.2007 verwandelten The Slapstickers, LebensWeGe, Ska'm'Peace und Frogs in Clover das Brückenforum zum Paradies für Ska-Fans. Das Weihnachtsfest mit Ska-Tönen einleuten? Kein Problem für die vier Bands aus Bonn und Umgebung. Denn bei diesem umfangreichen Ska-Ereignis bekamen die Zuhörern sogar einige Weihnachtslieder in Ska-Version zu hören.
Den Anfang machte die sechsköpfige junge Siegburger Ska-Formation Frogs in Clover. Obwohl ihre Bandgeschichte erst drei Jahre währt, kamen die Musiker bei ihrem Auftritt sehr locker rüber. Der Sänger betrat mit Orangen jonglierend die Bühne, Saxophonist und Posaunist lieferten s mehr...
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 Laute Nacht, swingende Nacht
Konzertbericht: Die WDR Big Band präsentierte in der Bonner Harmonie ihre Version eines Weihnachtskonzertes. Die Veranstalter hatten die Bühne extra erweitert, um allen Musikern der WDR Big Band Platz zu bieten, dennoch standen die Instrumente dicht an dicht. Ebenso saßen auch die Zuschauer in der ausverkauften Harmonie. Der Sound dagegen nahm sich allen Freiraum, den er brauchte, und füllte den ganzen Saal – bombas mehr...
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 Alles Big im Underground
Konzertbericht: So viel Bigness im Kölner Underground, man meinte beinahe, es möge platzen. Big Country spielten ihr einziges Konzert in Deutschland, nach ziemlich genau sechs Jahren und anlässlich ihres 25-jährigen Bandbestehens. Als Support brachten sie aus dem Vereinigten Königreich die Big Strides mit, derzeit eine der heißesten Bands auf der Insel. Dementsprechend voll war es in der kleine Bude, und das Esperanto, das einem entgegenkam sobald man eintrat, ließ drauf schließen, dass auch aus weiter entfernten Ecken Europas Leute an mehr...
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 "Stille Nacht" mal ganz anders
Konzertbericht: "Christmas around the World" unter den strengen Augen des Reichsadlers. Am dritten Advent präsentierte Jan-Christoph Scheibe mit seiner Band das erste unpeinliche Weihnachtskonzert im vollbesetzten Plenarsaal des ehemaligen Parlaments im alten Wasserwerk.
Hier wurden staubig gewordene Weihnachtslieder durch etwas Ironie und globale Sounds aufgefrischt. Schräge Blockflötentöne machten den musikalischen oder weniger musikalischen Anfang. Von denen wurde das Publikum aber schnell befreit. Bekannte Weihnachtslieder ertönten im neuen Klang: "Kommet ihr Hirten" im Bue mehr...
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 Weihnachtszeit, ZweiZeit-Zeit
Am vergangenen Freitag war es wieder soweit: Zeit für zwei junge Bonner Musiker, mit leichten Balladen und kraftvollen Blues- und Jazzsongs ihre Fans zu begeistern. ZweiZeit eben. Passend zur Jahreszeit luden Andrea Wilmes und Daniel Röder, die beiden Köpfe des Duos ZweiZeit, zu ihrem Weihnachtskonzert in die Stimpson Memorial Chapel in Bonn-Plittersdorf ein. Es mag mit der ungünstigen Lage der amerikanischen Kirche zu tun haben, dass bei weitem nicht so viele Zuhörer kamen, wie ursprünglich erwartet – die Anwesenden konnten sich jedoch auf einen wunderschönen Abend freuen. Plätzchen lagen aus, der Weihnachtsbaum war hell erleuchtet, dazu die unglaublich ausdrucksstarke S mehr...
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 Zerschlagene Eimer, rote Perücken und Gypsy Punk
Konzertbericht: Gogol Bordello waren am 7. Dezember im Kölner Gloria Theater zu Gast. Es gibt da so ein Gerücht, bei dem es heißt, wenn genügend Menschen gleichzeitig aufspringen, können sie die Erde aus der Umlaufbahn schmeißen. Beim ausverkauften Gogol Bordello Konzert im Kölner Gloria hatte man das Gefühl, es fehlt nicht mehr viel dazu, um das wirklich zu schaffen. Aber auch, wenn die Erde sich immer noch in ihrer Umlaufbahn befindet, so hat diese Band beim Publikum doch eingeschlagen wie ein Meteorit.
Schon bei den ersten balkanisch klingenden Stücken des DJs, der zunächs mehr...
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 Hey, Mr. Crosby
Konzertbericht: Das WDR Rundfunkorchester feierte am Samstag sowohl sich als auch einen der größten Radio-Entertainer aller Zeiten. Bing Crosby, weltbekannt aus zahlreichen Filmen und seiner erfolgreichen Radio-Show, begeisterte in den 40er, 50er und 60er Jahren Millionen Zuhörer mit seinen Melodien. Diesem Erfolg wollte das WDR Rundfunkorchester in nichts nachstehen und schenkte sich zum sechzigsten Geburtstag eine Gala in der Kölner Philharmonie. Mit vielen Gästen auf der Bühne, aber leider nicht ganz so vielen im Saal, zelebrierten die Musiker unter der Leitung von Michail Jurowski eine Show ganz im Stil von Big Bing. Nic mehr...
