Wer Jura studiert, wei, was es heit, fr eine anstehende Klausur lernen zu mssen. Gerade am Anfang des Studiums muss ein Basiswissen von Definitionen geschaffen werden, weclhes einen das ganze Studium begleiten wird. Sptestens beim Examen muss das Fachvokabular sitzen und auf Kommando abrufbereit sein. Um die riesige Menge an Lernstoff bewltigen zu knnen, legen sich viele Jurastudenten Karteiksten an. Entweder werden die Karteiksten in Eile gekauft oder mit einem Hauch von Kreativitt aus alten Schuhkartons selbst gebastelt. Die zwei Bonner Jurastudenten Stephan Ptters (23) und Samuel Ju (24) haben nun die Software Lsung parat: Mit der Entwicklung von BrainYoo ermglichen sie es den Studenten, den Kampf gegen das Vergessen mithilfe eines virtuellen Karteikasten anzutreten. Natrlich kann das Programm auch fr andere Fcher genutzt werden.

Die beiden Juristen sind seit dem ersten Semester befreundet. "Wir haben uns damals gemeinsam die Abende in der Bibliothek um die Ohren geschlagen", erinnert sich Ptters. Mittlereile haben die beiden eine eigene Firma gegrndet und vertreiben seit Anfang Mrz den innovativen Karteikasten. Unter den Schlagwrtern Lernprogramm Jura kann man den Langzeitgedchtnistrainer trotz seines jungen Erscheinungsdatums schon unter den zehn ersten Google- Suchergebnissen finden.

Das Prinzip des Karteikastens ist kinderleicht: Wie auch bei Sprachkarteiksten gibt es Karteikarten, die bei jeder richtigen Beantwortung ein Fach weiterrcken, bis sie im sechsten und letzten Fach ankommen. Neben Vokabeln kann dieser Karteikasten aber auch Definitionen abfragen. Der Vorteil im Gegensatz zu herkmmlichen Karteiksten ist, dass man die Karteikarten nach Fachgebieten sortieren kann. Zustzlich besteht die Mglichkeit zu multimodalem Lernen, denn auch Bilder oder Audiodateien knnen eingefgt werden.

Stephan Ptters und Samuel werben nicht ohne Grund damit, dass wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Hirnforschung in die Softwareentwicklung eingeflossen seien. Lernen ist nach psychologischen Erkenntnissen am effektivsten, wenn Lerninhalte wiederholt abgefragt und multimodal erlernt werden. BrainYoo schafft es somit, das Lernen effektiver zu gestalten. Durch die wiederholte Abfrage wird der Konsolidierungsprozess gefrdert und mit Hilfe des multimodalen Kontextes kann das Erlernte leichter behalten werden.

Hlt das Programm auch, was es verspricht? Ich habe mir die Demoversion von BrainYoo runtergeladen um einmal auszuprobieren, was der virtuelle Karteikasten zu bieten hat. Die 14- tgige Testversion ist kostenlos. Wenn euch die Software berzeugt hat, msst ihr nach Ablauf der Testphase eine Lizenz erwerben. Der Download der Demoversion geht sehr schnell und einfach. Auf der Homepage stehen zustzlich 120 Fragen zu verschiedenen Jura- Fchern wie beispielsweise Strafrecht oder Rechtsfranzsisch zum kostenlosen Download zur Verfgung.

Beim ffnen des Programms erscheint direkt das Arbeitsfenster, auf dem direkt alle Tools ablesbar sind. Es lassen sich verschiedenen Kategorien, Subkategorien und unterschiedliche Lektionen anlegen, so dass das Lernen bersichtlich gestaltet bleibt. Wie das funktioniert, wird sowohl im Handbuch als auch auf der Homepage selbst beschrieben. Jeder kann den Karteikasten anschlieend nach Belieben mit eigen angelegten Definitionen erweitern. Ansonsten besteht die Mglichkeit, weitere Lektionen (speziell zu Jura- Fachgebieten) kuflich zu erwerben. Wie hilfreich diese Lektionen sind, muss dann wohl jeder selbst herausfinden. Wenn ihr mehr ber den virtuellen Karteikasten erfahren wollt oder euch direkt die Demoversion runterladen wollt, klickt euch einfach hier ein.

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