Voller Stundenplan, Abgabetermine und Prfungsdruck. Dazu kommt noch der Nebenjob, um die Miete zu bezahlen. Fr viele Studenten ist gerade das Bachelor-Master-Studium alles andere als ein Spaziergang. Wer sich dann auch noch mit dem Lernen schwertut, greift in Nachtschichten zu Kaffee und Koffeintabletten oder sogar zu Ritalin.

Bffeln, ohne Rcksicht auf Verluste. Und wenn am Prfungstag die Sterne schlecht standen, klafft das groe Loch, in dem es keinen Halt mehr gibt.
Extrembeispiele? Keineswegs. Der Druck auf die Studenten ist hher geworden, der Arbeitsmarkt droht den Langsamen mit rigorosem Ausschlu. Die Medien schren diese Angst; die Kndigung wegen schlechter Leistung wird zum Damoklesschwert stilisiert. Meist auch nicht zu Unrecht. So gert der Nachwuchs an den Unis leicht in einen Teufelskreis.

Doch es geht auch anders: Wenn das Lernen nmlich Spa macht. Wenn sich Erfolge einstellen, obwohl nicht stur gebffelt wurde. Wenn der Lernende genau sehen kann, da er tatschlich dem Lernziel nher kommt, ohne in Stre zu verfallen.

Der Stoff ist fr den Lernenden nicht umgekehrt

Seit 1990 leitet Dr. Marius Ebert, promovierter Wirtschaftswissenschaftler, Seminare. Aber nicht nur Betriebswirtschaftslehre steht dort auf dem Plan, sondern auch gezieltes Lerntraining. Und zwar auf der Grundlage seiner eigenen Methode: der "Spalerndenk-Methode".

Am Anfang dieser Methode stand ein Schlsselerlebnis: "Ich konnte die Lernstoffvermittlung, wie ich sie an der Uni erlebte, nicht mehr aushalten und bin aus einer Vorlesung herausgerannt. Dann habe ich gefragt: Mu ich mich dem Lernstoff anpassen? Oder geht es auch umgekehrt?", erinnert sich Marius Ebert.

Und es geht: "Lernen in Entspannung mit Erfolgserlebnissen und Freude am Lernen", so heit die Devise. Eine Lernstrategie, die auf den Lernenden eingeht, sich nach seinen Bedrfnissen ausrichtet und ihm so das Lernen erleichtert.

Im Hintergrund stehen lernbiologische Prinzipien. Der Stoff ist fr den Menschen da nicht umgekehrt. Also mu sich der Stoff dem Menschen und seiner kognitiven Natur anpassen. Und zwar so, da er ihm pat wie ein guter Schuh. Das ist vorderhand nur allzu logisch und auch recht simpel. Und doch sieht die Wirklichkeit meist genau anders aus: Der Mensch wird zum Stoff geprgelt, wie ein Fu, der in einen schicken Schuh gezwngt wird, der aber dummerweise so gar nicht passen will.

Nachweislich erfolgreich

Das alles mag fr den ein oder anderen wie eine abgekaute Binsenweisheit klingen. Und in heutiger Zeit schieen private Institute nur so aus dem Boden, die besseres und erfolgreiches Lernen versprechen. Der hilfesuchende Student wird also durchaus skeptisch sein. Zumal es sowieso klar ist, da es von jedem individuell abhngt, ob und wie er mit einer Methode zum Lernerfolg kommt.

Das wei aber auch Marius Ebert: "Natrlich haben auch Menschen nach konventioneller Methode Erfolge." Gleich darauf unterstreicht er aber seinen Anspruch: "Ich frage mich nur manchmal: 'wegen' oder vielleicht doch eher 'trotz'?"

Und er kann tatschliche Erfolge auch wirklich vorweisen: "Es gibt fr meine Methode die Mglichkeit, Bestehensquoten zu messen. Diese bewegen sich seit 15 Jahren um etwa 80%. Wichtig dabei ist noch: Wir haben so gut wie keine Kursabbrecher."

Das ist durchaus ein attraktiver Anreiz fr den BA/MA-gestreten Studenten, sich die Sache mal ein wenig nher anzusehen. Der Tip fr den Anfang: "Entspannen, sich selbst beobachten, experimentieren und dann Schritt fr Schritt seinen persnlichen Lernweg finden."

Das macht doch Mut.


Mehr zu Dr. Marius Ebert und seiner Arbeit auf der Homepage.

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