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 Lokales Musikpotenzial
Konzertbericht: rotessa4 und KANU spielten am 6. Dezember im Tsunami Club. Jetzt mal ein ernstes Wort zwischen Redakteur und Lesern: Wofür kündigt campus-web Konzerte an, wenn dann doch keiner hinkommt? So geschehen gestern Abend im Kölner Tsunami Club. Versprochen hatten wir einen großartigen Auftritt von rotessa4 und KANU. Und was war? Gähnende Leere, maximal dreißig Leutchen haben sich vor der Bühne herumgedrückt. Und wer schon mal im Tsunami Club war, der weiß, der Laden ist nicht gerade riesig. Unter dem Motto „Perlen vor die Säue“ sollen lokale Bands gefördert we mehr...
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 Besuch aus dem hohen Norden
Konzertbericht: Seabear und Múm spielten am 1. Dezember im Kölner Gebäude 9.
Am 1. Dezember versammelte sich im Kölner Gebäude 9 das Who-Is-Who der isländischen Musikszene. Gleich drei Bands traten die lange Reise aus dem malerischen Norden ins Rheinland an: das Duo Mr. Silla & Mongoose, die siebenköpfige Band Seabear und der Hauptact Múm. Nach altbewährtem Broken Social Scene-Vorbild scheint auch in Island der Trend zur familiären Musikantenstreuung zu gehen. Das Vorband-Duo, sowie ein großer Teil von Seabear, fanden sich auch später in den Reihen von Múm auf der Bühne mehr...
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 Stille Nacht, gälische Nacht
Konzertbericht: Das a-capella-Trio "White Raven" entführte die Besucher des WDR-Funkhauses am Freitag, 20. November, in die Welt der irischen Lieder. Es war kein großes Konzert – der kleine Sendesaal des WDR am Wallrafplatz war nicht bis zum letzten Platz gefüllt, als „White Raven“ um 18 Uhr ihre Darbietung begann. Aber es war ein traumhaftes Konzert – wunderschöne irische und schottische Weisen und Volkslieder, vorgetragen vom honigweichen Gesang der Sopranistin Kathleen Dineen, des Tenors Robert Gretchell und des Baritons Raitis Grigalis. Passend zur Jahreszeit hatte das Trio ihr Programm zusätzlich noch um einige Christmas Carols er weiter mehr...
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 "Dann klappen ihre Hände!"
Konzertbericht: The Hives spielten am 28. November 2007 im Kölner Palladium. Black and White. Schwarz und Weiß. Licht und Schatten. Rock and Roll. Anzug und Krawatte. Laut und nicht leise. Hin und her. Am Mittwoch Abend war es dann soweit: Der Tick-Tick-Countdown war abgelaufen und The Hives haben das Kölner Palladium gerockt. Ja, gerockt ist wohl die richtige Bezeichnung. Aber erhöhen wir die Spannung und wenden uns erstmal den letzten Stunden und Minuten des Countdowns zu und betrachten die Supportbands.
Als erstes traten Quit Your Dayjob auf die Bühne. Seit frühest mehr...
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 Feinste Klänge aus New York
Konzertbericht: Interpol spielten am Montag, 19. November 2007 im Palladium Köln.
New York ist nicht gerade die Stadt der Melancholiker und doch haben es Interpol geschafft ihre musikalische Melancholie zu bewahren und brachten sie geradewegs auf ihrer Tour mit nach Köln.
Als Warm Up waren allerdings erst einmal „Blond Readhead“ an der Reihe. Das Rocktrio, bestehend aus Frontfrau Kato Makio und den beiden italienischen Zwillingsbrüdern Simone und Amedeo Pace, konnten das Interpol-verwöhnte Publikum jedoch nicht überzeugen und die meisten Fans tummelten sich derweil im Foye mehr...
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 Melancholisch in den Herbst? Von wegen!
Konzertbericht: The Editors spielten am 8. November in der ausverkauften Live Music Hall in Köln. Donnerstag. Früher Abend. Es ist mal wieder viel zu früh dunkel geworden. Aber eigentlich hat sich die Sonne den ganzen Tag noch nicht gezeigt und so geht der Tag von grau in schwarz über. Unterbrochen nur von den Lichtern der Stadt die sich auf der nieselnassen Strasse brechen. Träges Laub auf dem Boden und die Temperaturen senden einen Vorboten vom kommenden Winter. Der Herbst ist wohl der richtige Zeitpunkt um ein Konzert der Editors zu besuchen. Getragene musikalische Verzweiflung gepaart mi mehr...
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 I survived a Riot!
