In seiner neuen Sonderausstellung stellt das Mineralogische Museum der Universitt Bonn den Edelstein Tigerauge vor. Die Ausstellung zeigt, was ein Tigerauge ist, wie und wo es entsteht und welche dekorative Aspekte dieser beliebte Schmuckstein birgt. Die Schau wird von Mittwoch, 15. Juli 2009, bis Sonntag, 20. Dezember 2009, im Mineralogischen Museum der Universitt Bonn im Poppelsdorfer Schloss gezeigt. Geffnet ist jeden Mittwoch und Freitag von 15 bis 17 Uhr und sonntags (auer an Feiertagen) von 10 bis 17 Uhr. Eintritt an Sonn- und Feiertagen 2 Euro, ermigt 1 Euro.

Die mineralogische "Kinderstube" des Tigerauges sind Bndererze, die zu den ltesten Gesteinsarten der Erde zhlen. Seine genaue Entstehung ist erst seit einigen Jahren aufgeklrt. Die bekannte braun-goldene Variante des Edelsteins kommt meist aus Sdafrika. Weniger bekannt, weil erheblich seltener, ist Tigerauge aus Australien. Die wertvollsten Exemplare stammen aus der Marra Mamba Formation in Westaustralien. Sie schimmern aufgrund ihrer Vielfalt an Mineralen in leuchtenden roten, grnen und sogar blauen Farbtnen.

Das Mineralogische Museum der Universitt Bonn ist seit kurzem in der glcklichen Lage, ein besonders groes und schnes Exemplar dieser Kostbarkeit prsentieren zu knnen: eine Scheibe von ber zwei Metern Lnge, etwa 150 Kilogramm Gewicht und dem beachtlichen Alter von 2,5 Milliarden Jahren. In dieser Scheibe bilden Bnder von schillerndem Tigerauge eingebettet in Jaspis und Magnetit phantastische Muster, die durch die Einwirkung tektonischer Krfte in der langen Geschichte des Gesteins geformt wurden. Einzelne Stadien der Entstehungsgeschichte sowie der lange Weg von Westaustralien ber Tucson, Arizona und Mnchen nach Bonn werden in der Ausstellung anschaulich dokumentiert.

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In Krze werden Fotos folgen.

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