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Ihre Arbeit in Wissenschaft und Gesellschaft stellen etliche Träger des Alternativen Nobelpreises im Sommersemester 2010 bei der Ringvorlesung "Das internationale Bonn" von BIMUN/SINUB vor. Ihr Motto "Vielfältiger als der Nobelpreis?" lehnt sich an einen Kongress an, den die Right Livelihood Award Stiftung und die Stadt Bonn veranstalten: Vom 14. bis 19. September werden mehr als 80 Träger des "Alternativen Nobelpreises" in Bonn erwartet, um das 30. Jubiläum der Auszeichnung zu feiern. Drei Träger des Alternativen Nobelpreises werden im Sommersemester in Bonn zu Gast sein. Dr. Monika Hauser, Trägerin des Preises für den Einsatz gegen sexualisierte Gewalt an Frauen in Kriegsgebieten, spricht am Mittwoch, 2. Juni, über ihre Arbeit und den Preis. Pat Mooney, Träger des Preises für den Einsatz zum Schutz genetischer Ressourcen in der Landwirtschaft der Dritten Welt, kommt am 16. Juni an die Universität, am 23. Juni folgt Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Träger des Preises für die Nutzung hochentwickelter Technologien für friedliche Zwecke. Das weitere Vorlesungsprogramm: Zum Auftakt am 14. April geht es in der Begrüßung zunächst um den Aufbau der Vorlesungsreihe, im Anschluss nimmt die GTZ zum Thema Vielfältigkeit Stellung. Am 21. April stellen sich der Kooperationspartner Right Livelihood Award Foundation und BIMUN/SINUB e.V. (Bonn International Model United Nations -Simulation Internationale des Nations Unies de Bonn) vor, das 2002 von Studenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität gegründet wurde. Am 28. April berichtet Schwester Dr. Lea Ackermann (Gründerin und Vorsitzende von Solwodi) über sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Am 5. Mai geht es um die Biodiversität in der Landwirtschaft; Referenten kommen von ARTS (Agricultural Science and Resource Management in the Tropics and Subtropics) und vom Bundesamt für Naturschutz. Mitarbeiter des Helmholtz-Instituts für Strahlen- und Kernphysik stellen am 12. Mai den vielfältigen Einsatz hochentwickelter Technik vor. Beim Dies Academicus am 19. Mai geht es wiederum um sexualisierte Gewalt gegen Frauen; es berichten Terre des Femmes und CARE Deutschland-Luxemburg. Am 9. Juni geht es erneut um Biodiversität in der Landwirtschaft, die Referenten kommen von der Arbeitsgruppe Agrarökologie an der RWTH Aachen und dem BUND-Landesverband Nordrhein-Westfalen. Unter dem Leitwort "Vielfalt" stellen sich am 7. Juli das in Bonn angesiedelte UNO-Sekretariat zur Bekämpfung der Wüstenbildung und der Deutsche Entwicklungsdienst vor. Die Abschlusssitzung der Ringvorlesung widmet sich am 14. Juli der Kreditanstalt für Wiederaufbau und den Fair-Trade-Towns. Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr (c.t.) im Hörsaal III des Hauptgebäudes der Universität Bonn und richten sich sowohl an Studierende aller Fachrichtungen als auch an die Öffentlichkeit. Die Vorlesung kann bei regelmäßiger Teilnahme als Komponente für das Zertifikat für internationale Kompetenz angerechnet werden.
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