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 Alternative Nobelpreisträger in der Uni
Termine: Arbeit in Wissenschaft und Gesellschaft wird in der Ringvorlesung von BIMUN/SINUB präsentiert. Ihre Arbeit in Wissenschaft und Gesellschaft stellen etliche Träger des Alternativen Nobelpreises im Sommersemester 2010 bei der Ringvorlesung "Das internationale Bonn" von BIMUN/SINUB vor. Ihr Motto "Vielfältiger als der Nobelpreis?" lehnt sich an einen Kongress an, den die Right Livelihood Award Stiftung und die Stadt Bonn veranstalten: Vom 14. bis 19. September werden mehr als 80 Träger des "Alternativen Nobelpreises" in Bonn erwartet, um das 30. Jubiläum der Auszeichnung zu feiern.
Drei mehr...
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 Südafrika im Fokus
Termine: Zahlreiche Veranstaltungen im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Weltmeisterschaft im Fußball wirft ihren Schatten voraus. Viele Hoffnungen sind mit dem sportlichen Weltereignis verbunden: Inneren Zusammenhalt, schnellere Entwicklung und einen Imagegewinn erhoffen sich die Menschen am Kap. Außerhalb Afrikas wird die Austragung der Wettkämpfe in Südafrika - besonders in westlichen Ländern - oftmals mit Sorge betrachtet. Sicherheitsbedenken begleiten jede Diskussion um das Turnier im Vorfeld. In jedem Falle bieten die vier wöchigen Fußballwettkämpfe Anlass mehr...
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 Tabuthema auf der Leinwand
Termin: Amnesty-Hochschulgruppe Bonn zeigt "Moolaadé" im Woki. Ousmane Sembène ein unabhängiger und äußerst kritischer Filmemacher Schwarzafrikas prangert in seinem preisgekrönten Kultur-Drama "Moolaadé" eine kulturelle Praxis an, die bei vielen Völkern Afrikas an der Tagesordnung ist – die Beschneidung junger Mädchen als traditionelles Ritual, zur Vorbereitung auf die Ehe. "Moolaadé" handelt von eine Frau aus Burkina Faso, die sich gegen die auch in ihrem Dorf übliche Verstümmelung weiblicher Genitalien stellt.
Die Amnesty International-Hochschulgruppe mehr...
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 Billy the Kid in Stammheim
Ortstermin: Ein Parforceritt der RAF durch den Wilden Westen als szenische Lesung. „Wenn Sheriff Pat Garrett aus dem Fenster sieht, erblickt er eine blühende Zukunft. Billy the Kid wird am Ende erschossen.“, lautet der Titel des Stückes in voller Länge. RAF und Wilder Westen- passt das zusammen? Im Rahmen ihrer Werkstattreihe „Deutsche Revolutionen“ bewiesen das Theater Bonn und das fringe ensemble am Samstagabend (16.Januar), dass mehr Gemeinsamkeiten bestehen, als man vermuten mag.
Fort Sumner, 7.Etage, linker Flügel. Wir schreiben das Jahr 1881, Sheriff Pat Garrett triff mehr...
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 Wer sind die Taliban?
Termin: Vortrag der Middle East Society an der Uni Bonn. Vortrag mit anschließender Diskussion
Dr. Conrad Schetter, Zentrum für Entwicklungsforschung, Universität Bonn
Dienstag, 19. Januar, 20 Uhr in
Hörsaal IX, Hauptgebäude Universität Bonn
Wer sind die Taliban?
Internationale und lokale Wahrnehmungen der afghanisch-pakistanischen Krisenregion.
Der "War on Terror" wird in der Regel als eine Auseinandersetzung um Ideologien verstanden. Dementsprechend erscheinen die Taliban als die Dämonen der aufgeklärten Welt, die alles mehr...
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 Türkische Außenpolitik im Wandel
Termin: Vortragsveranstaltung der Middle East Society. Die Region des Nahen und Mittleren Ostens gerät immer wieder in den Fokus der internationalen Berichterstattung. Umso dringender erscheint eine umfassende Auseinandersetzung mit den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens. Ohne tiefer gehende Einblicke in die Strukturen dieser Region lassen sich die Entwicklungen in ihrer Komplexität kaum nachvollziehen.
Die Bonner Middle East Society bietet allen Interessierten die Möglichkeit Informationen von Experten zu erhalten und mit ihnen in den Diskur mehr...
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 "Bambule im Bundestag"
Ortstermin: Kabarettist Thomas Freitag präsentierte eine Lesung der besonderen Art. Politik und große Reden – man kann sich das eine ohne das andere kaum vorstellen. Zu jedem Wahlkampf, zu jeder Gesetzesänderung, zu jedem innen- und außenpolitischen Thema gibt es sie. Doch was bleibt von den zahlreichen Worten in Erinnerung? Wer erinnert sich noch an die Reden des letzten Wahlkampfs, der nur wenige Wochen zurückliegen? – Es sind die Versprecher, die Aussetzer, die Skandal auslösenden, provokanten Worte, die sich im Gedächtnis einbrennen.
Autor Jürgen Roth hat ein paar rhetor mehr...
