Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat in Kooperation mit Universal Music Deutschland "soundaccount" entwickelt: Ein Kreditkarten-Mehrwertpaket, das den Kauf von Musik im Internet gerade fr Jngere kontrollierbar machen soll.

"soundaccount" ist sozusagen eine Sparkassen-Online-Plattform fr Musik. Bezahlt wird hier mit einer Prepaid-Kreditkarte. So kann nur das Geld ausgegeben werden, das auch wirklich als Guthaben vorhanden ist. Die Sparkasse spricht damit gezielt 14- bis 29jhrige an, die entweder noch kein festes Einkommen haben, oder aber finanziell nicht allzu sicher stehen.

Selbstverstndlich will die Kreissparkasse Kln damit ihre Position im Jugendmarkt ausbauen: "Mit einem Marktanteil von rund 60 Prozent bei den jungen Kunden im Alter von 16 bis 20 Jahren sind wir Marktfhrer in der Region und dies in einem Kundensegment, das von vielen Kreditinstituten stark umworben ist. Unser Ziel lautet daher, weiter im Jugendmarkt zu wachsen und unsere Marktfhrerschaft auszubauen", so Vorstandsmitglied Wolfgang Schmitz.

Doch das Konzept knnte durchaus auch fr Studenten attraktiv sein. Denn schlielich kann sich das Paket, das es es als Zusatzleistung zur jeder angebotenen Sparkassen-Kreditkarte gibt, durchaus sehen lassen.

Den Zugang zur "soundaccount"-Plattform gibt es nur mit der Karte. Einmal registriert, hat der Kunde nicht nur 10 kostenlose Musik-Downloads im Monat und kann sich verhltnismig "sicher" im Online-Shop austoben, sondern er erhlt auch die Chance, Tickets fr die Konzerte von Universal-Music-Knstlern zu gewinnen. Dazu gibt es noch einen Fanshop, wo "soundaccount"-Kunden 20 Prozent Nachla erhalten. Aktuelle "Musiknews" und ein eigenes kleines Musik-TV runden das Angebot ab.

Prominente Untersttzung hat das Projekt auch: Aura Dione ("I Will Love You Monday") kam fr die Einfhrung von "soundaccount" am 10. Mrz zu einem Fotoshooting ins Klner Stadtgarten Restaurant Cafe. Die Knstlerin macht im Mai in Kln den Auftakt der geplanten Konzertreihe der Sparkassen mit "soundaccount".

Der Musik-Markt im Internet ist offen und weit. Ob sich "soundaccount" in ihm durchsetzen kann, wird sich zeigen. Verkehrt ist das Konzept allerdings wirklich nicht.

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