Erst krzlich sind bundesweit Schler und Studierende auf die Strae gegangen, um fr Verbesserungen im Bildungssystem zu demonstrieren.
Neben der Forderung nach einer berarbeitung der neuen Bachelor/Masterstudiengnge und des Turboabiturs war auch die Abschaffung der Studiengebhren ein Thema.

Fakt ist, dass die Studiengebhren seit ihrer Einfhrung kontrovers diskutiert werden und fr die Mehrheit der Studierenden eine immense zustzliche Belastung bedeuten.Manch Studierender wird sich schon die Frage gestellt haben, wie die Studiengebhren berhaupt verwendet werden. Um etwas Transparenz in dieser Angelegenheit zu schaffen, legte das Rektorat der Uni Bonn erstmals einen ausfhrlichen Rechenschaftsbericht fr Jahr 2008 vor, der die Verwendung der Gelder ausfhrlich dokumentiert.

Dem Bericht kann man entnehmen, dass beispielsweise 1.155.440 in die Universitts- und Landesbibliothek geflossen sind, die mit den Geldern u.a. Verlngerungen der ffnungszeiten, Erweiterungen des Lehrbuchbestandes und die Einrichtung des Lerncafs in der Hauptbibliothek finanzierte. Weitere 546.000 wurden fr die Verbesserung der Infrastruktur der Lehre verwendet , damit unter anderem moderne Computerarbeitspltze angeschafft werden konnten.
Aus den Reihen des CDU nahen Ring Christlich-Demokratischer Studenten gibt man sich erfreut ber den Rechenschaftsbericht des Rektorats.

Er kommt in seiner Ausfhrlichkeit schon sehr nah an das heran, was wir uns unter Transparenz vorstellen, so der studentische Senator Pascal Becker.RCDS Vorsitzende Anne Kppers betrachtet den Rechenschaftsbericht ebenfalls positiv: Fr die Akzeptanz der Studienbeitrge ist es wichtig, dass die Studenten auch merken, dass ihr Geld sinnvoll verwendet wird und wirklich der Verbesserung ihrer Lehr und Studienbedingungen zugute kommt.Nach dem unzureichenden Bericht aus dem Jahr 2007 ist dieser Bericht ein Schritt in die richtige Richtung.

Hier gehts zum offiziellen Rechenschaftsbericht.

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