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 20 Jahre Mauerfall – Film, Lesungen, Diskussionen
Termine: Veranstaltungen im Haus der Geschichte zum Jubiläum. Es ist (immer noch) das Jahr der großen Jubiläen in Deutschland. Das bedeutet auch, dass die Mitarbeiter des Bonner Haus der Geschichte in den zwölf Monaten des Jahres 2009 beständig unter Strom stehen dürften. Schon der 60. Geburtstag der bundesdeutschen Verfassung wurde ausgiebig gewürdigt. Nun ist die Wiedervereinigung Deutschlands an der Reihe. Auch wenn sie offiziell erst im Oktober 1990 besiegelt wurde, ihren Anfang nahm sie doch ein Jahr zuvor. Mit zahlreichen Veranstaltungen feiert das mehr...
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 Aufstehen für die gute Sache
Termine: Weltweite Aktion „Stand Up“ will an entwicklungspolitische Ziele erinnern. Deutschlandauftakt in Bonn. Gerade in Zeiten von Koalitionsverhandlungen ist es wichtig, Politiker an ihre Versprechen zu erinnern. Wie zu beobachten ist, wird das mit den Steuersenkungen wohl eher nichts. Vielleicht ist dafür im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit noch etwas zu machen. Gerade in diesem Bereich der Politik werden ja immer wieder gerne Versprechen gemacht. Dass sich dieser und vor allem verbindlicher Zusagen erinnert wird, dafür will die Aktion „Stand Up“ sorgen. Am kommenden Wochenende vom 16. bis 18. O mehr...
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 Kaum ein Staatsmann polarisiert so wie er.
DVD: Fidel Castro – Das Ende einer Ära Fidel Castro, auf der einen Seite charismatischer Revolutionär, pragmatischer Staatsmann, geliebter Landesvater und kaltblütiger Diktator. Nachdem er Anfang 2008 aus gesundheitlichen Gründen die Staatsgeschäfte seinem Bruder Raúl übertragen hat, ist es um den „Máximo Líder“ ruhig geworden. Die Tatsache, dass er seit einer Operation im Juli 2006 nicht mehr öffentlich aufgetreten ist, nährt Gerüchte um seinen Gesundheitszustand. Und doch: Seine Bastion des Sozialismus, wenige Seemeilen vor der Küs mehr...
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 Ein beängstigender Film in beängstigenden Zeiten
DVD: Let’s make money. Sonne, Traumstrand, die Sprinkleranlage auf dem Golfplatz verspritzt Wasser. Das ist sie, die übliche Umgebung der Reichen und Schönen – nur, wo sind die eigentlich? Kein Mensch bewegt sich auf den Straßen zwischen den Luxushäusern und –appartments an der Costa del Sol im Süden Spaniens. Die Gegend um Almeria ist eine der Stationen in Erwin Wagenhofers neuem Film „Let’s make money“, den es jetzt auf DVD zu kaufen gibt.
In Almeria geht Wagenhofer dem Phänomen der Küstenbebauung nach. Wie der Z mehr...
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 Die Bundesstadt feiert
Termin: Diverse interessante Veranstaltungen aus Anlass des 60. Geburtstags der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Viele deutsche Städte gedenken in diesem Jahr zweier historischer Ereignisse: 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland und 20 Jahre Fall der Mauer. Auch Bonn feiert. Vom 21. bis 24. Mai stehen die Themen Demokratie, Freiheit und Einheit im Mittelpunkt des Geschehens, beim traditionellen Museumsmeilenfest an vier Tagen sowie am Verfassungstag selbst, dem 23. Mai, mit der "Langen Nacht der Demokratie", dem Bundes-Bigband-Festival und der Öffnung der politischen Gebäude und ihrer Parkanlagen im Bundesvi mehr...
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 Prominent besetzte Podiumsdiskussionen
Termine: Die Veranstaltungen der Woche auf dem Campus der Uni Bonn. In dieser Woche gibt es an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität wieder zwei hochinteressante Termine für die politisch interessierte Studierendenschaft. Besonders erwähnenswert dabei ist, dass die prominent besetzten Podiumsdiskussionen jeweils von studentischen Gruppen eigenständig organisiert werden. Wer also ein wenig Zeit erübrigen kann um sich über die großen Fragen der Zeit zu informieren oder aktiv mitdiskutieren will, sollte die Chance nicht verpassen.
Los geht es mit der V mehr...
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 Who's got the power?
Termine: Die Vorlesungsreihe "Das internationale Bonn" im Sommersemester 2009. Neben der Organisation der jährlich stattfindenden Simulationskonferenz der Vereinten Nationen veranstaltet der verein BIMUN/SINUB seit 2005 eine Ringvorlesung an der Universität Bonn. Diese Ringvorlesung findet jedes Semester unter dem Oberthema „Das Internationale Bonn“ statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, sowohl Studierenden als auch der interessierten Öffentlichkeit einen Eindruck vom Facettenreichtum einer solch internationalen Stadt wie Bonn zu vermitteln und ihnen zugleich einen Einbl mehr...
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 Alle wissen es, aber (fast) keiner tut etwas.
DVD: Sand und Tränen. Die menschenrechtliche haarsträubenden Zustände in der sudanesischen Provinz Darfur sind der Weltöffentlichkeit seit Jahren bekannt. Dennoch ist von politischer Seite bisher nur wenig geschehen um die Situation zu verbessern. Während das Thema in Europa schon beinahe totgeschwiegen wird, hat sich in den USA schon seit längerer Zeit eine breite Front engagierter Bürger gebildet, die das Ziel verfolgt, die Politik dazu zu bewegen einzugreifen. Hollywood-Schauspieler und zeitweilig „sexiest man al mehr...
