Zum Wintersemester 2009 werden an der Uni Bonn wieder viele Erstsemester begrt werden.
Besonders das Institut fr Anglistik, Amerikanistik und Keltologie (IAAK), dessen Studienangebot English Studies sehr beliebt ist, bereitet sich auf eine regelrechte Flut von Studienanfngern vor.
Fr die Fachschaft Anglistik bedeutet dies viel Arbeit:
Zu diesem Thema sprach campus-web.de mit der Fachschaftsvorsitzenden Tjadke Jenal.

Cw: Tjadke, die Erstis stehen sozusagen vor der Tre, was hat das genau mit der Fachschaft zu tun?

TJ: Die Fachschaft vertritt die Interessen der Studierenden am Institut, also vertreten wir auch die Interessen der Studienanfnger, die zum Anfang des Studiums natrlich auch ganz bestimmte Bedrfnisse haben. So bieten wir ganz klare Orientierungshilfen an, damit die Studierenden sich an der Universitt besser zurecht finden.
Einige Erstis sind ja auch fr das Studium nach Bonn gezogen, kennen sich in der Stadt nicht aus und kennen hier auch kaum Leute. Gerade denen wollen wir mit unseren Angeboten unter die Arme greifen.

Cw:Was macht ihr da im Speziellen?

TJ: Wir haben eine regelrechte Erstiwoche geplant, in der wir verschiedene Aktivitten anbieten.
Damit die Erstis einen groben berblick bekommen, haben wir im Anschluss an die offizielle
Begrungsveranstaltung eine kleine Schnitzeljagd geplant, die ber wichtige Stationen wie z.B. das Prfungsamt, die Bibliothek oder das Hochschulrechenzentrum fhrt.
Dazu werden wir Gruppen einteilen, die dann von einem erfahrenen Fachschaftsmitglied begleitet wird, damit die Erstis auch nicht verloren gehen.

Cw: Was habt ihr fr die Bonn-Neulinge geplant?

TJ: Im Studium ist es sehr wichtig sich ein soziales Netzwerk aufzubauen, dann luft alles schon wesentlich leichter, da man dann gemeinsam lernen kann und sich auch mal von den Kommilitonen
motivieren lassen kann, wenn es mal nicht so rund laufen sollte.Aber gerade wenn man neu in eine fremde Stadt kommt, wo man niemanden kennt, kann man sich schnell etwas verloren fhlen.
Um den Erstis die Eingewhnungsphase mglichst leicht zu machen, organisieren wir beispielsweise eine kleine Kneipentour in die bonner Altstadt und bieten im November eine mehrtgige Tour in die Eifel an. Das gibt den Leuten Gelegenheit Kontakte zu knpfen und etwas Spa zu haben.
Auerdem werden wir auch wieder eine Party ausrichten, jedoch ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, ob wir die in Kooperation mit anderen Fachschaften organisieren werden oder im Alleingang.Aber erstmal beschftigen wir uns mit den Angeboten fr die Erstiwoche und der Fahrt in die Eifel

Cw: Die Fachschaftswahlen sind ja noch nicht lange her, sind denn die Fachschaftsvertreter der Betreuung der Erstis und den sonstigen Aufgaben berhaupt gewachsen?

TJ: Es ist richtig, dass mit den Wahlen am Ende des letzten Semesters die Fachschaft fast vollstndig neu besetzt wurde. Aber wir sehen dies nicht als Nachteil, sondern als als Chance fr Vernderungen und Verbesserungen. In den kommenden Monaten werden wir viel Arbeit haben, da wir mit sehr vielen Erstis rechnen und wir gehen davon aus, dass nicht nur unsere geplanten Aktivitten, sondern auch unser Beratungsangebot in der Zeit reichlich genutzt wird, aber wir freuen uns auf jeden Einzelnen.

Cw:Welcher Art sollen denn die angesprochenen Vernderungen und Verbesserungen sein?

TJ: Wir haben da bereits viele Ideen und Konzepte ausgearbeitet, die zum Teil noch mit der Institutsleitung abgesprochen werden mssen.Momentan liegt unser Hauptaugenmerk darauf, dass wir prsenter sein wollen, als es in den Jahren davor der Fall war. Unsere Hauptaufgabe ist es, ein Ansprechpartner fr unsere Kommilitonen zu sein und bei Problemen zu helfen.
Aus dem Grund werden wir im Semester auch regelmige Sprechstunden anbieten und so oft wie mglich die Tre ffnen. Daher wollen wir, dass fr die Studierenden unser Bro besser zu finden ist und im Rahmen unsere Mglichkeiten auch reprsentativer gestaltet wird, schlielich soll sich jeder bei uns wohl fhlen.


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