Dead Island 2

Das muntere Zombie-Schlachtfest geht in eine neue Runde: Der Ego-Shooter Dead Island 2 verlagert im Gegensatz zum Vorgnger das Gemetzel von der Tropeninsel Banoi ins sonnige Kalifornien. Selbstverstndlich bricht die Plage auch in Amerika aus. Der Spieler findet sich in einem von der Regierung abgeriegelten Bereich wieder und darf um sein berleben kmpfen. Das klappt wie im Vorgnger ganz wunderbar mit selbst zusammengebauten Waffen. So kann man zum Beispiel seine normale Pistole mit Elektronik so aufmotzen, dass sie zerstrerische Stromste ausschieen kann.

Whrend man laut Entwickler im Game verschiedene Klassen zur Verfgung hat, die unterschiedliche Fhigkeiten haben hnlich einem klassischen Rollenspiel , gibt es auch bei den Zombies Unterschiede.

Auf der gamescom 2014 hat man die Bekanntschaft mit den normalen Walkern und den Runnern gemacht. Deren groer Unterschied liegt in der sich nhernden Geschwindigkeit. Whrend man also bei den langsam schlurfenden Walkern noch Zeit hat zu berlegen, wie man ihnen den Gar ausmachen will, ist bei den Runnern Eile geboten. Denn diese Zombies rennen sobald man in Sicht ist ziemlich fix auf einen zu. Auch ein ziemlich fetter Zombie durfte nicht fehlen, der den normalen Zombies an Kraft weit berlegen ist. Hier ist Vorsicht geboten, da er den Spieler gut und gerne zerquetschen kann und mit einem Hieb ordentlich Schaden zufgen kann.


Dead Island: Epidemic

Neben Dead Island 2 gab es noch andere Zombie-Spiele auf der gamescom 2014. Eines davon kommt aus dem gleichen Haus, nmlich Dead Island: Epidemic. Der Schauplatz des Spinn-offs ist eine karibische Insel. Die Touristen wrden sicherlich gerne am Strand rumlungern und das Wetter genieen, wenn da nicht die Zombiescharen wren.
Anders als bei Dead Island gibt es bei Epidemic keine Ego-Perspektive. Das ist der neuen Spielweise geschuldet: Denn in diesem Ableger der Dead-Island-Reihe stehen die Multiplayer-Schlachten im Fokus und dabei eignet sich am besten die Vogelperspektive. So hat der Spieler nicht nur seinen Charakter im Blick, sondern auch einen guten berblick auf die Karte und die anderen Helden des Spiels. Doch man kann nicht nur mit anderen Spielern kooperieren, es ist auch mglich, sich mit ihnen zu duellieren oder ihnen im Spiel einfach nicht zu helfen. Damit unterscheidet sich Epidemic deutlich von den herkmmlichen Dead Island-Spielen.

Hier heit es nicht Mensch gegen Computer, sondern Mensch gegen Mensch. In Epidemic gibt es Heldenklassen, die ber ihre ganz speziellen Waffen verfgen. Auf der gamescom 2014 hatte man jedoch als Waffe lediglich ein Paddel. Doch auch damit konnte man recht effektiv Zombies umnieten. Auch Spezialangriffe fr die Charaktere sind verfgbar, so dass man dem Gegner mit einem Mal fast dreimal so viel Schaden zufgen kann.


The Evil Within

Zwischen all den Spiele-Fortsetzungen und -Ablegern, bietet The Evil Within eine willkommene Abwechslung fr Gamer mit starken Nerven. Whrend man auf der gamescom 2013 einen kleinen Einblick in das Spiel erhaschen konnte, war es dieses Jahr nun erstmals mglich, es zu spielen.

Zu Beginn des Spiels gibt es ein kurzes Tutorial. Man kann sich mit der Grundsteuerung vertraut machen und bekommt die Mission gezeigt. Auf der Messe konnte man dann das komplette Kapitel neun des Third-Person-Shooters spielen im fast abgedunkelten Raum mit ein wenig Kerzenschein. In dem anspielbaren Abschnitt geht es fr den Spieler in ein scheinbar verlassenes Haus. In einer Sequenz sieht man, wie ein Junge in das Haus geschleppt wird und diesen versucht man zu finden. Weit kommt man jedoch nicht, da viele verschlossene Tren im Haus sind, die darauf warten, geffnet zu werden. Um die groe Haupttr zu ffnen, muss man das Haus erkunden.

