Bisher bestand eine der grten Hrden fr Studieninteressierte aus Entwicklungs- und Schwellenlndern darin, dass finanzielle Mittel fehlten. Um verbesserte Chancen fr ein Studium in Deutschland zu gewhrleisten, ist ein neues Stipendienprogramm: In den nchsten zwei Jahren soll ein neues Orogramm fr Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenlndern aufgebaut werden. Dafr erhlt die Uni Bonn vom Land Nordrhein-Westfalen rund 700.000 Euro.

Gefrdert werden international ausgerichtete Masterprogramme in den Fchern Lebenswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften, Orient- und Asienwissenschaften sowie die Studiengnge Economics und Food and Ressource Economics. Es soll bis zu 30 Individualstipendien. Fr den Gewinn talentierten Nachwuchses werden bis zu 30 Individualstipendien bereit stehen, ab dem Wintersemester 2009/10.

Ziel ist eine Verbesserung der Studienerfolgsquote auslndischer Studierender. Zur Zeit liegt diese noch unter der Quote deutscher Studierender. Ursache dafr ist die Tatsache, dass viele Studierende gerade aus Schwellen- und Entwicklungslnder fr den Lebensunterhalt arbeiten mssen. Whrend deutsche Studierende Bildungskredite beantragen oder Bafg beziehen knnen, bleibt auslndischen Studierenden oft keine andere Mglichkeit, als jobben zu gehen.

An dieser Stelle soll das neue Stipendienprogramm aushelfen. Gleichzeitig stehen Mittel zum Aufbau eines integrierten, auf einen erfolgreichen Studienabschluss ausgerichteten Betreuungsprogramms fr die Stipendiaten zur Verfgung.

Auch Teilnehmer des Studiengangs "Agricultural Science and Resource Management in the Tropics and Subtropics" (ARTS) werden in Zukunft gefrdert werden. Dafr gibt es 30 Kooperationstipendien Afrika-Subsahara".

Laut der Uni Bonn, betrgt die Frderung in den Programmlinien Individualstipendium und Kooperationsstipendium Subsahara-Afrika im Bachelor-Studium 750 Euro monatlich und im Master-Studium 850 Euro. Sie ermglicht es den Stipendiaten, sich voll auf ihr Studium zu konzentrieren. Erste Bewerbungen wird die Universitt ab sofort entgegennehmen.

In der Programmlinie Individualstipendien wurden Mittel in Hhe von rund 400.000 Euro und bei den Kooperationsstipendien Subsahara-Afrika von 312.000 Euro bewilligt. Am Wettbewerb um die neuen Stipendien hatten sich nordrhein-westflische Hochschulen mit insgesamt 35 Antrgen beteiligt. Eine Fachjury mit internationaler Expertise whlte davon 18 zur Frderung aus.

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