Ganz Bonn steckt dieser Tage im Geschehen des rheinischen Straenkarnevals. Bereits an Weiberfastnacht sahen rund 30.000 Besucher die Karnevalszge in Roisdorf, Kardorf und Beuel und feierten auch nach den Zgen ausgelassen weiter bis am spten Nachmittag der einsetzende Schneeregen die meisten Narren von der Strae in die anliegenden Kneipen flchten lie.

Erfreulicherweise stellte die Bonner Polizei fest, dass die Anzahl an schwer alkoholisierten Jugendlichen dieses Jahr zurckgegangen sei. Dafr verbuchte man allerdings eine leichte Zunahme an Gewalttaten. In Bonn, Kln und den weiteren Karnevalshochburgen des Rheinlandes stieg die Anzahl an Schlgereien, Krperverletzungen und daraus resultierenden Festnahmen. Besonders bedenklich stimmt die Tatsache, dass in diesem Jahr vermehrt auch Glasflaschen beim Klren von Konflikten zum Einsatz kamen. So wurde etwa in Beuel ein Security-Mitarbeiter in einer Gaststtte mit einer abgebrochenen Flasche attackiert und schwer verletzt.

Whrend diverse Karnevalszge durch Bonns Vororte ziehen und Kamellen unters Volk gebracht werden, steht das eigentliche Highlight des Bonner Karnevals noch bevor - Der Rosenmontagszug, zu dem die Stadt Bonn in diesem Jahr noch mehr Besucher erwartet als im Vorjahr.

Der diesjhrige Rosenmontagszug startet um 12.00 Uhr an der Thomas-Mann-Strae, passiert in den folgenden Stunden zuerst die Bonner City, dann die Altstadt und endet schlielich am frhen Nachmittag in der Dorotheenstrae. Rund 90 hiesige Karnevalsvereine und - Gruppen nehmen mit insgesamt ca. 3700 Mitgliedern am Rosenmontagszug, auf ca. 80 Wagen verteilt, teil und freuen sich darauf, ihre Kamellen zu verteilen und zusammen mit Bonns Brgern zu feiern.

Damit das Feiern friedlich bleibt, wird die Bonner Polizei auch dieses Jahr wieder mit hunderten von Einsatzkrften vor Ort Prsens zeigen und dafr sorgen, dass aufgeheizte Situationen mglichst nicht eskalieren und es keine Verletzten gibt. Gerade vor der Marienschule in der Heerstrae ist es in den letzten Jahren immer wieder zu kleineren Reibereien unter den jugendlichen Zugbesuchern gekommen.

Wir wollen hoffen, dass am Rosenmontag alles friedlich bleibt und nicht die wenigen Stressmacher den vielen Narren und Nrrinnen die Feierlaune vorzeitig verderben. Schluss mit lustig ist bekanntlich nmlich erst am Aschermittwoch!

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