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 Es kommt mal wieder Prominenz.
Termine: Sigmar Gabriel und Hans-Gert Pöttering in Bonn. Es ist wieder die Zeit, in der sich die politische Prominenz des Landes in Bonn die Klinke in die Hand gibt. So auch in der kommenden Woche. Den Anfang macht Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am Dienstag. In passender Atmosphäre im Museum König wird er eine Rede zu seinem Fachbereich halten. Thema des Abends ist "Ökologische Industriepolitik als Beschäftigungsmotor der Zukunft". Welche Stärken hat die deutsche Umwelttechnologie und wie kann der Standort Deutschland weiter vorangebracht werden mehr...
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 Gesine Schwan kommt nach Bonn
Termin: Diskussion über das deutsche Grundgesetz am 17. Februar. Bonn ist die Stadt des Grundgesetzes, hier wurde es ausgearbeitet und im Museum König verkündet. Am 23.Mai 1949 trat es als vorläufige Verfassung Westdeutschlands in Kraft und die Bundesrepublik Deutschland wurde gegründet. 2009 jährt sich dieses Ereignis zum sechzigsten Mal.
Prof. Dr. Gesine Schwan, die sozialdemokratische Kandidatin für das Bundespräsidentenamt,möchte über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Grundgesetzes diskutieren, wozu alle Bonner Bürgerinnen und Bürger eingeladen mehr...
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 Der "Sprecher" der Opfer des RAF-Terrors für den Bücherschrank
Rezension: Michael Buback – Der zweite Tod meines Vaters Michael Buback hat sich über Jahrzehnte in eine Art Sprecherrolle für die Angehörigen der Mordopfer der RAF hinein entwickelt. Wann immer ein Interview zum Themenkomplex gebraucht wird, ist er der erste Ansprechpartner der Medien. Zahlreiche Auftritte in Talkshows, Beiträge in Tageszeitungen oder Vorträge haben ihn deutschlandweit bekannt gemacht. Sein Vater, der damalige Generalbundesanwalt Siegfried Buback, wurde am 7. April 1977 nebst seinen Begleitern von drei Terroristen der Rote Armee Frak mehr...
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 TIPP: Die Wege der Föderalismusentwicklung in Europa
Das Gustav-Stresemann-Institut lädt zum fünf-tägigen Workshop ein. Vom 28. April bis zum 02. Mai findet im Gustav-Stresemann Institut in Bonn ein Workshop zur Föderalismusentwicklung in Europa statt. Die Veranstaltung wendet sich an junge Politikwissenschaftler sowie angehende Journalisten und setzt sich das Ziel, Konzepte zum Aus- und Umbau föderaler Strukturen in verschiedenen Staaten Europas zu entwickeln bzw. zu erläutern.
Unter der Leitung von Herrn Dr. Jan U. Clauss (Wissenschaftlicher Leiter des Gustav-Stresemann-Instituts) wird es neben spannenden Vo mehr...
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 DVD-Rezension: "Operation Afghanistan"
Was vor einem guten Jahrzehnt noch fast undenkbar war, ist heute außenpolitische Realität. Deutsche Soldaten sind an friedenserhaltenden oder –schaffenden Maßnahmen in verschiedenen Teilen der Welt beteiligt; unter anderem in Afghanistan, deren Einsatz nun als im Auftrag von DMAX produzierten Dokumentation auf DVD erschienen ist.
Nach dem 11. September ist vieles anders geworden. Wähnte man sich zu Ende des vergangenen Jahrhunderts nach der erfolgreichen Überwindung des Kalten Krieges in vermeintlicher Sicherheit, wurde nach den Anschlägen auf New York und Washington der Islamistische Terrorismus schlagartig in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gebracht und stellt zu Anfang des neuen Jahrtausends eine große, wenn nicht sogar die sicherheitspolitische Herausforderung dar. Ein zentrales Operationsgebiet im Kampf gegen mehr...
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 Die UN-Naturschutzkonferenz hautnah erleben
Näher dran geht nicht! Bonn-Information sucht noch Freiwillige Helfer mit Englischkenntnissen, die den Delegierten aus aller Welt während der Konferenz in Bonn zur Seite stehen. Zur UN-Konferenz über die biologische Vielfalt sucht die Stadt Bonn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die die mehr als 5000 internationalen Gäste herzlich willkommen heißen und ihnen Unterstützung bei der Orientierung in der Stadt anbieten. Die Freiwilligen sollen zwischen dem 10. und 30. Mai stunden- oder tageweise im Einsatz sein und den Delegierten aus aller Welt an den Veranstaltungsorten der Konferenz, an den Ankunftsorten, wie Flughafen und Bahnhöfen, und in den Hotels für Informatione mehr...
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 Scham, Ehre und der "Kampf der Kulturen"
Tabuisierte Emotionen und ihre Bedeutung für die konstruktive Bearbeitung von Konflikten sind das Thema des Vortrags mit anschließender Diskussion, der sich in die Veranstaltungsreihe „Frieden und Entwicklung“ des forum ZFD eingliedert. Scham ist eine grundlegende Emotion, die häufig übersehen wird. Sie bestimmt, so der Psychologe Michael Lewis, das menschliche Miteinander mehr als Sexualität oder Aggression. Scham ist der soziale Aspekt, der die Grenzen zwischen Ich und Mitmenschen reguliert, und die Kehrseite des häufiger diskutierten Ehrgefühls. Da Schamgefühle oft sehr schmerzhaft sind, werden sie häufig abgewehrt, etwa indem andere beschämt, verachtet, ausgegrenzt oder vernichtet werden. Da Scham in allen sozialen Situatio mehr...
