Von Nairobi nach Bonn. Diesen Sprung hat die kenianische Studentin Emmy Chirchir gewagt. Seit acht Monaten studiert sie mittlerweile in Bonn und macht ihren Master an der Deutschen-Welle Akademie. Wie es ihr hier – über 6.000 Kilometer von der Heimat entfernt – ergeht, darüber berichtet sie in ihrem Blog

Hier erzählt sie von ihren Erlebnissen, von kulturellen Unterschieden und auch von einigen Gemeinsamkeiten, die ihr aufgefallen sind. Zum Beispiel hat sie das Landleben in Gummersbach als sehr ähnlich mit dem Leben in Kenia empfunden. Sie konnte für sich Vorurteile widerlegen, dass die Menschen auf dem Land keineswegs rassistischer sind als in der Stadt und der Bauernhof ihres Interviewpartners hat ihr das Gefühl gegeben, zu Hause zu sein.

Ähnliche Erfahrungen machte Malte Laveatz. Der 23-jährige kommt aus Hamburg und studiert in Emmys Heimat Nairobi. Hier lernt er die Menschen kennen, sah die Slums vor Ort probierte fremdes Essen und konnte erfahren, wie unterschiedlich die Gewohnheiten der Menschen in den verschiedenen Ländern sind. Auch Malte blogt auf „Studieren in der Fremde“, allerdings ist er seit wenigen Tagen zurück in Deutschland. Wie groß die Unterschiede sind und ob er sich leicht wieder einlebt, darüber wird er bestimmt in den nächsten Tagen berichten.

Das Blogprojekt der Deutschen Welle bietet eine sehr gute Plattform um Erfahrungen anderer Studenten mit den eigenen zu vergleichen, oder sich zu informieren, wenn man ähnliche Pläne hat. Auch wer einfach gerne etwas „Fernluft“ schnuppert möchte, wird Spaß an dem Blog haben. Die Einträge der beiden Studenten ermöglichen einen tiefen und persönlichen Einblick in das Leben in der Fremde. Beide Blogger betonen immer wieder ihre Freunde und es wird klar, wie wichtig Freunde vor Ort sind, die durch’s Leben helfen und kulturelle Klüfte schließen können.

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