Konzertbericht: Die Kaiser Chiefs tobten am 5. November durchs E-Werk in Köln. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des gepflegten Kicks. Willkommen zur Analyse des Spiels der Kaiser Chiefs aus England gegen das Kölner Publikum vom 5.11.2007. Das Spiel wurde „due to ticket demand“ vom eigentlichen Stadion Palladium ins benachbarte, kleinere E-Werk verlegt. Diese kann eigentlich nur mit dem etwas unglücklichen Termin an einem Montag erklärt werden. Ausgestattet mit einer britischen No.1 Single und Album sowie reichlich Preisen für Ihre Live-Auftritte spielen die Jun mehr...
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 Der Mann mit dem Orchester und der Schreibmaschine
Konzertbericht: Das WDR Rundfunkorchester Köln präsentierte am Sonntag, 4. November, einen Salut für den amerikanischen Komponisten Leroy Anderson. Nahezu jeder, der nicht völlig hinter dem Mond lebt und sich schon mal etwas genauer mit Orchestermusik beschäftigt hat, kennt den „Typewriter“ – jenes geniale Stück, bei dem eine Schreibmaschine das entscheidende Instrument darstellt. Jerry Lewis machte es 1963 weltberühmt, verschiedene Nachrichtensendungen nutzten das Stück in den 60ern als Einleitung. Doch den Mann hinter der Schreibmaschine kennen viele nicht: Leroy Anderson. Das WDR Rundfunkorchester wollte diesem Manko mit einem Promenaden mehr...
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 Experimenteller Jazz ganz weit vorne
Der WDR zeichnete gestern, 26. Oktober, zum inzwischen vierten Mal Künstler der nordrhein-westfälischen Jazz-Szene in vier Kategorien aus. Diese revanchierten sich mit einer kleinen Darbietung ihres Könnens. Der Klaus-von-Bismarck-Saal des WDR-Funkhauses war bis auf den letzten Platz belegt, als Roger Willemsen und Hörfunkdirektor Wolfgang Schmitz den WDR-Jazzpreis 2007 verliehen. Jesse Milliner, Sebastian Sternal und die Big Band der Clara-Schumann-Musikschule konnten die mit mehreren tausend Euro dotierte Auszeichnung persönlich in Empfang nehmen. Saxofonist Charlie Mariano, der den Ehrenpreis für sein Lebenswerk bekommen sollte, war leider durch einen anderen Termin verhindert.
Es sei, so Roge mehr...
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 Erstes Riverlounge Festival in Bonn
Wo sonst die Geschicke eines der größten Mobilfunkanbieter der Welt gelenkt werden, schallte angenehme Loungemusik durch die Hallen. Die Organisatoren des ersten Riverlounge Festivals hatten sich eine besondere Location ausgesucht - das schicke und futuristische T-Mobile Forum in Bonn-Ramersdorf. Der Name war Programm; RiverLOUNGE war die richtige Bezeichnung für die erste Band des Abends. Jojo Effects angenehmer und gemütlicher Jazz war perfekt, um nach einem arbeitsreichen Freitag bei einem Cocktail in den Abend zu starten. Gemütliche Sofas luden zum chillen ein und boten auf einem Podest stehend einen perfekten Rundumblick auf das topmoderne Forum, das durch eine Lichtshow der Extraklasse in angenehme Farben getaucht war. Dabei brachte der Abend gleich zwei Weltpremieren. Club Des Bel mehr...
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 Momente der kollektiven Glückseligkeit
Konzertbericht: Broken Social Scene presents: Kevin Drew on tour (Köln, Prime Club, 12. Oktober 2007). Falls jemand auf der Suche nach dem perfekten Konzert ist, er wäre vielleicht am letzten Freitag im Kölner Prime Club fündig geworden. Denn da spielte Kevin Drew zusammen mit einigen seiner Bandkollegen von der Broken Social Scene ein großartiges Konzert.
Es war schon beeindruckend mit welcher Leichtigkeit die Musiker das Publikum von Anfang an für sich einnahmen. Kaum waren die ersten Takte des Openers „Gangbang Suicide“ erklungen, da war bereits klar, dass es ein erstklassiges Konzert werde mehr...
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 Doch der ewige Geheimtipp für Musikliebhaber?
Konzertbericht: Menomena im Kölner Stadtgarten (04.10.07). In einem erschreckend leeren Konzertsaal schlichen am Donnerstag Abend ziemlich pünktlich um neun die drei von Menomena auf die Bühne. Anscheinend hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass sie mit „Friend and Foe“ ein kleines Meisterstück abgeliefert haben. Ansonsten hätten sich wohl nicht so viele die Gelegenheit entgehen lassen, den jungen Herren bei der Arbeit zuzuhören. Denn zu beweisen haben sie durchaus etwas, wie jeder weiß, der das Album gehört hat: Ihr vielschichtiger Sound ist alles mehr...
