Der Aufschrei war gro, als bekannt wurde, dass die Toiletten im Hauptgebude und im Juridicum der Bonner Universitt mit Hilfe der Studienbeitrge renoviert werden sollten. ber 500.000 Euro sollte die Instandsetzung der blulich ausgeleuchteten Rumlichkeiten kosten. Jeder Studierende Bonns drfte sich der Notwendigkeit dieser Manahme bewusst sein der Schmuddelfaktor der Bedrfnisanstalten ist ber Landesgrenzen hinaus berhmt-berchtigt. Dennoch ist die Meinung, dass hierfr keine Gelder aus dem Topf der Studiengebhren verwendet werden sollten, weit verbreitet.

Nachdem der Senat, trotz der Ablehnung durch alle studentischen Senatoren, im Dezember vergangenen Jahres fr die Sanierung mit Hilfe der Studiengebhren votiert hatte, kam es zu Protesten aus der Studierendenschaft. Auch deshalb hat jetzt das Rektorat der Universitt entschieden, die ursprnglichen Planungen ber den Haufen zu werfen werden. Auf der Homepage der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universitt wird verkndet, dass statt dessen ein externer Betreiber fr die bisher universittseigenen rtchen gewonnen werden soll. Diese Alternativlsung wrde allerdings bedeuten, dass eine Art Pay-per-Pee-Verfahren eingefhrt werden msste und die Studierenden ihren Gang zur Toilette, wie in Bahnhfen oder an Rastpltzen der Autobahn blich, im Voraus bezahlen mssten. Die Ausschreibung hierfr luft bereits. Es darf mit Spannung auf die Reaktionen gewartet werden.





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