Groparkpltze und ein ausgeklgeltes System an Dauerparkpltzen: So richtet sich die Stadt Bonn auf den Ansturm von mehreren hundert Bussen ein, die Pilger zum Weltjugendtag 2005 nach Bonn bringen werden. "Wir sind vorbereitet", fasst Oberbrgermeisterin Brbel Dieckmann das im Ordnungs- und Straenverkehrsamt erarbeitete Konzept zusammen.

Ausgangspunkt der berlegungen ist die Zahl von 37 000 Pilgern, von denen nach Schtzung des WJT-Bros etwa 80 Prozent mit dem Bus nach Bonn kommen, wobei ein Teil wieder in ihre Heimatgemeinde zurck fahren wird, sodass nach Einschtzung des WJT mit 400 in Bonn verbleibenden Fahrzeugen gerechnet werden muss. Weil dies jedoch nur eine Annahme ist, hat die Stadt vorsorglich Abstellpltze fr insgesamt 600 Busse identifiziert.

Der Ablauf bei Ankunft: Die Busse kommen im Laufe des Montags, 15. August, zu den Meldestellen der Kirchengemeinden. Dort gibt es jeweils einige Pltze zum Aussteigen. Die Pilger gehen dann zu Fu zu ihren Quartieren. Jede Meldestelle hat Planskizzen fr die Dauerparkpltze, die den Busfahrern ausgehndigt werden. Von diesem Zeitpunkt an sollten die Pilger fr alle dann anstehenden Wege den PNV benutzen, fr den sie mit dem Pilgerausweis ein Dauerticket haben, oder bei geringen Entfernungen zu Fu gehen, lautet eine dringende Bitte der Stadt. Die Busse sollten nicht fr den innerstdtischen Transport benutzt werden.

Die Gemeinden bekommen in Krze Briefe mit genauen Hinweisen fr die Anfahrt der Busse am 15. 8. und die Abfahrt am 20.8. und mit einer Mobiltelefonnummer, die am 15.8. bis 24 Uhr besetzt ist.

Fr die Groveranstaltungen am 15., 16. und 17. August, zu denen viele Pilger mit Bussen von auen eintreffen werden, gibt es Groparkpltze fr die vom WJT geschtzten 200 Busse. Auch hier geht die Stadt auf Nummer sicher und stellt auf Ptzchens Markt 300 Stellpltze und auf der Nordbrcke 90 zur Verfgung. Von diesen Sammelpltzen aus kommen die Pilger dann zu Fu oder mit Bus und Bahn zu den Veranstaltungsorten.

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