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 Potenzprobleme, Oberlippenbärte & Rock’n Roll
Konzertbericht: Art Brut im Prime Club Köln (04.10.07). Anfangs unterlag man noch dem Fehlglauben ein verrückter Fan sei auf die Bühne gesprungen und würde irgendwelchen Nonsens ins Mikro nölen und jeden Moment von der Security einkassiert werden. Aber der Verrückte blieb! 70 Minuten lang! Das mit dem Nonsens ist allerdings gar nicht so abwegig. Die Texte von Art Brut-Frontman Eddy Argos rücken Themen in den Fokus, die bis dato recht wenig mit Rock’n’Roll zu tun hatten. Wo sich der 08/15-Metaller seine Gitarre als phallische Prothese wild rockend auf mehr...
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 Es hat keinen Sinn ohne den Schwing
Konzertbericht: Max Raabe und das Palastorchester gastierten am 24. September in der Beethovenhalle Bonn. Warum immer nur nach vorne schauen, wenn es sich in vielen Fällen lohnt auch mal den Blick nach hinten zu richten? Mit 12-köpfiger Big Band weckte Max Raabe am Montag, 24. September Erinnerungen an die goldenen 20er und 30er Jahre in der Bonner Beethovenhalle. Rumbas, Tangos, Tonfilmschlager und natürlich die Evergreens der Comedian Harmonists wurden in der gut gefüllten Beethovenhalle mit Stil und Klasse zum Besten gegeben.
„Annabell“, „Herr Ober, zwei Mokka“ mehr...
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 Die sagenhafte Welt des Colin Meloy
Konzertbericht: The Decemberists bescherten Köln einen fantastischen Abend. Eine im Nebel verborgene Insel, auf der ein grausamer Mord geschieht, eine Frau, die sich in einen Kranich verwandelt und eine Horde blutrünstiger Schlächter, die in finsteren Wäldern ihr Unwesen treibt – die Decemberists würden es mit nur wenigen Akkorden schaffen, auch die baufälligste Fabrikhalle in einen mystischen Ort voller Geheimnisse und Zauber zu verwandeln. So geschehen am Sonntag, 23. September in der Live Music Hall Köln.
Geschichtsbücher, Märchen un mehr...
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 Welt-Musik in der Harmonie
Konzertbericht: Huun-Huur-Tu gastierten am 19. September in Bonn. Gut voll war sie, die Bonner Harmonie am Mittwoch, den 19.09.2007, als Huun-Huur-Tu, ein großer Begriff des Genres "Welt-Musik", in ihren traditionellen Trachten die Bühne betrat. Und wunderbar war es, das Quartett aus der autonomen Republik Tuva in Zentral-Asien. Überhaupt überraschend und zugleich erfreulich ist es, dass eine im Prinzip unbekannte, aber nicht minder erfolgreiche Formation schon seit über 10 Jahren den Rest der Welt auf sich schauen und hören lässt.
Einem Turkvolk angehörend mehr...
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 Von Lauch und Liebesnächten
Konzertbericht: Am Samstagabend waren basta zu Gast in Bonn. Vom Platz zwischen den Museen ins Forum der Kunst- und Ausstellungshalle verlegt, boten sie einen Abend voller Kurzweil und Stimmung. BONN. A-cappella-Konzerte sind nicht nur einfach Konzerte: sie sind Entertainment pur! Dies gilt im besonderen Maß für einen Abend mit der Gruppe basta. Auch wenn die Musik im Vordergrund steht, kamen Showeinlagen nicht zu kurz. Und es hatte dabei schon seine Berechtigung das Konzert von der Open-Air-Bühne nach drinnen zu verlegen. Die Abgeschlossenheit des Raums bot fast ein Gefühl von Intimität und ließ eine Atmosphäre aufkommen, die an einen Abend im Varieté erinnerte.
Dass die fünf Bandm mehr...
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 Besuch aus Rainaway Town
Konzertbericht: Kristofer Aström im Kölner Prime Club. Ganz schüchtern wirkt er, der Kristofer, stimmt den ersten Song „The Dark“ aus der aktuellen Scheibe „Rainaway Town“ an und riskiert kaum einen Blick ins Publikum. Als wäre es ihm etwas peinlich, dass er vor einem völlig fremden Menschenpulk seine Seele entblößt.
Ist ja auch harter Tobak, den er da von sich gibt, sämtliche Beziehungskrisen und deren meist mit Alkohol verbundene Bewältigungsmechanismen, die er mal eben offenbart. Auf Platte guckt ihm ja niemand dabei zu. Aber so haben die Zuh mehr...
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 Montréal – 40°C / Köln + 15°C
Konzertbericht: Frischer Wind mit Malajube am 11. September im Studio 672 in Köln. Ich fühle mich ein bisschen wie mit elf: ich singe lauthals Lieder mit, deren Sinn ich nicht verstehe, weil ich die Sprache nicht beherrsche. Damals waren es englische Texte (der Name der Band soll ungenannt bleiben), heute sind es französische Texte, die zwei Jahre Schulunterricht scheinen zum Verständnis nicht auszureichen. Ich schiebe es mal auf den berühmt berüchtigten Montréal-Akzent, den man in der Schule natürlich nicht anhand leiernder Kassetten vorgeführt bekommen hat. A oui, Montréal, mehr...
