Mit diesem Schwerpunkt erffneten zumindest Dr. Rainer Thiehoff (Geschftsfhrer des Demographie Netzwerks ddn), Dr. Jrgen Pfister (Bereichsleiter Personal & Soziales der Metro AG), Stefanie Hornung (Pressesprecherin "Zukunft Personal") und Alexander Petsch (Geschftsfhrer des Veranstalters spring Messe) die Pressekonferenz zu Beginn der achten Fachmesse fr Personalwesen. Ihnen lag besonders daran herauszustellen, dass sie in den kommenden Jahren einen groen Bedarf an qualifizierten Fachkrften sehen. Bis 2015, so Thiehoff, wrden etwa sieben Millionen Arbeitskrfte fehlen.

Fr junge Leute knnten so daher goldene Zeiten einsetzen, stehen ihnen doch viele Tren offen. Doch auch ltere Arbeitnehmer seien zunehmend fr die Unternehmen relevant. Jrgen Pfister betonte, dass die Belegschaft einer Firma nach Mglichkeit die Struktur der Kundschaft wiederspiegeln sollte, und verwies auf einen "gesunden Altersmix".
Besonders die Unternehmen sind laut Thiehoff und Pfister in der Pflicht. Sie mssten sich fragen, wie sie sich fr Fach- und Fhrungskrfte attraktiv machen knnten. Dabei gilt, so Pfister: "Das Personalmarketing kann sich zuknftig nicht mehr nur an junge Mnner richten. Junge Frauen und Menschen, die in Familienbildungen stecken, sind ebenso wichtig. Deshalb kommt das Thema Work-Life-Netzwerk vermehrt ins Spiel."

Die Messe bietet neben dem Schwerpunkt Demografie aber bis morgen noch vieles mehr. 420 Aussteller prsentieren auf insgesamt drei Hallen Informationen zu Softwarelsungen, Unternehmensberatung, Weiterbildung und Training. Suchmaschinenanbieter tummeln sich neben Personaldienstleitern, groen Zeitungen und "Knigge live" - letztere mit einer gut besuchten Demonstration von Tischmanieren bei einem Geschftsessen. Mehr als 5000 Besucher fanden im letzten Jahr den Weg zur Messe, dieses Jahr knnten es schon allein durch die deutlich gestiegene Zahl der Aussteller noch mehr werden. Wenn die Prognosen von Thielhoff und Pfister stimmen und die Unternehmen bald besonders dringend nach Fachkrften suchen, drfte der Trend in den kommenden Jahren weiter nach oben gehen.

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