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 TIPP: Diskutieren gegen Desinteresse
Die Volkshoschule Bonn analysiert die Gründe für politisches Desinteresse. Seit Jahren alarmieren Politikverdrossenheit, abnehmende Wahlbeteiligungen, zunehmende Parteienverdrossenheit sowie sinkende Mitgliederzahlen der politischen Parteien und ihrer Jugendorganisationen das demokratische System in Deutschland. Eine VHS-Veranstaltung am Montag, 25. Februar, ab 18 Uhr in der Wilhelmstraße 34, möchte den Ursachen dafür auf die Spur kommen. Einen Überblick über Gründe und Verteilung des politischen Desinteresses, insbesondere bei den Jüngeren, zu vermitteln steht im Mitt mehr...
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 Rezension: Wolfgang Sofsky - " Verteidigung des Privaten"
"Freiheit ist unmöglich dadurch zu schützen, dass man sie eliminiert! Ihr Schutz ist die erste Pflicht des Staates und seiner Bürger!" In seiner sehr empfehlenswerten Streitschrift "Verteidigung des Privaten" bringt der Soziologe Wolfgang Sofsky die Problematik auf den Punkt. Unsere Privatheit und persönliche Freiheit ist in Deutschland durch den Staat bedroht. Menschen hinterlassen mehr Spuren als sie meinen. Alles Tun und Handeln wird dokumentiert, archiviert und geprüft. Nichts entgeht der Aufmerksamkeit des Staates. Gläserne Menschen bewegen sich in einer kontrollierten Gesellschaft.
Der Anfang des Buches liest sich wie mehr...
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 TIPP: Hoher Besuch an der Uni Bonn
NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers referiert zum Thema "Europas Rolle in einer neuen Weltordnung" Im Rahmen der Ringvorlesung " Die Verfassung Europas" , die vom Seminar für Politische Wisschenschaften und Soziologie organisiert wird, besucht Rüttgers die Uni Bonn. Am Mittwoch, den 16.01., hält er einen Vortrag zum Thema "Europas Rolle in einer neuen Weltordnung". DIe Veranstaltung findet im Hörsaal X des Hauptgebaäudes statt und beginnt um 18 Uhr. mehr...
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 DVD: Der Pazifik Krieg in vier Teilen
Nicht nur in Europa tobte der zweite Weltkrieg unbarmherzig. Auch im Pazifik von Australien bis Nordchina wurde unerbittlich gekämpft. Jetzt erschien eine 4-teilige Dokumentation zum Pazifikkrieg. Das besondere, alle Aufnahmen sind zum Teil farbige Originalbilder. Der Pazifikkrieg begann in Asien mit dem Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs am 7. Juli 1937. Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 traten am Folgetag die USA in diesen Konflikt und damit in den Zweiten Weltkrieg ein. Weitere beteiligte Länder in diesem Kriegsgebiet waren Großbritannien, Australien, Neuseeland und die Niederlande. Auf Seiten der Japaner erklären im Kriegsverlauf einige der von ihnen besetzten Länder den Alliierten den Krieg. Gegen Krieg mehr...
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 DVD: Der zweite Weltkrieg in Farbe
Lange galten sie als verschollen - Farbdokumente des zweiten Weltkriegs, die jetzt auch auf zwei DVDs im Handel erschienen sind. Im zweiten Weltkrieg waren nicht nur Soldaten an der Front, sondern auch Kamerateams und mit Aufnahmegeräten ausgerüstete Flugzeuge. Sie setzten ihr Leben ein, um das Geschehen um sie herum zu dokumentieren. Was teilweise wie Hollywood-Kino wirkt, ist beziehungsweise war jedoch blutiger Ernst, da sämtliches Bildmaterial auf den DVDs Originalmaterial ist, das lediglich digital restauriert und aufgebessert wurde. Mitunter sind die Aufnahmen von brillanter Qualität und in Farbe noch vie mehr...
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 TIP: FACHLEUTE FÜR DEN FRIEDEN
Einstieg – Qualifizierung – Einsatz. Martin Steber von der Akademie für Konflikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst e.V. referiert am Donnerstag, 13. Dezember 2007, 20 Uhr am Bonner Talweg 80, 53113 Bonn zum Thema „Fachleute für den Frieden“
Der Vortrag gibt einen Einblick in Einstiegs- und Qualifizierungsmöglichkeiten des ZFD und stellt ferner dar, welche Aussichten bestehen, als Friedensfachkraft zum Einsatz zu kommen. Der Zivile Friedensdienst (ZFD) weckt als Beschäftigungsfeld immer mehr Interesse. Welche Mögli mehr...
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 TIP: Neue EU-Partner stellen sich auf der Leinwand vor
Brotfabrik und Kulturamt veranstalten bulgarisch-rumänische Filmtage Mit einer kleinen Filmreihe bringen die Kinemathek in der Brotfabrik und das Kulturamt den Bonnern die neuen EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien näher.
Am Freitag, 7. Dezember, ab 19.30 Uhr wird im Rheinischen Landesmuseum die Literaturverfilmung „Der geköpfte Hahn" gezeigt. Erzählt wird die Geschi mehr...