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 Er verspielte sich, er war verplant, er war großartig
Konzertbericht: Adam Green bewies Alleinunterhalter-Qualitäten im Bonner Brückenforum. Nur Adam Green bringt es fertig ein zahlendes Publikum mit freudestrahlenden Gesichtern aus einem Konzert zu entlassen, in dem es vor kleinen Patzern und Pannen nur so wimmelte. Schon beim Betreten der Bühne führte der Neofolk-Barde eine ganze Reihe Din A4-Blätter mit sich, die er großräumig vor sich auf dem Bühnen-Boden ausbreitete. „There are no lyrics on it! Really!” – mit diesem Satz begrüßte er die Anwesenden und ein wunderbar spleeniges Konzert begann.
Aber von Anfang an... die Vorband mehr...
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 Tri Yann spielten auf dem Bonner Marktplatz
Konzertbericht: Alte Männer in seltsamen Kostümen lassen es krachen. Am 8. September spielte die französische Folkgruppe Tri Yann im Rahmen des keltischen Sommers auf dem Bonner Marktplatz. Doch wer jetzt an verschrobene akustische Folkmusik denkt, der täuscht sich, denn was die alten Herren da boten, ließ sich durchaus sehen – und hören. Von Altersschwäche noch keine Spur; die bretonische Kultband legte sich ins Zeug und zog alle Register: Von Bombarde bis Dudelsack, von Mandoline bis E-Gitarre, die instrumentale Bandbreite war groß. Auch nach 36 Jahren beeindru mehr...
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 Vom Pub in den Club und zurück
Konzertbericht: The Twang im Prime Club, hochprozentig und hochkarätig Das ist das Schöne an Konzerten britischer Bands: sie können hier noch so klein und unbekannt sein, ihre Landsmänner folgen ihnen überall hin. Verständlicherweise zogen The Twang nicht sonderlich viele Deutsche in den Prime Club, ihr Album ist bei uns noch nicht einmal draußen. In UK ist das natürlich wieder ganz anders. Die Folgen: totale Textsicherheit in den ersten drei Reihen, jede Menge Insidergenuschel in schönstem Birmingham-Dialekt, ausgiebiger Dialog mit der Band.
Phil und Saunders, mehr...
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 Ein Max muss Thun was ein Max Thun muss
Konzertbericht: Max von Thun & 77 gastierten am 6. September im Kölner Underground. Schauspielernde Musiker und musizierende Schauspieler gibt es wie Sand am Meer – für die darstellenden Künste scheint der Spruch mit dem Schuster und seinen Leisten wohl nicht zu gelten. Dass diese Exkurse allerdings recht häufig mit einer gnadenlosen Selbstüberschätzung des eigenen Talents einhergehen ist an unzähligen Beispielen zu belegen. Nun kommt also auch Max von Thun mit eigener Musik-Combo „77“ daher und gastierte mit ebensolcher am 6. September im Kölner Underground. Mal schauen.
M mehr...
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 Kleine Besetzung, großer Sound
Konzertbericht: Pete York braucht nicht viel für wirklich guten Jazz. Nur mit einem Pianisten und einem Saxofonisten zusammen begeisterte der Star-Drummer die Besucher in der Boner Harmonie. Seine Begleitung hatte es aber auch in sich: John Crocker spielte 35 Jahre mit dem legendären Chris Barber zusammen und fasziniert bis heute durch sein unglaublich sauberes Saxofon- und Klarinettenspiel. Rossano Sportiello am Klavier dagegen gilt als einer der talentiertesten jungen Jazz-Pianisten in der Nachfolge von Stride-Meister Ralph Sutton. Zusammen mit Pete York, einem der weltbesten Drummer im Jazzbereich, swingten die drei Herren bis tief in die Nacht hinein.
Schon bevor der erste To mehr...
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 Einmal hin und zurück
Konzertbericht: Arcade Fire eroberten das Kölner Palladium im Sturm. Nun ist es also so weit – Arcade Fire geben hre Nachholkonzerte nach Absage der Termine im März und spielten am vergangen Mittwoch auch in Köln.
Location: Palladium. „Leider!“ denkt man sich, da das Gefühl vorherrscht, dieses familiäre Grüppchen an einem gemütlicheren, vielleicht auch mystischeren Ort antreffen zu dürfen und nicht in einer Konzerthalle. Man wünscht sich, sie seien noch ein Geheimtipp und man könne sie nahezu ganz für sich haben. Doch ein Geheimtipp sind die 10 Kanadier mit ih mehr...
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 Kubanische Klänge im Regierungsviertel
Im Garten des Alten Wasserwerks präsentierte riverlounge concerts am vergangenen Samstagabend ein wahres Highlight: "Sonora Universal". Wo noch vor einigen Jahren unsere Bundestagsabgeordneten ihre Mittagspause verbrachten, verwandelte der Auftritt der kubanischen Band "Sonora Universal" den ehemaligen Parlamentsgarten in eine exotische Location.
