Das gegenwrtige heie Sommerwetter mag den einen oder anderen zu einer Abkhlung in den Fluten des Rheins verleiten. Doch tdliche Badeunflle im Rhein zeigen leider immer wieder, dass die Tcken des Stroms nicht unterschtzt werden sollten. Daher appellieren auch in diesem Jahr wieder die Stadt Bonn, die Wasserschutzpolizei, die DLRG, die DRK-Wasserwacht und das Wasser- und Schifffahrtsamt in gemeinsamen Aktionen an Passanten und sonnhungrige Rheinstrandgste. Derzeit verteilt die Wasserschutzpolizei Bonn im Auftrag der Stadt Bonn Brgerbriefe entlang des Rheins und das stdtische Presseamt lsst groformatige Schilder befestigen. Damit erhoffen sich die Organisatoren, die Aufklrung ber die Gefahren zu verbessern.

An vier Abschnitten, die bekanntermaen besonders gerne von Badegsten genutzt werden, der insgesamt 30 Bonner Rheinuferkilometer werden 26 Schilder entlang der Promenade oder an Bumen angebracht. Auf einem Format ein Meter mal 1,50 Meter beziehungsweise ein Meter mal 70 Zentimeter warnen Stadt und Organisationen: "Schwimmen Sie nicht im Rhein, auch wenn es noch so verlockend ist. Achten Sie auf Ihre Kinder, damit der 'Strandurlaub' am Rhein nicht mit einer Tragdie endet. Denken Sie daran, dass die von den Schiffen erzeugten Wellen die Buhnen berfluten knnen." Mit diesem Aufruf verbindet die Stadt gleich zwei Bitten. So werden die Brgerinnen und Brger gebeten, Ihre Abflle zu entsorgen und nicht einfach am Ufer liegen zu lassen. Und auerdem weist die Stadt darauf hin, dass die Grill- oder Holzkohle auf jeden Fall mit Sand oder Wasser abzulschen ist, damit keine Brnde entstehen.

Wasserschutzpolizei und DLRG sind regelmig am Rheinufer unterwegs, um zu informieren und zu warnen. Die Ehrenamtler der DLRG beispielweise berwachen an Wochenenden und Feiertagen per Boot oder Fustreife die Rheinstrnde. Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei betreiben sie aktiv Aufklrungsarbeit in Schulen und Vereinen im Umkreis. Diese Aktionen sind so erfolgreich, dass sich bereits Schulen aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Kln bei der Wasserschutzpolizei Bonn und der rtlichen DLRG erkundigen. Ausdrcklich weist die DLRG insbesondere Schulen und Vereine darauf hin, dass die Kinder und Jugendlichen beim Kanu- und Ruderunterricht oder Sommerfreizeiten auf dem Rhein unbedingt Schwimmwesten tragen mssen.

Der Rhein zeigt immer wieder sein gefhrliches Gesicht. So gibt es in der Fahrrinne Turbulenzen und Strudel, deren Sogwirkung sich auch erfahrene Schwimmer nicht entziehen knnen. Gerade in Phasen lngerer Trockenheit ist der Pegelstand auerdem relativ niedrig und der Fluss besonders tckisch. Eine Gefahr, so Stadt und Mitorganisatoren der Aktion, die oft leichtfertig unterschtzt wird.

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