Bereits zum 32. Mal haben die Bonner Studenten in diesem Jahr die Mglichkeit, ihre Interessensvertretung an der Universitt zu whlen. Durch die Wahlen vom 18. bis zum 21. Januar 2010 wird die Verteilung der 51 Pltze im Studierendenparlament bestimmt, die spter zur Bildung eines neuen AStAs fhrt.

Im vergangenen Jahr wurde der AStA vor allem vom konservativen Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS, 19 Sitze) gestellt. Als Koalitionspartner des RCDS fungierte die Unabhngige Liste der Fachschaften (ULF, 9 Sitze) und die Re(h)-Partei (2 Sitze).

Bei der viertgigen Wahl, bei der fr die Studierenden 25 Urnen bereit stehen werden, haben diese nun die Mglichkeit den bestehenden AStA zu besttigen oder einem anders besetzten Ausschuss das Vertrauen zu schenken.

In Bezug zur letzten Wahl des Studierendenparlamentes wird es wohl einige nderungen bei den zur Wahl stehenden Gruppen geben. Nachdem sich im letzten Jahr die Stimmen der Jungen Grnen auf andere Hochschulgruppen verteilt hatten, steht in diesem Jahr wieder eine einzige Grne Hochschulgruppe (campus:grn) zur Wahl. Eine weitere Neuerung bei den zur Wahl stehenden Parteien ist die Offene Liste der Bildungsproteste, die sich fr Reformen des universitren Systems stark macht. Ebenfalls zum ersten Mal tritt die Hochschulgruppe der Piratenpartei zur Wahl an.

Neben den Wahl-Neulingen und der wieder zur Wahl antretenden Grnen-Hochschulgruppe werden aller Voraussicht nach wieder die JuSo-Hochschulgruppe, die Liberalen, ULF, RCDS, die Re(h)-Partei, die Liste undogmatischer Studenten (LUST) und Die Linke.SDS zur Wahl stehen.

Genauere Informationen ber die definitiven Wahlbewerbungen von Gruppen und Kandidaten werden in der in Krze erscheinenden Wahlzeitung bekannt gegeben. ber die Programme der einzelnen Hochschulgruppen wird auch an dieser Stelle in naher Zukunft informiert werden, auerdem hlt euch campus-web mit einer ausfhrlichen Berichterstattung zu den Wahlen auf dem Laufenden.

Weitere Informationen findet ihr darberhinaus auch hier oder im Wahlbro in der Nassestrae 11 (Carl-Duisberg-Zimmer), das nach Angaben des Wahlausschusses werktags von 12 bis 14 Uhr fr persnliche Nachfragen geffnet ist.

Angesichts der letztjhrigen Wahlbeteiligung von nur etwa 17 Prozent stehen die Chancen in diesem Jahr sicherlich wieder gut, dass man mit seiner Stimme wirklich etwas bewegen kann.

In diesem Sinne:

Gehet hin und whlet!


Artikel drucken