Im Rahmen der riverlounge concerts fand auch in diesem Jahr wieder die schon fast traditionelle „Kubanische Nacht“ vor historischer Kulisse statt. Um den kleinen Teich im Innenhof neben dem alten Wasserwerk wurde ein Biergarten aufgebaut und durch geschickte Lichttechnik entstand ei mehr...
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 Ein Lockenkopf sorgt für Wirbel
Konzertbericht: Katie Melua auf dem Museumsplatz. Preisfrage: Wer ist der zurzeit erfolgreichste englische Musik-Act? Rolling Stones? James Blunt? Take That? Setzen, sechs! Eine junge Dame mit umgeschnallter Akustikgitarre, schwarzer Lockenpracht und großen braunen Rehaugen läuft momentan allen großen Namen von der Insel den Rang ab. Katie Melua ist ein Phänomen, aber kein unerklärbares. An die 6.000 Menschen bevölkerten am Samstag Abend den Museumsplatz um die junge Dame einmal live bewundern zu können – und bewundern ist wörtlich gemeint.
mehr...
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 Belfast-Bonn Connection
Konzertbericht: Snow Patrol präsentieren „Eyes Open“ – live auf dem Museumsplatz. Spätestens seit die Single „Chasing Cars“ die Top-Ten der deutschen Charts erreicht hat und den Nordiren eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Rock Song“ eingebracht hat, sind die fünf ein Begriff in deutschen Landen. Die Station auf dem Museumsplatz zeigte zu dem ganz deutlich: Snow Patrol sind keine Newcomer, sondern gehen seit rund zehn Jahren musikalisch einen gemeinsamen Weg. Sänger Gary Lightbody, der auch die Texte der Snow Partol Alben bastelt, wirkt auf der Bühne wie ein leich mehr...
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 "Light Grenades" auf Bonn abgefeuert
Konzertbericht: Incubus rockten den Museumsplatz. Wenn der geneigte männliche Rockfan ein Incubus-Konzert besucht, so muss er sich seit einigen Jahren die Moshpit mit einem ungewöhnlich hohen Frauenanteil teilen, der im Prinzip das gesamte Konzert über das Foto-Handy in die Höhe streckt und alle fünf Minuten eine grelles „Braaandon!!“ hervorbringt. Genauso verhielt es sich auch am 20. Juni auf dem Museumsplatz. Hautenge Jeans, verwegener Drei-Tage-Bart und der schwarze Hut lässig aufs Haupt drapiert. Brandon Boyd hat die Bühne betreten und hat mehr...
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 Rock am Ring 2007
Samstag, 2. Juni 07 Heute war die Hölle los. Eine Band jagte die nächste und vor der Centerstage war es schon ab 15 Uhr voll. Denn um 15.25 Uhr spielten 30 Seconds To Mars und legten einen gelungenen, schwungvollen Auftritt hin. Der optimale Appetizer für die australische Band Wolfmother, die mit gigantischen Gitarrensoli und Sounds frisch aus den 70ern aufwarteten. Leider stimmte zu Beginn die Mikroabstimmung nicht, doch das war beim zweiten Song schon behoben und ab ging die Post ...
Nicht weniger leise waren mehr...
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 Freitag, 22 Uhr - Rock am Ring 2007
Und weiter geht es mit den ersten Eindrücken aus der Eifel. Wir haben Razorlight bestaunt und zu ihren wundervollen klängen im Matsch getänzelt, die regennassen Haare zum krachenden Sound von Billy Talent geschüttelt, mit Jan Delay im Takt gesungen und sind bei Muse geradewegs zerschmolzen. Muse Gitarrenriffs ohne Ende, ihre wunderbare Akkorde und die Sprünge von Sänger Matthew Bellamy waren gigantisch. Und auch die Mannen um Pelle Almqvist von The Hives ließen die Seiten fliegen. Bisher ein gelungenes Rockspektakel - und das war erst der Anfang.
For mehr...
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 Erste News und Bilder von Rock am Ring 2007
Freitag, 16 Uhr - Rock am Nürburgring 2007 Hier in der Eifel ist noch nicht so viel los: Entweder die Leute stehen noch sehnsüchtig wartend auf die Bands, die da kommen mögen, im Stau, oder liegen schon halbtrunken im halb aufgebauten Zelt, das so langsam ebenfalls voll läuft.
Erfahrung im nassen Zeltaufbau sollte man hier allerdings schon mitbringen, denn entgegen aller Wetterversprechen, die Eifel macht was sie will. Und das ist in der Regel: Regnen, regnen, regnen. Doch gemeckert wird nicht. Große Konzerte stehen an - da wird auch mehr...
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 Brett Anderson auf Solopfaden
Ein musikalisches Potpourri aus Suede, The Tears und vor allem Brett Anderson.
