Das Sammelsurium auf den Tischen kann bleiben.
   
Dstere Stimmung hing im Vorfeld ber dem ersten Rheinauen-Flohmarkt des Jahres: Das neue Konzept sorgte schon vor Beginn fr Unmut unter den Hndlern. Am Montag vor dem Trdel standen viele drei Stunden oder lnger an, um sich Pltze zu sichern. Organisator Dirk Dtsch zeigte sich am Samstag hingegen zufrieden: "Wir haben unsere Ziele gut umgesetzt."

Denn das Ergebnis spricht fr sich. Es gab keine ungeordnete Platzbelegung mehr, kein tagelanges Wildcampen und keinen Kampf um die besten Stellen. Das Chaos beschrnkte sich auf die Reservierung am ersten Tag. "Erst ab 16 Uhr ging es. Wer spter die Woche kam, musste kaum warten", sagt Dtsch. Dank des neuen Onlinesystems soll es noch einfacher werden: Man fr die restlichen Flohmrkte von Zuhause aus seinen Platz buchen knnen. Kostenpunkt: 5 Euro. Diese werden dann mit den Standgebhren verrechnet. 300 Pltze sind bereits fr die Saison fest belegt.

Der Trdel am Samstag war dennoch erfolgreich: 700 Stnde sollten es am Ende des Tages sein, und das bei teilweise strmendem Regen. Trotz des Wetters waren recht viele Gste zum Trdeln gekommen. Dtsch verspricht sich vom neuen Konzept eine familienfreundlichere Atmosphre: "Man muss nicht mehr um 4 Uhr kommen. Wer sich einen Platz reserviert hat, bekommt den auch: Bis sieben Uhr halten wir sie frei, dann geben wir sie weiter." Auch Kurzentschlossene knnen trdeln: Fr sie steht eine 1,6 km lange Meile ohne Anmeldezwang bereit. Und: Da ab 7 Uhr morgens alle Reservierungen verfallen, sind auch die besten Pltze vielleicht noch frei. Einfach am Container der Platzaufsicht nachfragen.

Insgesamt war Dtsch zufrieden: "Erst gegen 15.15 rollten die ersten Hndler auf den Platz. Frher kamen die auch schon Tage vorher, sperrten das Gelnde ab." Bei den Hndlern war die Stimmung gemischt. Viele kritisierten den Ablauf am Montag. Doch vor allem die Gelegenheitstrdler finden die baldigen Modalitten in Ordnung. Nur das Wetter, das htte besser sein knnen.

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