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 Die Verfassung Europas
Mit einer Grundsatzrede eröffnet der Präsident des Europäischen Parlaments, Professor Dr. Hans-Gert Pöttering, am Donnerstag, 25. Oktober, um 18 Uhr im Hörsaal 1 im Hauptgebäude der Universität Bonn eine Ringvorlesung zur "Verfassung Europas". Die Vortragsreihe wird vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie veranstaltet und findet das Wintersemester über jeden Donnerstag von 18 bis 20 Uhr statt. Neben den Studierenden ist auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen.
Die Europäische Union steht wieder einmal am Scheideweg, nachdem der Verfassungsvertrag auf dem Brüsseler Gipfel im Juni 2007 nur mühsam gerettet werden konnte. 50 Jahre nach Inkrafttreten der Römischen Verträge bleibt die Bilanz des Integrationsproje mehr...
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 Rezension: "Auslandseinsätze der Bundeswehr"
Während die Bundeswehr abgesehen von Skandalen um Kasernenumbenennungen oder wilden Saufgelagen eher ein mediales Schattendasein führt, finden die Auslandsmissionen der deutschen Soldaten ein breites öffentliches Interesse. Afghanistan, Libanon, Balkan und Kongo - aus der ehemaligen Frontruppe in Zeiten des Kalten Krieges ist eine Armee geworden, die in zahlreichen Einsätzen rund um den Globus präsent ist, eine Bestandsaufnahme und Analyse von Andreas M. Rauch. Was noch vor einem guten Jahrzehnt undenkbar war, ist heute längst Normalität. Die Bundeswehr ist global einsetzbar und beteiligt sich an einer Vielzahl friedensstiftender und -sichernder Maßnahmen. Ausgerechnet die rot-grüne Bundesregierung führte die Truppe einst mit der Mission auf dem Balkan in eine neue Realität. So sind laut Andreas M. Rauch die Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht nur im Kontext eines wiedervereinigten Deutschlands zu sehen, sondern auch in einem Prozess der Globalisieru mehr...
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 Eine Bewegung verändert die Republik
Handbuch 1968 zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung. Ließt man heute Publikationen linker Asten, könnte man den Eindruk haben, als lebe die Bewegung weiter. Regelmäßige Plenen, endlose Vollversammlung und der stete Wunsch Öffentlichkeit zu schaffen, waren auch die wirksamen Mittel der 68er. Heute wird die Bewegung oft belächelt und gilt als politisch gescheitert. Aber war sie nicht erfolgreich in der Entwicklung neuer Lebensstile und hat die vergangenen Jahrzehnte kulturell entscheidend geprägt und verändert?
Damalige Helden wie Rudi Dutschke, mehr...
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 Wirtschaft verstehen
Boom oder Flaute: Wer die Wirtschaftszyklen begreifen möchte, der braucht ein Grundverständnis für das „Ökonomische“. Mit dem Band „Wirtschaft verstehen“ sollen hierzu 100 Lernmodule präsentiert werden. „Ökonomie ist von höchster Relevanz“. Mit diesem Zitat von dem bedeutenden Ökonomen John Maynard Keynes eröffnet der Autor Herbert Sperber seinen Streifzug durch den „Jungle“ der Wirtschaft. Nach einer Einführung in das Thema und einer Begriffsdefinition der „Ökonomie“ erwartet den Leser eine Gesamtübersicht zur Volkswirtschaft. Dabei verbindet der Autor geschickt Schlüsselbegriffe wie „Bruttoinlandsprodukt“, von dem ein jeder schon einmal etwas gehört hat, mit gesamtwirtschaftlichen Fragestellu mehr...
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 Neuauflage eines Standardwerkes
Bruce Hoffman analysiert die Facetten des internationalen Terrorismus. Bereits 1998 erschien die deutsche Ausgabe eines der wenigen „Klassiker“ zum erst kürzlich entdeckten Massenthema Terrorismus: „Terrorismus – der unerklärte Krieg. Neue Gefahren politischer Gewalt“ von Bruce Hoffman. Sieben Jahre später, die Weltöffentlichkeit ist sich nun der vielerorts unterschätzten Problematik bewusst, ist die aktualisierte und erweiterte Ausgabe auf dem Markt – etwa 250 Seiten dicker und um viele lohnenswerte Informationen reicher. Der Autor ist wohl einer der renommiertest mehr...
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 Die Basis im Zweistromland
Al-Qaida befindet sich im ständigen organisatorischen Wandel – die Ideologie bleibt gleich. Das Rätselraten über die tatsächliche Verfassung al-Qaidas geht in die nächste Runde. Mitte Februar verkündete der Topterrorist Abu Mussab al-Sarkawi die Gründung des „Ratgeber-gremiums der Mudschahidin“ im Irak und vollzog somit eine relativ unerwartete Wende. Un-ter Fachleuten war man sich zwar darüber einig, dass der sogenannte „Statthalter al-Qaidas im Irak“ wegen seiner rigorosen Vorgehensweise in einem sehr gespannten Verhältnis zu bin Laden steht, gleichzeitig aber hatte al-Sarkawi immer mehr...