Im Rahmen der „british music week“ vom 20.-28. April konnte man am Sonntagabend ein ganz besonderes, musikalisches Highlight im Kölner Prime Club genießen. Mr. Brett Anderson, Sänger der legendären Brit-Pop-Band „The Suede“ und Kopf von „The Tears“, gastierte diesmal solo in der Domstadt.
Seine Fans kamen in Scharen und füllten den Prime Club. Es wurde viel erhofft und Nichts erwartet, denn Mr. Anderson ist bekannt für seine Launen Konzerte gerne einmal extrem kurz zu gestalten und seine Son mehr...
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 The Jai Alai Savant – live in München
The Jai Alai Savant aus Chicago kredenzten auf ihrer letztjährigen Debüt-EP Großes: flinke Punk-Songs, basslastigen Dub und melodieverliebten Reggae. Was auf Tonträger beeindruckt, gelang live noch viel besser. Im Münchener Atomic Café wussten The Jai Alai Savant die rund 70 Besucher schnell zu überzeugen: In klassischer Dreier-Besetzung plus elektronischer Hilfe eines Notebooks sorgten sie über ein Stunde lang für gute Stimmung.
Neben „Thunderstatement“, dem Hit der EP, wurden – „Especially for you here in Munich!“ – einige Songs des im April erscheinenden Longplayers „The Flight Of The Bass Delegate“ gespielt. 1 A Qualitätsware. Wer das mehr...
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 Positiv verrückt
The Automatic setzten den Kölner Prime Club unter Strom Die etatmäßige Rollenverteilung bei Rockbands mussten The Automatic aus ihren Angeln heben: der Sänger ist der Bassist, der Frontmann ist der Keyboarder, und letzterer mimt den Anheizer vom rechten Bühnenrand aus. Pennie, zuständig für Synthesizer und Kreischelemente, steckt seinen Kollegen Rob in puncto Charisma und Energie nämlich eindeutig in die Tasche. Es darf durchgedreht werden!
Manisch wie winzig wirkt der äußerliche Hybrid aus den Sex Pistolen Johnny Rotten und Sid Vicious, und wäre mehr...
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 Freiburg, Frankfurt, Minneapolis
Ein frostiger 19. November, dazu noch Sonntag Abend – doch im Underground kochte die Stimmung. Tapes'n'Tapes sei Dank! Zwar recht kurz, dafür aber umso heftiger beschallte die vierköpfige Band aus Minneapolis den Kölner Club mit aufgewecktem Indierock. Zuvor hatte das Publikum aber noch die Ehre, dem folkigen Schwedenpop von David Fridlund und seinen Citizens zu lauschen. Einen phänotypisch besonders schwedischen Akzent setzte dabei Davids Freundin Sara Culler, die mit strohblondem Bob-Haarschnitt und skandinavisch warmer Strickjacke auch mal ans Mikro trat.
Nach kurzer Verschnaufpause, in denen beide Bands den Umbau der Bühne selbst in die Hand nahmen, widmeten sich Tapes'n'Tapes ihren Instrumenten und brachten die erstaunlich hohe Fananza mehr...
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 Nachwuchsrocker M.I.G. debütieren im Kulturbunker Mülheim
Von Kanonen, Schweinen und dem Sanatorium der Liebe Nach zwei Jahren Jammen, Improvisieren und musikalischem Experimentieren im Proberaum haben M.I.G. den Weg auf die Bühne gewagt. Als Vorgruppe für die kanadische Noise-Band „Nihilist Spasm Band“ haben die Jungs und Mädels sehr selbstbewusst gezeigt, wie man als unbekannte Band das Publikum für sich gewinnt.
Dabei verhält es sich ähnlich wie mit einem guten Essen: Musik geht zwar nicht durch den Magen, sie muss aber in ihren einzelnen Ingredienzien genauso gut aufeinander abgestimmt sein, um mehr...
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 Ein Stück Montmartre in Köln
Das französische Quintett „French Acoustic“ vereinigt Nostalgie und modernen Lifestyle Die Südstadt in Köln, Freitagabend. Das Alte Pfandhaus auf dem Karthäuser Wall hat seine Türen heute für Freunde der Chanson-Musik geöffnet. In wenigen Minuten wird die französische Band „French Acoustic“ den Konzertsaal betreten und den im Moment noch stillen, holzvertäfelten Raum mit den Klängen aus vergangenen Tagen füllen. Auf dem Parkett warten bereits Flügel, Saxophon, Schlagzeug und Kontrabass auf ihre Spieler. In einem Halbkreis um die Bühne herum nehmen die Gäste auf stufig angelegten H mehr...
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 1, 2, 3, 4, kick that fucker out the door!
The Rapture mit durchwachsendem Konzertstop im Kölner Bürgerhaus Stollwerck. Wie gut, dass man auf die offiziellen Anfangszeiten von Konzerten so wenig geben muss wie auf Versprechen der meisten Politiker. Gestern um 21 Uhr sollten The Rapture die Bühne betreten, doch mit akkurater Unpünktlichkeit gingen die Lichter erst eine gute Stunde später aus. Man dankte es, trudelte das Gros der Besucher sowieso erst kurz vorher ins Stollwerck, das trotz der über zwei jährigen Abstinenz der New Yorker Jungs nur einigermaßen gut gefüllt blieb.
