Die Universitten Bonn und Kln sowie die RWTH Aachen knnen sich freuen: insgesamt sieben der neu zugelassenen und gefrderten Forschungsschulen in Nordrhein-Westfalen konnten sie ins Rheinland holen. "Das ist ein weiterer Beweis fr die hohe Qualitt unserer Forschung und Lehre", freut sich der Klner Prorektor fr Lehre und Studium, Professor Holger Burckhart. Doch nur herausragende Studenten haben die Mglichkeit, sich fr einen der begehrten und mit einem monatlichen Stipendium von bis zu 1300 Euro dotierten Promotionspltze zu bewerben. Dafr, so betont das Innovationsministerium von Professor Andreas Pinkwart, htten diese so die Chance, auf hohem internationalen Niveau bei den jeweiligen Spitzenforscherteams der Hochschulen zu promovieren. "Wer an die Spitze will, braucht die besten Kpfe und muss attraktive Perspektiven bieten", sagte Pinkwart am vergangenen Mittwoch.

Neben naturwissenschaftlichen und technischen Programmen sind an der Universitt Kln auch ein wirtschafts- und ein geisteswissenschaftlicher Schwerpunkt dabei. Die Forschungsschule A.R.T.E.S. soll auf interdisziplinrer Ebene ein tieferes Verstndnis der Ansammlung und Verarbeitung von Wissen erreichen und dabei Sprache, Geschichte, Kultur, Medialitt, Anthropologie und Ethik mit einbeziehen. Ebenfalls grenzberschreitend ist das Doktorandenprogramm der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultt aufgebaut.

In Bonn liegt der Schwerpunkt dagegen klar bei Chemie und Biotechnologie, in Aachen bei der "Brennstoffgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen". Beide Hochschulen haben zudem zusammen den Zuschlag fr die B-IT Forschungsschule fr Informatik erhalten. Ab dem Wintersemester 2008/2009 starten die Programme, die die bisherigen "NRW Graduate-Schools" ablsen. Land und Hochschulen teilen sich die dafr anfallenden Kosten - nach Angaben des Innovationsministeriums wird alleine NRW in den nchsten fnf Jahren 36 Millionen Euro investieren.

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