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 Naher und Ferner Feind
Guido Steinberg sortiert das Wirrwarr islamistischer Terrorgruppen anhand ihrer Zielsetzung. Welche Ziele verfolgen islamistische Terroristen? Krankt diese oftmals gestellte Frage erstens bereits an der Verallgemeinerung der „islamistischen Terroristen“, so suggeriert sie zum zweiten fälschlicherweise die Existenz einer global anwendbaren Agenda der auch als Dschihadisten bezeichneten militanten Extremisten. Um ein höheres Maß an Differenzierung in den kaum mehr zu überblickenden Pulk transnationaler und lokaler islamistischer Terrorgruppierungen zu bringen, hat der Islamwissenschaftler mehr...
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 Was macht Sprache demokratisch?
Unter dem Titel "Sprache und Politik" stellt der Duden in seiner Reihe "Thema Deutsch" seinen neusten Band vor. Auch die frisch gewählte Bundeskanzlerin musste sich am Anfang ihrer politischen Karriere der Sprache des Parlaments und der politischen Sprache an sich, vertraut machen. Und vielleicht ist Frau Merkel damals besonders der Unterschied zwischen der politischen Sprache von Ost – beziehungsweise Westdeutschland aufgefallen. In jedem Fall ist der neue Duden Band ein interessanter Einstieg, ins Thema Sprache und Politik, für Studenten, Journalisten und vielleicht auch für angehende Politiker.
Ma mehr...
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 Mehr Imperium bitte!
Herfried Münkler beschreibt die Merkmale, Probleme und Chancen imperialer Herrschaft. Nahezu nostalgisch schwärmen einige Kommentatoren der internationalen Politik von der Zeit des Kalten Krieges. Bei all den immanenten Risiken und Kosten der Blockkonfrontation, man hatte wenigstens verlässliche Konstanten, einige wenige Sicherheiten, welche die Aufrechterhaltung von Stabilität und relativen Frieden ermöglichten. Fünfzehn Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges fragen wir uns noch immer: Wie kann zukünftig Stabilität und Frieden weltweit hergestellt werden, und wer sollte diese Au mehr...
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 Aus wohlwollender Distanz
Eine sachlich historische Analyse US-amerikanischer Außenpolitik seit dem 19. Jahrhundert. "Es ist Verlass darauf, dass die Amerikaner das Richtige tun, nachdem sie alle anderen Möglichkeiten erschöpft haben." Dieser etwas ketzerische Ausspruch stammt von Winston Churchill, dem ehemaligen britischen Premierminister und politischen Kultfigur der Insel. Betrachten wir uns die Strategie der USA in Afghanistan und im Irak, so könnte man ohne große Umwege zum gleichen Ergebnis kommen. Erst in kleinsten Schritten weicht Washington von seiner bisher in vielen Bereichen gescheiterten Strategi mehr...
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 Helmut Schmidt – Ein Leben in Bildern des Spiegel-Archivs
Nachdem DER SPIEGEL einen Teil seines Bildarchivs dem Haus der Fotografie in Hamburg übergeben hatte, ist aus diesem Bestand kürzlich erstmals eine Ausstellung gestaltet worden, die thematisch ganz dem früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt gewidmet war. Parallel dazu wurde ein eindrucksvoller Bild- und Textband veröffentlicht. Schmidt hat sich an der Auswahl der Bilder beteiligt und die Fotos durch die Schilderung einiger Erinnerungen und Eindrücke kommentiert. Auf 25 Seiten des Bandes hat Hans-Joachim Noack dieses Auswahlgespräch nachgezeichnet. Auf diese Weise entstand eine biographische Skizze, die besonders informativ, ja beeindruckend ist für jüngere politisch interessierte Leser und Betrachter, welche die sozial-liberale Koalition unter Bundeskanzler Schmidt nicht erlebt haben. Der biographische Abriß hilft zude mehr...
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 Land ohne Lotse
Eine konservative Analyse Rot-Grüner Außenpolitik und die Empfehlung einer Staatsräson. Es ist eine vielzitierte Feststellung, doch verliert sie dadurch nicht an Wahrheit: Das Ende des Ost-West-Konflikts beendete abrupt eine über Jahrzehnte andauernde Weltordnung, an die sich die Staatenwelt gewöhnt hatte. Man musste kein Freund der mitunter aberwitzigen Bipolarität sein, aber wenigstens vermittelte das System im relativen Friedenszustand eine Art Berechenbarkeit und Klarheit. Davon kann heute nicht mehr die Rede sein. Zwar gibt es noch immer eine Reihe von Konstanten, die sich aus mehr...
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 Wie Pakistan zu seiner Bombe kam
Über die kriminellen und wissenschaftlichen Fähigkeiten des Dr. No. Pervez Musharaff sitzt in der Zwickmühle: Außenpolitisch hat der pakistanische Präsident sein Land voll auf die Seite der USA im sogenannten „War on Terrorism“ gestellt. Die von seinen Vorgängern gezüchteten Taliban waren nun offizielle Staatsfeinde, den Islamisten sollte kurzer Prozess gemacht werden. Pakistan, ein zuverlässiger Partner gegen das Böse in der Welt. Innenpolitisch manövriert sich der Putschist allerdings immer weiter in die Ecke. Nicht erst einmal ist er nur knapp einem Bombenans mehr...
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 Ist der Irak nun doch Vietnam?