Dort sind verschiedene Rtsel versteckt, mit deren Lsung man nach und nach die Haupttr aufmachen kann. Natrlich liest es sich jedoch einfacher als es tatschlich ist. Denn nicht nur installierte Sprengkrper machen einen das Leben schwer, sondern auch die Zombies, die im Haus lauern. Dabei sei einem gesagt: Sinnlos rumschieen hilft nicht. Die Munition ist knapp und man muss durch Beobachtung Schwachstellen ausfindig machen oder genau zielen, beispielsweise in den Kopf. Damit ist es jedoch noch lngst nicht getan. Die Gegner mssen mit Streichhlzern verbrannt werden, die natrlich ebenfalls knapp sind.

Neben den Zombies gibt es aber auch Geister. Diese lassen sich nicht so einfach besiegen und das Beste ist hier einfach wegzurennen, doch auch dabei muss man vorsichtig sein und nicht in andere Fallen zu laufen.

The Evil Within ist etwas fr Fans ausgedehnter Horror-Action. Die dstere Atmosphre des Spiels ist gewaltig und die Gegner sind teils eine echte Herausforderung. Auch wer Spa an Rtseln hat, der ist mit diesem Spiel bestens bedient.


Alien: Isolation

Als Ripleys Tochter Amanda darf man sich in Alien: Isolation mit der fiesen auerirdischen Lebensform aus den Alien-Filmen auseinandersetzen. Amanda macht sich auf die Suche nach ihrer berhmten Mutter auf einer Raumstation und sammelt dort im Laufe des Spiels immer mehr Hinweise. Natrlich stellt sich das als nicht so einfach heraus, hat sich dort ein Alien eingenistet, das nicht nur die anderen Bewohner der Raumstation jagt, sondern auch Amanda.

Anders als bei vorherigen Alien-Spielen hilft bei diesem Ableger wildes Herumschieen nicht. Vielmehr steuert man seinen Charakter in der Ego-Perspektive auf leisen Sohlen durch die Gnge und hofft darauf, nicht die Aufmerksamkeit der Aliens auf sich zu lenken. Durch die dichte Atmosphre verbreitet das Spiel ordentlich Nervenkitzel und richtet sich vor allem an die Angst im Dunkeln. Die kann man auch wirklich bekommen, vermutet man doch hinter jeder finsteren Ecke das Alien. Dem sollte man aus dem Weg gehen, denn Entwickler Creative Assembly hat bereits angekndigt, dass es nicht zu tten ist.

Um eine Begegnung mit dem Alien zu vermeiden, gibt es fr den Spieler eine Art Radar, auf dem er sehen kann, wohin sich etwas bewegt. So kann man noch rechtzeitig eine andere Richtung einschlagen. Auch die eigenen Sinne helfen bei dem Spiel deutlich weiter. Der Gamer ist angehalten ebenfalls auf Gerusche zu achten. Das hilft ihm mitunter seine Amanda sicher durch die Station zu lotsen.

Da Alien: Isolation kein Ballerspiel ist, sondern vielmehr auf gute, alte Schleichtechniken setzt, hebt es sich doch deutlich von anderen groen Spielen auf der gamescom ab.


Borderlands - The Pre Sequel

Eins sei vorweg gesagt: Borderlands The Pre-Sequel lsst einen die Zeit vergessen. Bei keinem anderen Spiel auf der gamescom 2014 hatte man das Gefhl, dass das Anspielen viel zu kurz dauerte.

Anders als bei frheren Borderland-Teilen ist der daraus bekannte Roboter Claptrap einer von vier spielbaren Figuren. Auswhlbar sind auch die Charaktere Athena, Cyborg Wilhelm und Nisha. Hat man sich also seinen Charakter ausgesucht, geht es schon los zur Mission. Der Oberbsewicht Handsome Jack sitzt auf dem Mond Elpis im Gefngnis. Natrlich findet der das gar nicht so lustig und mchte gerne ausbrechen, um sich zum Mondherrscher aufschwingen. Die vier Charaktere, aus denen man whlen kann, untersttzen ihn zwar zunchst dabei. Doch das Ganze entwickelt sich ab einer gewissen Zeit in eine andere Richtung.

Auf der gamescom konnte man bereits erste Eindrcke der Mondlandschaft erhalten. Auch hier scheinen einen schier endlose Weiten zur Erkundung zur Verfgung zu stehen. Doch Obacht: Da man im Weltraum ist und tatschlich so eine Art Astronauten-Outfit trgt, ist die Gravitation zu bercksichtigen. Heit: um hher gelegene Rampen etc. zu erreichen kann man zwar groe Sprnge vollziehen. Aber man kann genauso gut ein gutes Stck weit abdriften, wenn man zu viel Schub ausbt.

Mit dem Gegner auf dem Mond wird man leicht fertig, was zu einem guten Teil neuen Waffen geschuldet ist. So lassen sich mit deren Hilfe Gegner in Eis verwandeln und mit einem einzelnen Schuss zerschellen. Auerdem besitzen alle Charaktere auch eine Spezialfhigkeit, die sich als sehr hilfreich herausstellen kann.



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