Bereits im Oktober letzten Jahres wurde der virtuelle Campus von den Studenten Ehssan Dariani (VWL) und Dennis Bemmann (Informatik) aus der Taufe gehoben. Ein halbes Jahr später schloss sich Michael Brehm (BWL) dem Duo an. Inzwischen besteht das Team aus über 50 Mitarbeitern. Kein Wunder, bei dem Besucheransturm, der täglich zu verbuchen ist. Denn die Zahl neuer „Cyber-Kommilitonen“ wächst stetig. Waren es im Juni 2006 noch rund 50,000 immatrikulierte User, sind es nach neustem Stand schon knapp 700,000.

Das Prinzip ist dabei so einfach wie ein Poesiealbum: aus Name, Geburtsdatum und einem umfangreichen Profil mit Foto entsteht eine individuelle, vorzeigbare Seite. Und schon kann es losgehen mit dem Knüpfen eines Freundschaftsnetzwerkes. Besonders praktisch: durch eine Suchmaske finden sich nicht nur Leute aus bestimmten Hochschulen und Studiengängen wieder, sondern sogar alte Schulkameraden. Mit über 50,000 Themengruppen wird zudem jeglich gearteter Interessenaustausch leicht gemacht. So gibt es von speziellen Lerngruppen über Musikforen bis hin zur „Was ist Gruscheln“-Fraktion alle erdenklichen Diskussionskreise.

Und weil jeder das Studentenverzeichnis so super findet, haben sich sogar schon Fanclubs gebildet, die der ganzen schönen Angelegenheit Tribut zollen. Ebenso entstand nun ein Songwettbewerb, bei dem mehr oder weniger professionelle Liedermacher ihre eigens für StudiVZ komponierten Hymnen zur Wahl stellen. Sie alle wollen damit nur eines sagen: Danke, StudiVZ! Und wenn der Erfolg der Seite so weitergeht, dann wird wohl das ominöse „Gruscheln“ bald sogar einen Platz im Duden finden.

Bitte hier für das Wintersemester immatrikulieren: www.studivz.net

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