Peter Scholl-Latour berichtet von seinen jüngsten Reisen und verstreut wenig Zuversicht. Eine Buchbesprechung mit Angaben über den Autor zu beginnen, zeugt in der Regel nicht gerade von großem Einfallsreichtum. Im vorliegenden Fall darf man sich eine Ausnahme erlauben, haben wir es doch mit dem neuesten Werk von Peter Scholl-Latour zu tun: "Koloß auf tönernen Füßen – Amerikas Spagat zwischen Nordkorea und Irak". Seit über einem halben Jahrhundert ist der gebürtige Bochumer in den Krisengebieten der Welt unterwegs. Um zu erzählen, wie er immer wieder bescheiden versichert. Mit seinem mehr...
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 Invasion aus Hispanien?
Wie ein Politikprofessor um Amerikas Identität bangt. Samuel Huntington hat Angst, Angst sein geliebtes Amerika verliere seine angelsächsische Identität. Schuld seien die sogenannten "Dekonstrukteure", die Zerstörer der amerikanischen Identität, linke Intellektuelle, Verfechter des Multikulturalismus und an vorderster Front: die "Hispanics", spanisch sprechende Einwanderer aus Südamerika, besonders Mexikaner. Diese eroberten, ähnlich der Reconquista, nach und nach den Süden der Vereinigten Staaten. Am Ende steht eine gespaltene Nation. Die Einheit mehr...
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 Der alltägliche Wahnsinn
Zwischen Erleichterung, Ohnmacht und Frustration – Szenen aus dem besetzten Irak. Tagtäglich erreichen uns neue Berichte über Attentate im Irak. Mal sind es US-Soldaten, mal irakische Polizisten oder westliche Journalisten, die Opfer all jener werden, welche sich einer Stabilisierung des Zweistromlandes mit aller Gewalt entgegenstellen. Eine mittelfristige Befriedung des Irak wird immer unwahrscheinlicher. Eher scheinen Terror und Fanatismus stetig anzuwachsen. Wie die Zivilbevölkerung diese Phase der Unsicherheit und Ungewissheit durchlebt, können uns auch die bis auf die Se mehr...
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 Orient gleich Okzident?
"Die Bruchlinie zwischen beiden Kulturkreisen ist pseudowissenschaftlich“, sagt Georges Corm. Mittlerweile klingt es wie eine abgedroschene Floskel, verliert aber deshalb nicht an Wahrheit: Der 11. September hat das nicht unproblematische Verhältnis zwischen Christentum und dem in seinen Formen so vielfältigen Islam, zwischen Orient und Okzident, wieder auf die oberen Ränge der politischen Agenda katapultiert. Trotz vieler gutgemeinter Vermittlungsversuche und unzähligen Aufrufen zu Verständnis und Toleranz ist das Verhältnis beider „Kulturkreise“ in vielen Punkten eher gespannt als freu mehr...
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 Zwischen Weltregierung und Anarchie
Wie lässt sich internationale Politik abstrakt darstellen? – Eine Einführung in die Theorien. Die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen im Irak haben es wieder verdeutlicht. Ungleich dem Nationalstaat existiert auf internationaler Ebene keine in irgendeiner Form legitimierte und durchsetzungsfähige Ordnungsmacht. Es gibt keine „Weltregierung", welche sich um die Schaffung und Einhaltung interstaatlichen Rechts kümmert, keine mit entsprechenden Exekutivorganen ausgestattete souveräne Sanktionsgewalt. Kurz gesagt: Das internationale Staatengewirr kommt einem Zustand relativer Anarchi mehr...
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 Alle Klarheiten beseitigt?
Helmut Schmidt diskutiert globale Trends fürs 21. Jahrhundert. Wie wird die Welt Mitte des 21. Jahrhunderts aussehen? Welches werden die globalen Faktoren sein, die unser alltägliches Leben zumindest indirekt bestimmen? Welches sind die Chancen, welches die Risiken in einer durch zunehmende Interdependenz und Ungewissheit gekennzeichneten Weltordnung? Dies sind große Fragen, deren Beantwortung sehr schwierig, wenn nicht nahezu unmöglich ist. Dessen ist sich auch Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt bewusst, wenn er in der Einleitung seines neuesten Werkes selb mehr...
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 Von schlimm zu schlimmer
In Zentralasien gibt es nach dem Irak-Krieg wenig Grund zum Optimismus. Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September und der Stationierung bundesdeutscher Soldaten ist uns Afghanistan ein Begriff. Weniger bekannt ist die Region, welche das von Bürgerkrieg und Taliban-Herrschaft gezeichnete Land umgibt: Zentralasien. Michael Lüders hat die jüngsten Entwicklungen in seinem Buch "Tee im Garten Timurs – Die Krisengebiete nach dem Irak-Krieg" essayistisch zusammengefasst. Trotz aller Unterschiede lässt sich ein gemeinsamer Nenner feststellen: Keiner der Staaten wird mehr...
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 "Staaten bauen"
Für den Politologen Francis Fukuyama ist die Problemlage eindeutig: Einige Länder sind ein wesentliches Hindernis auf dem Weg zu einer sicheren Staatenwelt. „Schwache oder gescheiterte Staaten verstoßen gegen die Menschenrechte, provozieren humanitäre Katastrophen, sind der Grund für massive Migrationsbewegungen und greifen ihre Nachbarn an", so der Autor. Stellt sich die Frage, wie man mit solch unrühmlichen Vehikeln wie Sierra Leone, Liberia oder dem Afghanistan der Taliban-Ära umgehen soll. Wann ist eine Intervention gerechtfertigt? Wie soll die Interventionsmacht nach dem gewonnenen Krieg verfahren? Oder ist vielleicht der gesamte Ansatz schon a priori zum Scheitern verurteilt? In seinem neuesten Buch "Staaten bauen – Die neue Herausforderung internationaler Politik" hat der Politologe der Washingtoner John-Hopkins Universität seine Gedanken z mehr...
