Im Zentrum der diesjhrig sechsten Messeausgabe der ART.FAIR 21 stehen neue Mrkte aus Asien: Vier Galerien aus Taiwan und sechs Galerien aus Korea prsentieren sich im Kreis der 59 Aussteller. Die Messe fr aktuelle Kunst hat sich fr Freunde und Liebhaber zeitgenssischer Kunst zum Pflichttermin im rheinischen Kunstherbst entwickelt. Im vergangenen Jahr zhlte die ART.FAIR 21 30.000 Besucher. Stetig steigendes Publikumsinteresse und die Rekordverkufe des vergangenen Jahres, besttigen das erfolgreiche Messekonzept: Ein lebendiges und spannendes Zusammenspiel von namhaften und jungen Galerien sowie renommierten Knstlern und Newcomer Positionen.

Der Beirat und die Messeleitung haben in diesem Jahr die Aussteller zu Einzelprsentationen ermutigt. Aus dieser Anregung haben sich Solo-Shows entwickelt, die als individuelle Prsentationsform Werke auf teilweise sehr groen Standflchen zeigen, die den gesetzten Messerhythmus der Kojenfolge zu Gunsten eines offenen und spannungsvollen Ausstellungsbildes aufbrechen. Nach intensiver Auswahl des Zulassungsausschusses prsentiert die ART.FAIR 21 aus ber 280 Bewerbungen 59 Galerien aus 9 Lndern und von 3 Kontinenten.

Mit Altmeistern der Pop Art wie Tom Wesselmann, Damian Hirst und Sigmar Polke, bringt aus Korea die Galerie "de Lee" aktuelle Highlights zeitgenssischer Kunst auf die Messe. Aquarelle von Norbert Bisky und aktuelle Arbeiten von Gnther Frg und A.R. Penck zeigen Geuer & Breckner (Dsseldorf). Der kurdische Knstler Erdogan Bulut, Schler von Per Kirkeby und Thomas Bayrle, wird mit seiner groformatigen Malerei auch in diesem Jahr im Zentrum des Messestandes der galerie k9 (Hannover) stehen. Liebhaber und Sammler seiner Malerei werden von brandneuen Fotoarbeiten aus seiner Hand berrascht.

Was macht den Menschen aus? Existenzielle Fragen, die die junge Dsseldorfer Knstlerin Yvonne van Acht beschftigen. 2006 war die Knstlerin als Finalisten des Gesellschafter ART.AWARD in der Sonderausstellung auf der ART.FAIR 21 zu sehen, wo sie sich zum ersten Mal auf dem Kunstmarkt behauptete. Dieses Jahr wird Yvonne van Acht von Geuer & Breckner (Mnchen) gezeigt.

Am Stand der Berliner Galerie fr Digital Art, das [DAM] sind auergewhnliche Beispiele der Digitalkunst, wie z.B. von Gero Gries zu sehen. Der Knstler versteht die computergesttzte Bildproduktion als eine Fortsetzung der Malerei mit anderen Mitteln. Seine Bilder muten einerseits fotorealistisch an, wren mit den Mitteln der Fotografie jedoch unerreichbar. Im Kontrast dazu steht Margret Eicher. Die Knstlerin ist vor allem fr ihre groformatigen Tapisserien bekannt und schafft Arbeiten, die zeitgenssische Bildinhalte und traditionelle Medien miteinander kombinieren und in Dialog setzen.

Der Knstler Lisi Raskin schafft komplexe Installationen, die postatomare Visionen hervorrufen und Spannungen, Gefahren und ngsten von realen und imaginren Gefahren eine Form geben, die heutzutage Einfluss auf die Menschheit haben. Eric Joyner's Arbeiten werden von Popkultur und der traditionellen Technik beeinflusst. Seine Gemlde sind in ppigen krftigen Pinselstrichen gearbeitet, welche die Schwere in Joyners Schaupltzen unterstreichen.

Cameron Rudd fngt Szenen mit der Videokamera ein und setzt sie in gemalte Momentaufnahmen um. Wie unscharfe Filmstills wirken diese Bilder von nchtlichen Szenegegenden, ffentlichen Treffpunkten und aktuellen Ereignissen. Die Klner Galerie Teapot offeriert und fokussiert als One-man-Show den Knstler Thomas Grundmann, der durch seine in l gemalten "Simpelst-Collagen" ein Flirren in der Wahrnehmung des Betrachters erzeugt. Das Zusammenfgen von nur zwei Elementen erschafft eine vllig neue komplexe Sinn-Welt und fordert zum Nachdenken ber unsere Ikonografie auf.

Koreanische Kunst setzt in diesem jahr Impulse. "Made in Taiwan" wird zum Gtesiegel. Die Koreanierin Seo, zu sehen am Stand von Michael Schultz (Berlin, Deutschland), spiegelt nicht nur eine Auseinandersetzung mit der deutschen, sondern auch mit der europischen Kunsttradition wieder, die Anlehnung an Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner oder Caspar David Friedrich zeigen. Asiatischen Ursprungs bleibt ihre "Linie". Diese strukturiert, konturiert oder formt Landschaften und menschliche Krper. In ihren Bildern werden bis zu 10.000 Papierstcke zu bemerkenswerter Struktur und Tiefe verarbeitet.

Mehr Informationen zur ART.FAIR21 gibts auf der offiziellen Homepage.

ART.FAIR 21 | Gladbacher Wall 5 | Kln-Innenstadt
FFNUNGSZEITEN:
Freitag/Samstag, 3./4. Oktober 13h - 21h und Sonntag, 5. Oktober 11h -19h
VERNISSAGE: Donnerstag, 2. Oktober ab 16.30h - open end
EINTRITT (Freitag/Samstag ab 22h wird der Messeloft zum Club):
Tageskarte 12,50 , Tageskarte ermigt 9
Jugendliche unter 16 Jahren Eintritt frei
Vernissage-Karte 20 (inkl. Vernissage-Party)
Vernissage-Karte ermigt 15 (inkl. Vernissage-Party)
Aftershowparty (Freitag/Samstag ab 22h) 10

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