Strahlender Sonnenschein mit wenigen dunklen Wolken

Drauen nutzen die Cosplayer derweil das schne Wetter, um ihre Kostme vorzufhren. Fotografieren und fotografiert werden ist ein fester Bestandteil des Spektakels. Einige erzhlen, dass sie am ersten Tag noch nicht einmal eine ganze Runde um das Gelnde geschafft haben. Sie mussten immer wieder stehen bleiben, um fr Fotos zu posieren.

Besonders sonntags kommen auch viele Schaulustige mit ihren Kameras vorbei. Eigentlich eine schne Sache, dass auch Normalos Interesse an der Szene zeigen. Unangenehm wird es erst, wenn der Blick auf jene auffllig unaufflligen Mnner fllt, die mit einem groen Teleobjektiv bewaffnet einsam um das Gelnde tigern. Bereits im Vorfeld gab der Veranstalter einen Flyer heraus, in dem er auf die Gefahren der sog. Spanner-Fotografen aufmerksam machte. Darin stehen auch Tipps, wie insbesondere die minderjhrigen Cosplayerinnen mit Fotografen umzugehen haben. Ein generelles Fotografierverbot oder Kleidervorschriften fr die Cosplayer soll es aber auch in Zukunft nicht geben.

Kontrollieren statt verbieten, heit es auch bei den Waffen der Cosplayer. Da diese oft fester Bestandteil des Kostms sind, drfen sie auf dem Gelnde mitgefhrt werden, mssen aber beim Betreten der Beethovenhalle am Eingang abgegeben werden. So befindet sich hinter dem Infostand ein beachtliches Arsenal an berdimensionalen Schwertern, xten, Bazookas und Zauberstben alles aus Pappmach, Kunststoff oder Latex, versteht sich.
Die Cosplayer halten sich an diese Regeln und geben ihre Waffen ohne zu murren ab.

Generell herrscht sowohl von Seiten der Veranstalter als auch von Seiten der Teilnehmer ein sehr entspanntes Klima. Es gibt keine Pbeleien, keine Betrunkenen. Besucher, wie sie sich jede Stadt nur wnschen kann.

Auch im kommenden Jahr soll die AnimagiC wieder in Bonn stattfinden. Dies drfte vor allem diejenigen unter den Anime- und Manga-Fans freuen, die Bonn inzwischen ganz schn lieb gewonnen haben.

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