Ab ins Ausland! Und das am Besten noch whrend des Studiums. Ein Wunsch, den viele Studenten hegen, der jedoch oftmals an den finanziellen Mglichkeiten scheitert. Um den Traum trotzdem wahr werden zu lassen, kann man zum Beispiel an einem der diversen Austauschprogramme teilnehmen, die mittlerweile in opulentem Ausma angeboten werden. Auch die Uni Bonn vergibt derartiges: nmlich im Rahmen des Direktaustausch-Programms, fr das sich Studierende fast aller Fachrichtungen bewerben knnen. Die Bewerbungsphase fr das Sommersemester 2011 hat soeben begonnen.

Das Direktaustausch-Programm der Uni Bonn steht grundstzlich allen interessierten Studenten (egal, ob Bachelor, Master, etc.) und teilweise sogar Doktoranden offen. Seit der ersten Partnerschaft, die 1952 geschlossen wurde, konnte man das Angebot wesentlich ausbauen, heute kooperiert man mit Hochschulen in 12 Lndern, verteilt ber den gesamten Globus.

Konkret heit das: Australien, Finnland, Japan, Kanada, Korea, Polen, Singapur, Tschechien, Mexiko, USA und die VR China/Taiwan. Vergeben werden je nach Partnerhochschule Teil- oder Vollzeitstipendien, derzeit bis zu 60 pro Jahr.

Da es sich bei dem Direktaustausch um ein fakulttsbergreifendes Programm handelt, knnen sich Studierende aller Fachrichtungen bewerben, Einschrnkungen gelten lediglich fr Jura und Medizin/Zahnmedizin. Voraussetzung ist, dass man an der Uni Bonn als ordentlicher Student immatrikuliert ist und an diesem Status auch whrend des Auslandsaufenthaltes nichts ndert.

Desweiteren kann eine Bewerbung erst ab dem zweiten Studiensemester erfolgen. Besonderer Wert wird auf die akademischen Leistungen gelegt, sowie ein extracurriculares Engagement. Zu beachten ist darberhinaus, dass man sich nur fr ein Zielland bewerben kann, nicht jedoch fr eine Zielhochschule. Zwar kann man der Bewerbung eine Priorittenliste beifgen, man wird jedoch im Falle einer Zustimmung der Uni zum Austauschprogramm auch fr andere Hochschulen als die Bevorzugte vorgeschlagen. Man sollte sich somit besser nicht zu sehr auf einen speziellen Punkt fixieren, sondern flexibel sein.

Organisiert wird das ganze Programm vom International Office der Uni Bonn, dem die gesamte Koordination aller internationalen Beziehungen obliegt. Neben dem Direktaustauschprogramm werden auch das Washington Semester Program Study and Work, eine Teaching/Language Assitance sowie Sommersprachkurse angeboten.

Whrend einer Teaching/Language Assistance arbeitet man ein komplettes akademisches Jahr in den USA fr einen Deutschprofessor, dabei bekommt man die Mglichkeit, auch selbst Sprachunterricht zu erteilen oder sich anderweitig zu engagieren, zum Beispiel in Theatergruppen oder der Kulturarbeit allgemein. Daneben wird erwartet, dass man auch selbst Kurse belegt, wodurch man hierbei das Studium mit Arbeitserfahrungen verbinden kann. Bewerbungen sind zum Spring- wie zum Fall-Semester mglich.

Beim Washington Semester Program stellt es sich hnlich dar: Studierende knnen drei Tage pro Woche in einem ausgewhlten Studienprogramm studieren und an den verbleibenden zwei Tagen ein Praktikum absolvieren, zum Beispiel bei namhaften Unternehmen wie der Washington Post oder dem Department of Justice. Das Programm beginnt jeweils im Herbst, die Bewerbungsfrist zum Fall-Semester 2010 endet am 1. April.

Auch die Sommersprachkurse knnen noch in diesem Jahr belegt werden. Zum einen wird Polnisch an der Uniwersytet Warszwaski (Universitt von Warschau) angeboten, zum anderen Mandarin an der National Chengchi University in Taiwan. Hier endet die Bewerbungsfrist am 30. April.


Weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitten sowie den Fristen gibt es hier.

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