Ganz unten im Kaufhof Bonn und ganz hinten im letzten Eck der Lebensmittelabteilung befindet sich eine unscheinbare Sushi-Bar. Ein Platz, an dem man vorbergehen wrde es sei denn ein lauter Marktschreier wrde inklusive Neonleuchten darauf aufmerksam machen. Tut er aber nicht. Es gibt auch gar keinen. Statt dessen warten eine ruhige Sushi-Dame nebst gepflegtem Sushi-Herr auf Kundschaft. Der Kaufhof hat seinen Preis, ja, und Sushi sowieso. Aber Qualitt und ein freundliches Hallo sind es wert, ein oder zwei Mal im Monat vorbeizuschauen.

Die Auswahl reicht von den einfachen Lachs- oder Thunfischrollen bis hin zu exotischeren Octopus- und Aal-Variationen. Dazu frittierte Garnelen, Algensalat in Grn und Schwarz und sogar Nachtisch in Form von Reisbllchen hat die Bar im Angebot. Serviert wird im eigenen Sitzbereich. Wobei, zugegeben, der Kaufhaus-Keller ldt auch in der aufgeschmckten Lebensmittelabteilung nicht zum verweilen ein. Selbstverstndlich gibt es auch alles zum Mitnehmen. Also lieber das verpackte Sushi-Men mit Wasabi, Ingwer und Stbchen im nahen Hofgarten, unter dem Beethoven-Denkmal oder auch zu Hause und in aller Ruhe genieen.

Vorteile: Den ganzen Tag ber frisch zubereitetes Sushi und trotzdem keine lange Wartezeit wie im Restaurant. Zustzlich eine ausreichende Angebotsvielfalt und eine nette Bedienung.

Nachteile: Jeden Tag leisten sich nur Groverdiener Sushi. Auch die Sushi-Bar im Kaufhof lockt nicht mit Sonderpreisen, sondern orientiert sich an den gngigen Preisen von Restaurants und Sushi-Ketten.

Der Insider-Tipp fr eine Extra-Beilage: nach 19 Uhr hingehen! Da gibt es nmlich von der netten Dame gerne mal ein paar Hppchen zustzlich. Erstens, damit man nicht vom Fleisch fllt und zweitens, da Sushi nun mal einfach frisch verputzt werden muss. Aufbewahren und am nchsten Tag anbieten geht nicht.

Informationen zur Sushi-Bar:

Homepage vom Kaufhof Bonn

Auf Qype.com

Mehr zu Qype in unserem campus-web Bericht




Artikel drucken