Auch wenn sich derzeit jeder auf die endlich angekndigten sommerlichen Temperaturen einstimmt, stehen winterliche Aktionen von der Vorbereitung her schon in den Startlchern. Und so beschftigt sich der Ausschuss fr Umwelt, Planung und Denkmalschutz in seiner nchsten ffentlichen Sitzung am Donnerstag, 2. Juni, mit der Eisbahn auf dem Museumsplatz. Auch fr die Wintersaison 2005/06 soll, so der Vorschlag der Verwaltung, der Betrieb befristet genehmigt werden. Im vergangenen Jahr war das beliebte eisige Vergngen probeweise vom 26. November 2004 bis 27. Februar 2005 erlaubt worden. Rund 115.000 Besucher drehten nach Angaben des Veranstalters, der Bundeskunsthalle, ihre Runden auf dem Eis.

In ihrer Stellungnahme weist die Stadt ausdrcklich darauf hin, dass sie die Genehmigung nur befristet erteilen kann. Sie bemngelt insbesondere, dass "die architektonische Prgnanz der Museumsbauten durch das dauerhaft stehende Zeltdach deutlich gestrt" werde. Das auf Grundlage "von internationalen Wettbewerbsverfahren entstandene Gesamtkunstwerk" sei allenfalls noch im Bereich entlang der B 9 erlebbar. Insbesondere strend seien Aufbauten wie Khlaggregate, der "Sichtschutz" zum Kunstmuseum und die im traditionell rustikalen "Weihnachtsstil" errichteten Verkaufsbuden. Diese mssten bei einem eventuellen weiteren Betrieb der Eisbahn in den kommenden Jahren berarbeitet werden.
Kritik erntet in den Augen des Bau- und Planungsdezernats auch das von der Bundeskunsthalle beim TV Rheinland in Auftrag gegebene Lrmgutachten. Es habe zwar keine greren Auswirkungen auf das benachbarte Kunstmuseum und die Umgebung festgestellt. Allerdings mache das Gutachten keine Aussagen ber Messungen bei Wochenend-Veranstaltungen und sei insofern unvollstndig.

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