Egal, lights out – auf geht’s. Ohn mehr...
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 Große Gesten und hallende Stimmen
Little Man Tate und Peter Bjorn And John traten am 11. September zum Indie-Doppelpack im vollen Gebäude 9 an. Sie waren erst im Juni schon mal in Köln, damals im Underground, und allzu viele Leute lockten sie nicht vor ihre Bühne - WM oder Tropenhitze taten ihr Übriges. Doch jetzt wissen auch Little Man Tate, dass eine Deutschlandtournee sich immer lohnt. Die Sheffielder Jungs, in Begleitung eines britischen Fanclubs für die erste Reihe, spielten wie gewohnt Songs für die gute Laune, erzählten Geschichtchen aus dem Teenageralltag, gerne auch mit explizitem Vokabular.
„Man I Hate Your Band“ hieß ihr e mehr...
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 c/o pop 2006
Fünf Tage Festival c/o pop. Fünf Tage Musik auf allen Kanälen. Fünf Tage lang Feiern. Für ein Festival ja keine überraschend neuen Attribute. Doch was bleibt? Beim Festival c/o pop 2006 gab es bei weitem mehr zu entdecken, als es bei den meisten Großformaten seiner Art der Fall ist. Ein wesentlicher Anteil kommt dabei der neuen Festivalzentrale zu Gute, dem Rhein Triadem. Ein alter, pompöser Bau inklusive Säulenfront und zwei riesigen Flügeltrakten, die Speer damals nicht besser für Germania hätte entwerfen können. Ein optimaler Ort also, der zum einen genug Platz für Parties und Konzerte bietet, aber auch Raum für Ausstellungen wie die affair und con mehr...
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 La Roque d’Anthéron: Lockende Kulisse für erstklassige Klaviermusik
Zum 26. Mal findet in diesem Jahr zwischen dem 20. Juli und dem 22. August das Internationale Pianofestival "La Roque d’Anthéron" in der südfranzösischen Provence statt. Dort treffen sich die renommiertesten Pianisten der Klassik und des Jazz, um in entspannter sommerlicher Stimmung erstklassige Konzerte aufzuführen. Aus La Roque d’Anthéron berichtet Patricia Pérez Prat. Frühabends im Schlosspark von Florans. Die feine weiße Bühne, überdacht von grünen Bäumen, scheint über einem Wasserbassin zu schweben. Ebenfalls von großen Bäumen behütet sitzt das Publikum auf der Tribüne, und die lockere Sommergarderobe verrät, wie es in diesem Festival läuft. Wir befinden uns eben nicht in einem prachtvollen Opernhaus – und wahrscheinlich deswegen ist hier die Stimmung so einzigartig. Sie ist eine unbeschreibliche Mischung aus sonniger Urlaubsstimmung, intellektueller Begeis mehr...
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 Rockspektakel trotzt Regendebakel
Die gewaltigen Unwetter in Nordrhein-Westfalen machten auch vor Haldern nicht halt: wie schon 2005 wurde der beschauliche Ort pünktlich zum Festivalwochenende vom Regen durchgespült. Der Qualität des Gebotenen tat dies glücklicherweise keinen Abbruch. Bei der Öffnung des Campingplatzes am Donnerstag schien die Welt am Niederrhein noch in Ordnung. Die Regenvorhersagen für den Freitag waren zwar bekannt, doch hielt sich zunächst passables Grillwetter. Da sich auch Meteorologen täuschen können, glaubten alle an einen reibungslosen Ablauf.
Den Anfang, der donnerstags noch kein richtiger ist, markierten am Abend die Auftritte im Spiegelzelt, allen voran Lambchop: die Amerikaner haben auf ihren eigenen Wunsch die kleine Variante gewählt u mehr...
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 Mungo Jerry, David Lee Roth und Brian Johnson alias Billy Idol
Mit bester Stimmung und großen Erwartungen empfängt Bonn den inzwischen fünfzigjährigen Punkrocker aus England. Und schon der Opener "Devil's Playground" erobert die Herzen der Fans, denen Billy bis zum Ende des Auftritts -nach weit über zwei Stunden- keine Verschnaufpause gönnt. Gleich nach dem Titeltrack der letzten Platte, folgen Klassiker wie "Dancing With Myself", "White Wedding", "Hot In The City", "To Be A Lover", "Flesh For Fantasy" mit fettem Bass von Stephen Mc Grath und eine sehr schöne balladeske Version von "Sweet Sixteen" - Hits am laufenden Band.
Dabei ist die Show verdammt heiß, denn der Mann weiß, was sein Publikum will: immer wieder taucht er lässig oben ohne in die Zuschauermenge ein. Ins Mikro schreiend signiert er unzählige T-Shirts und krallt sic mehr...
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