Lage und Erscheinungsbild
Das Geschft ist direkt an der Rheinpromenade gelegen - in Wurfweite zur Landesbibliothek. Aus der Ferne sieht das hellblaue Lokal entfernt aus wie der Kommandoturm eines U-Boots oder ein kleiner Flughafentower: Oval und lnglich verbreitert sich der Bau nach oben. Erst 1959 wurde der Aufbau auf das ursprngliche Gebude gesetzt.

In vielen Dingen merkt man der Erholungsfestung ihr Alter an. Im Innenbereich bietet sich ein eher biederes Bild. Braune Bank-Tisch Kombinationen reihen sich links und rechts des Gangs entlang, verbreitern sich nach dem Thekenbereich und ffnen sich nach hinten zu einem Biergarten unter freiem Himmel. Es ist eine Mischung aus ein bisschen 60er Jahre Ausflugsdampferflair und klassischem Biergarten Design, das zur Lage passt.

Herzstck und Augenweide im Sommer ist aber der Strand. Eine ehemalige Slipstelle wurde mit Hilfe tonnenweise Sands zum fast perfekten Strandflair umgebaut. Bambusliegesthle zwischen zwei Palmen in Blumenkbeln laden zum Verweilen ein. An einer Theke gibt es Bier und einige Sorten Eis. Kneift man die Augen zusammen, so erscheint alles ein ganz klein bisschen wie in Italien am Strand. Schner geht es nicht. Trotz Sonntag und 16 Uhr war sofort ein Pltzchen frei, auf dem man vorbeifahrende Schiffe, Ruderboote oder Jetskis beobachten kann. Es ist der Strand um die Ecke.

Preise und Angebot
Getrnke: Das Weizenbier fr 3,50, Pils gibt es fr 3 Euro. Klsch (0,25) schlgt mit 2 Euro zu Buche. Damit rangieren die Kosten fr die khle Erfrischung zwar am oberen Ende fr Bonn, angesichts der Lage aber im normalen Bereich. Die Auswahl an Softdrinks und Gerstenzaubereien ist sehr berschaubar. Hervorzuheben ist die Africola und, Achtung: Fruchsfte von Looza. Letztere schmecken besonders gut bei Sonnenschein.

Daneben bietet das Rheinpavillon einige Weiweine, zwei Rotweinsorten (Cabernet und Sptburgunder), Sekt, Champagner, ein paar Londrinks (etwa Whiskey Cola 0,4cl fr 5 Euro) und Hochprozentiges aller Art an. Insgesamt bietet die Karte keine groen berraschungen, deckt fast jeden Bereich zur Genge ab.

Essen: Die Karte berrascht hier. Sage und schreibe 28 Gerichte zhlt sie dem hungrigen Gast auf. Das obligatorische Schnitzel mit Pommes gibt es entweder vom Schwein, Huhn oder mit Jgersauce zwischen 7,70 und 11,70 Euro. Weiterhin gibt es fnf Suppen mit Brot, je unter fnf Euro.
Aber auch Zander- und Lachsfilets tauchen fr ca. 13 Euro unvermittelt auf und tummeln sich zwischen Krabben in Olivenl oder gebackenen Calamares. Vegetarisch ist man u.a. mit Fettucine Toscana unterwegs fr 7,90 Euro.
Fr den kleinen Hunger bieten sich Gebackene Camembert fr happige 8,90 Euro an, Toast Hawai fr knapp 7 Euro, aber auch Klassiker wie Bockwurst mit Pommes oder hausgemachtem Salat, Strammer Max oder klassische Kseschnitten. Insgesamt ein bisschen teuer, aber sicherlich noch im Rahmen angesichts touristischer Lage

Service: Die Bedienungen sind nett und zuvorkommend. War das Bierchen leer, kam nur wenig spter die Kellnerin vorbei und fragte unaufdringlich nach neuen Wnschen. Genauso muss es sein.
Sanitre Anlagen: Die sanitren Anlagen sind rustikal im Erscheinungsbild, aber sauber. Der Gast muss den Schlssel an der Theke abholen zu sehr machten sich anscheinend Rheinpromenade und flanierende Touristen bemerkbar.

Fazit
Alles in allem berraschte der Biergarten des Rheinpavillons. Vor allem das Strandcafeflair sorgt fr Kurzurlaubsatmosphre fr alle Daheimgebliebenen. Das wiegt auch die im Rahmen liegende Biergartenpreise wieder auf. Wer dieses Jahr noch nicht seine Fe in den Sand gesteckt hat, findet hier eine gute Anlaufstelle.


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