Matthias Kopp, Pressesprecher des WJT-Bros,
prsentiert die kompostierbare Essschale
   
Kln (16.06.2005) Fr die umweltgerechte Planung des Weltjugendtags wurden die Organisatoren des Groereignisses mit dem europischen EMAS-Zertifikat ausgezeichnet.
Damit haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht, so Thomas Here, Umweltbeauftragter des Weltjugendtagsbros.

Bei der Planung des Weltjugendtags hatten die Organisatoren stets Umweltschutz im Blick: So sind die Essschalen und Bestecke fr die Pilger kompostierbar. Bei der Schlussveranstaltung auf dem Marienfeld knnen die Teilnehmer ihre Trinkflaschen aus eigens verlegten Wasserleitungen fllen. Dadurch soll der Gebrauch von Plastikflaschen reduziert werden. Auerdem setzt man beim Weltjugendtagsbro auf Umweltpapier. Plakate, Flyer und das Programmheft fr den Weltjugendtag werden auf Umweltpapier gedruckt.

Beim Umweltschutz vertraut man auf die Mitwirkung der jungendlichen Besucher. Wir gehen davon aus, dass die Teilnehmer fr den Umweltschutz sensibilisiert sind, gibt sich Prlat Dr. Heiner Koch, Generalsekretr des Weltjugendtags, zuversichtlich.

Teilnehmer aus Lndern, in denen Umweltschutz eher ein Fremdwort ist, knnen whrend des Weltjugendtags an Veranstaltungen zum Thema Umweltschutz teilnehmen. Man plant Podiumsdiskussionen, Spots und Pantomimen. Die Katholische Landjugenbewegung Deutschlands (KLJB) baut in Bonn ein global village auf, in dem die Einsatzmglichkeiten erneuerbarer Energien vorgefhrt werden.

Ob sich die Planung auch in der Praxis bewhrt, wird sich allerdings erst whrend des Weltjugendtags zeigen. Die eigentliche Bewhrungsprobe steht noch aus, gibt Here zu.

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