Das kostenlose W-Lan-Angebot im Bonner Stadtgebiet wird bis auf weiteres verlngert. Darauf einigten sich Stadt und Projektpartner Telekom Anfang dieses Jahres. Wer also in der Stadt unterwegs ist und kein Smartphone mit Internet besitzt, kann sich trotzdem in die Tiefen des World-Wide-Web begeben.
Ende 2013 startete die Stadt zusammen mit der Telekom das City-WLan-Projekt. Die Prmisse der Stadt: Das Projekt muss fr die Brger und die Stadt kostenfrei sein. Mit der Telekom konnte dies schlielich realisiert werden. Seitdem kann sich jeder, der ein internetfhiges Endgert besitzt, an ber 150 Stellen im Bonner Stadtgebiet mit dem Internet verbinden; egal ob mit dem Smartphone, Tablet oder Notebook.

Mit dem Hotspot ins Netz

Die sogenannten Hotspots bieten die Mglichkeit, sich ber W-Lan ins Internet einzuklinken. Dazu muss das Endgert zunchst mit einem der Hotspots, die im Netz den Namen "Telekom" tragen, verbunden werden. Um zum Hotspot-Portal zu gelangen, kann eine beliebige Internetseite im Browser aufgerufen werden. Der Nutzer wird dann aufgefordert, seine Handynummer einzugeben, bevor ein Zugangscode per SMS versendet wird. Fast ist es geschafft: Der zugesandte Code muss nun noch in das Portal eingegeben werden.

Hat sich das eigene Gert verbunden, stehen jedem Nutzer pro Tag 30 Minuten kostenloses Surfen zur Verfgung. Fr die Nutzung darber hinaus kann beispielsweise ein Tagesticket fr 4,95 erworben werden.
Die hchste Hotspot-Dichte befindet sich in der Fugngerzone der Bonner Innenstadt. Je weiter man sich von dort entfernt, desto geringer ist die Chance auf einen Hotspot. Die Karte mit den Bonner Hotspots gibt es "hier".

Die Zukunft des Projekts

Diesen Monat kommt es zu neuen Verhandlungen zwischen der Stadt Bonn und der Telekom. Dann soll ber den weiteren Verlauf des Projekts diskutiert werden. Die Stadt wnscht sich eine lngere kostenlose Nutzung; ihre Forderung: etwa ein bis zwei Stunden pro Tag. Auerdem will sie den Zugang vereinfachen, sodass eine Anmeldung ohne Telefonnummer mglich wird. Bisher wird das Angebot laut Pressemitteilung der Stadt Bonn besonders fr sogenannte ad-hoc-Verbindungen genutzt das knnen Social-Media-Aktivitten oder das Abrufen des Stadtplans sein. Probleme seien keine bekannt.
Eine gute Idee, dieses City-WLan-Projekt. Vor allem fr auslndische Studierende und Besucher der Stadt Bonn. Zum Arbeiten am Notebook reichen die 30 Minuten allerdings nicht aus. Auch das umstndliche Zugangs-Prozedere sollte verbessert werden. Das City-WLan-Projekt ist zwar keine neue Erfindung, kann sich aber vor allem durch die hohe Hotspot-Dichte in der Innenstadt durchaus sehen lassen.

Artikel drucken