Campus-Web Bewertung: Sterne: 2/5
   
Frische Landluft, romantische Sonnenuntergnge, Picknick auf der Weide - das Leben auf dem Lande fasziniert viele Menschen. Ein Gefhl von Heimat schwebt im Raum. Doch das Leben als Landwirt besteht nicht nur aus geselligem Landleben, sondern auch aus vielen Stunden harter Arbeit, um eine reichhaltige Ernte einfahren zu knnen. Mit dieser Einleitung kann man sich bereits vorstellen, worum es sich in diesem Spiel dreht. Bis zu fnf Landwirte treten gegeneinander an, stets bemht, Farmpunkte oder Siegpunkte durch strategischen Ackerbau zu erspielen oder eine Farm zu bauen. Dabei sollten die Nachbarfelder und Farmen der anderen Bauern immer im Auge behalten werden. Alles in allem waren das schon die Grundzge dieses Spiels, das sich wohl weilich bereits an einer Altergruppe ab acht Jahren richtet.

Beim Aufbau des Spiels fllt ein etwas angestaubtes Layout auf, was den Bauerhof-Charme verstrkt. Beim Ackerbau hat man die Mglichkeit, Mais, Rben, Kartoffeln, Weizen und Raps anzubauen, um dann, nach erfolgreich bestellten Feldern, Farmpunkte zu erhalten. Am Ende der Farmpunkteskala angelangt, wird man mit dem Erhalt eines Tieres belohnt, das zum Ende des Spiels zustzlich Siegpunkte bringt. Bei zwei Spielern kann man eine Kuh und ein Schwein bekommen, wenn man als erster die entsprechende Zielgrade erreicht. Im Fall von mehr als zwei Spielern gibt es zustzlich noch ein Huhn. Jeder Spieler erhlt zwei Farmen, die er im Laufe des Spieles auf den Acker seiner Wahl stellen kann. Auf diese Weise blockiert er den oder die Gegenspieler, da sie den Acker (mit einer mglichst groen Monokultur) dann weder als Anbauflche noch als Mglichkeit fr Siegpunkte nutzen drfen.

Nachdem man sich durch eine zum Teil kompliziert umschriebene Spielanleitung gekmpft hat, kann es los gehen. Da es in diesem Spiel keine Wrfel gibt, fngt derjenige an, der zuletzt seinen Fu auf einen Acker gesetzt hat. Hier fngt das Grbeln an, wenn man mitten Bonn wohnt. Jeder Spieler erhlt drei so genannte Ackerplttchen, die er dann, hnlich wie beim Bilderdomino, so anlegt, dass er mit den umliegenden Ackerfeldern mglichst viele gleich aneinander liegen hat. Auf diese Weise bekommt er wahlweise Sieg- oder Farmpunkte. Nun wird Runde fr Runde Ackerplttchen an Ackerplttchen gelegt, gestapelt, Farmen gebaut, Tiere erspielt und alle Ackerplttchen bis zum Spielendeplttchen verpflanzt, um dann zum Schluss anhand der Siegpunkte ablesen zu knnen, wer wohl besser nie wieder einen Fu auf einen Acker setzen sollte und somit nicht als Farmer taugt.

Ein Fazit zu Eine Frage der hre lsst sich dahingehend zusammen fassen, dass Kinder im Grundschulalter sicherlich viel Spa am strategischen Acker- und Farmbau und geschickter Viehzucht haben, es fr ltere Semester aber schnell sehr langweilig und eintnig wird. Die dmmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln oder wie hie das Sprichwort noch gleich richtig? Alles eine Frage der Ehre.

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