Die Messe “Wege ins Ausland” öffnete am 10.02.2009 wieder ihre Pforten für zahlreiche abenteuerlustige Schüler und Studenten. Von 10.00-16.00 Uhr boten 74 Aussteller aus verschiedensten Bereichen einen Einblick in die Möglichkeiten, die Welt außerhalb von der heimischen Gefilden kennen zu lernen. Direkt am Eingang erhielt man einen Lageplan und eine Übersicht der Vorträge, viele Besucher nutzen außerdem den “Guidance” Service, wo ein Mitarbeiter sie herumführte und ihnen zusätzliche Informationen an die Hand gab.

Viele Interessierte wollten sich erst einmal einen Überblick über die Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen, verschaffen. Hierbei galt es sich zu überlegen, ob man als Volontär, also freiwilliger Helfer, Au-Pair, Praktikant oder Student in die weite Welt ziehen möchte. Auch die Variante als Reiseleiter oder Animateur in einem Sonnenland zu arbeiten wurde vorgestellt. Für die Unentschlossenen gab es zwei besonders geeignete Anlaufstellen. Diese haben sich nur auf die Beratung spezialisiert, sind also weder Veranstalter noch Vermittler und einem somit völlig unabhängig behilflich das richtige Angebot heraussuchen. Zum einen sind dies weltreise.de und zum anderen rausvonzuhaus .

Für die Arbeitswilligen wurde der Job des “Bespaßers” besonders ausführlich vorgestellt, die großen Reiseveranstalter wie Thomas Cook, TUI und der Robinson Club suchen hier frische, motivierte Animateure und Reiseleiter. Außerdem waren so genannte “Vermittlungsagenturen” wie die EPS vor Ort. Diese arbeitet mit der Handelskammer zusammen und wird mit dem Bildungsscheck gefördert (bei Arbeitnehmern werden ca. 50% der Ausbildungskosten übernommen).

Zu einem anderen großen Bereich der Arbeitswelt, dem Au-Pair Job, wurde ein Vortrag über die Vorzüge und Anforderungen der zukünftigen Kinderbetreuer gehalten. Hier wurde außerdem die Internetseite der IAPA vorgestellt, wo vertrauenswürdige Agenturen aufgelistet sind. Ein Beispiel für eine solche Agentur ist “Cultural Care”. Die Mitarbeiterin Julia Peters stand für alle Fragen zur Verfügung, ob es nun um die Flugkosten, die Bezahlung oder das allgemeine wie, wo, wann ging. “Die Messe wird sehr gut angenommen, die Kataloge sind beliebt und einige Besucher haben sich bereits zu einem Vorbereitungstreffen angemeldet.”

Für den Hochschulbereich waren u.a. staatliche Universitäten wie die Uni Köln, die FH Köln und die FH Aachen vertreten. Außerdem stellten sich einige private Businessschulen mit internationalem Schwerpunkt vor. Frau Dose, Mitarbeiterin der FH Aachen hielt einen Vortrag zu dem Thema Studium und Praktikum im Ausland, hierbei wurden die Möglichkeiten und Förderprogramme (z.B. InWent ) vorgestellt, sowie die Zeit und Kosten die man einplanen sollte. Im Anschluss berichteten 2 Studenten von ihren Erfahrungen bei einem Auslandsstudium bzw. Praktikum in Namibia. Dieser Teil des Vortrags war leider sehr Studiumspezifisch und daher für die Zuhörer – 90% noch Schüler - eher wenig informativ. Die Schülerin Anni Pekie sagte hierzu: “Die allgemeinen Daten am Anfang, z.B. zu Fläche und Sehenswürdigkeiten war mir zu lange, ich hätte mir mehr Informationen zu den Vor- und Nachteilen gewünscht. Wie sie vor Ort zu recht gekommen sind und was sie an Erfahrungen mitnehmen”

Ein besonderes Thema der Messe war das Studium in den Niederlanden, hier waren zahlreiche Universitäten anwesend und stellten ihr Programm und ihre Studiengänge vor. Ein Beispiel war die Uni Gröningen. Aber auch Universitäten in anderen Ländern, unter anderem Frankreich und Spanien, stellten sich vor. Die Schülerin Laura Funke sagte hierzu: “Ich weiß schon was ich studieren möchte und hatte mir von der Messe erhofft, dass sie mir bei der Entscheidung hilft, ob ich ganz im Ausland studieren soll oder nur ein paar Semester. Das Angebot ist weit gefächert und wenn man sich einen ersten Überblick verschaffen möchte toll, bei meine genauen Vorstellungen hilft sie mir jedoch leider nicht weiter.”

Die Messe ist für einen Überblick über die Möglichkeiten und konkrete Informationen ideal. Hat man konkrete Fragen bekommt man Adressen und Ansprechpartner geboten, die einem bei individuellen Problemen weiterhelfen können. Eine persönliche Beratung ist überall gegeben, häufig besteht sogar die Möglichkeit sich direkt zu Bewerben oder für weiterführende Veranstaltungen anzumelden. Also worauf wartet ihr noch, ein Weg führt sicher auch in euer Traumland.








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