Glas & Beton - die Frontalansicht
   
 

Massiv: Die Fluchttreppe
   
 

Das Allerheiligste
   
 

Vielleicht noch heiliger: Die Caffeebar
   
Gebaut wird am Klner Campus momentan so ziemlich berall. Umso erfreulicher ist es, wenn eine der Baustellen mal ihre Vollendung in Form einer Fertigstellung findet. So geschehen in dem krzlich erffnetem Seminargebude. Lngst berfllig war der zustzliche Raum zweifellos. Es gibt wohl keinen Studenten, der nicht seine eigene Geschichte von berfllten Seminaren zu erzhlen hat. Geschichten, bei denen man sich auf dem Boden sitzend nach dem Verblieb seiner Studiengebhren gefragt hat.

Diese haben sich nun in Form des zweiistckigen Gebudes, welches hinter dem Hrsaalgebude aufragt, manifestiert. Rund elf Millionen Euro hat sich die Universitt den Bau kosten lassen. Dreiviertel der Gesamtsumme wurde von Studiengebhren finanziert. Diese praktische Verwendung der Beitrge kann natrlich nur erfreuen. Doch was taugt das neue Haus denn eigentlich?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann muss angemerkt werden, dass die Bauarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind. Vielerorts werkeln die Bauarbeiter noch herum und der Platz zwischen dem Seminargebude und der USB ist zu einem Schlammloch verkommen, mit dem man sich momentan wohl einfach zu arrangieren hat.

uerlich passt sich der von dem Klner Architekten Paul Bhm kreierte Bau geschmeidig in das Gesamtbild des Albertus Magnus Platzes. Ob das nun ein Kompliment ist oder nicht muss jeder fr sich entscheiden. Hier gehen die Meinungen der befragten Studierenden aber eher ins Positive. Endlich Fenster!, jubelt eine junge Studentin und spielt damit auf die Seminarrume des Philosophikums und ihren Bunkercharme an.

Das Innere des Gebudes wirkt teilweise noch recht unfertig. So sehen manche Wandverkleidungen recht roh aus, der frische Baustaub treibt vielerorts sein Unwesen und die bertrieben schwer zu ffnenden Holztren mssen bisweilen ohne den automatischen ffnungsmechanismus auskommen. Dieses ungemtliche Flair wird zum Glck teilweise durch die technische Ausstattung wieder aufgewogen. Die haben Bose Boxen in den Rumen! So schlecht scheint es der Uni ja nicht zu gehen., freut sich ein auf seine Meinung angesprochener Student und fhrt weiter aus: Das Ganze ist ziemlich durchgestylt, erinnert mich an McCaf. Nun ja solange man passend zur Optik kein Fast Food Wissen aufgetischt bekommt, drfte sich keiner beschweren.

Hier geht es zur Homepage des Architekten.

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