Zusammen mit der SWB Bus und Bahn hat die Stadt Bonn ein neues Busnetz beschlossen, das weitaus einfacher und kundenfreundlicher sein soll als das bisherige. bersichtlicher und optimiert soll das neue Liniennetz sein, auerdem werden auf stark frequentierten Strecken in Zukunft, genauer ab dem 14. Dezember, Linienbusse zwei verschiedener Linien im 10-Minutentakt fahren, anstatt wie bisher blo eine Linie in zwanzigmintigen Abstnden. Zur weiteren Vereinfachung hat man die gesamten Bonner Buslinien in drei Gruppen unterteilt, nach denen sich auch ihre Fahrttakte richten:


Hauptlinien binden Bonner Stadtteile an die City an und fahren montags bis freitags tagsber im 20-Minuten-Takt. Jeweils zwei Linien haben ber weite Strecken denselben Linienweg (Linienpaare) und ermglichen montags bisfreitags einen 10-Minuten-Takt auf den gemeinsam befahrenen Abschnitten.

Ergnzungslinien verkehren montags bis freitags in der Regel im 30-Minuten-Takt, mit Ausnahme im 60-Minuten-Takt. Sie verbinden die Bonner Stadtteile.

Regionalbuslinien verkehren in unterschiedlichen Takten und bringen Sie in die Region.

(Quelle: www.bonner-busnetz.de )


Das neue Busnetz wurde unter Beteiligung der Bonner Brger berarbeitet, die bei vier Brgerversammlungen und zwei weiteren Veranstaltungen die Mglichkeit ergreifen konnten, Anregungen und Kritik zu den Plnen der Verantwortlichen vom Stadtplanungsamt und den Stadtwerken zu uern. Die Fachverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises tut es ihren Bonner Kollegen gleich und hat sich ebenfalls zur Aktualisierung und Vereinfachung des ost-Bonnschen Busnetzes entschieden.

Alles in allem scheint das neue Busnetz fr den Kunden durchaus vorteilhaft zu sein, blo viele altbekannte Busnummern wird man zuknftig nicht mehr auf dem Fahrplan finden. Am Wochenende, 15./16. November, sollten alle Bonner Haushalte mit einer Infobroschre zum neuen Busnetz versorgt werden. Bei mir ist da leider aber nichts angekommen und ich frchte, am 14. Dezember werden sich nicht gerade wenige Bonner Brger ber neue Buslinien und -Nummern wundern. ber die obligatorische Fahrtkosten-Erhhung am Jahresende sollte sich hingegen niemand mehr wundern.

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