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 Weder Utopie noch Realität
Das "transatlantische Bündnis" als Motor für eine bessere Welt?!
Offenkundig sind die Probleme, an der die Welt zur Zeit leidet. Jeder Zeitungsleser könnte wohl Dutzende nennen – von Massenarmut bis zur Verantwortungslosigkeit derer, die zu viel Geld und Einfluss besitzen, von gescheiterten Interventionen bis hin zur stoischen Untätigkeit der Weltgemeinschaft, von globaler Erwärmung bis zur beängstigenden Ausbreitung des HIV-Virus in Afrika und Osteuropa. So vermeintlich eindeutig der Tatbestand, so ungeklärt ist die Frage nach Lösungsansätzen, die sich auch mehr...
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 "Das verleugnete Imperium"
Für eine sichere Welt müssen die USA ihr Imperium ausbauen – meint Niall Ferguson. Am Vorabend des Einmarsches der „Allianz der Willigen" in den Irak erreichten die Proteste gegen die USA ihren vorläufigen Höhepunkt. Die Vereinigten Staaten sollten sich nicht als Weltpolizist aufspielen; die einzig verbliebene Supermacht der Welt nicht ihren Stempel aufdrücken. Die US-amerikanische Dominanz wurde weitgehend als Gefahr für den Frieden angesehen, ihr weltweites militärisches Engagement als Ursache für den wachsenden Anti-Amerikanismus. Demonstranten und führende Politiker waren mehr...
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 Mit Plan ins Chaos
Bob Woodward recherchiert die Entscheidungsfindung vor dem Irak-Krieg. Der US-amerikanische Außenminister Colin Powell fühlte sich sichtlich unwohl. Sein Chef hatte ihm aufgetragen, im UN-Sicherheitsrat die Mehrheit für eine striktere Resolution gegen den Irak zu organisieren. Herauskam der bisher einzigartige Versuch, das höchste UN-Gremium mittels zweifelhafter und unscharfer Fotos, Falschaussagen und einer wenig gelungenen schauspielerischen Leistung von der Existenz von Massenvernichtungswaffen im Zweistromland zu überzeugen. Bereits Monate später sollte sich d mehr...
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 Paradoxe Weltordnung
Der Politikwissenschaftler Ulrich Menzel stellt sein Modell des Staatensystems vor. Groß war der Optimismus unter Politikern und Wissenschaftlern, als nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes die weltpolitische Zukunft prognostiziert wurde. Von einer Stärkung der UNO, des Multilateralismus war die Rede, von „Good Gouvernance" und der Mehrung des Wohlstandes in der Welt. Heute stellt sich die Situation komplizierter dar denn je. Regionale Konflikte brechen auf, ganze Länder drohen im Chaos zu versinken und die Kluft zwischen reichen und armen Staaten wird immer größer. Auf die ange mehr...
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 Eine normale Außenpolitik für Deutschland?
Egon Bahr reflektiert über das Verhältnis zwischen den USA, Europa und Deutschland. Wenn alte Herren der Politik über ihr Fachgebiet schreiben, dann hat das immer zwei besondere Reize: Zum einen erfährt der Leser etwas über die größeren Zusammenhänge - der zeitliche Abstand ermöglicht den Autoren den geschulten Blick von außen, ohne sich mit Detailwissen profilieren zu müssen. Zum anderen sind solche Ausführung häufig mit Anekdoten und persönlichen Erlebnisses gespickt. Dies wiederum nagt ein wenig an der Wissenschaftlichkeit. Im Allgemeinen gewinnen die Texte aber an Anschauli mehr...
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 "Bush in Babylon" belebt die politische Diskussion
London, Hyde-Park im Frühjahr 2003: Hunderttausende Menschen haben sich versammelt, um gegen den bevorstehenden Irak-Krieg zu demonstrieren, gegen George W. Bush und nicht zuletzt gegen Tony Blair. Auch Tariq Ali gehört an jenem Nachmittag zu den Rednern und fordert nicht Saddam Hussein, den brutalen Diktator im Zweistromland, sondern die Regierung Blair an der Downing-Street solle zurücktreten. Dieses Statement verdeutlicht, Ali hat in Sachen Geschichte und Politik eine etwas andere Sicht der Dinge und neigt zum Polemisieren. Das sind sicherlich seine großen Stärken, aber auch seine Schwächen. In seinem neuesten Werk "Bush in Babylon. Die Re-Kolonialisierung des Irak" vereinigt sich beides zu einer interessanten Mixtur aus historischem Wissen und politischer Emotionalität. Zwei Kernthesen durchziehen das aktuelle Buch des altlinken Autors zahlreicher Orient-Romane. Erstens: Den beiden Speerspitzen der sogenannten Koalition der Willigen, gemeint sind die USA und Großbritannien, fehlt es an der Erfahrung, von einer anderen Macht besetzt zu werden. So erkläre sich die Unkenntnis und Igno mehr...
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 Supermacht USA, oder: der Elefant im Swimmingpool
Wie Unwissenheit, Ignoranz und falsche Absichten weltweiten Hass produzieren. Regelmäßig liefern uns die Medien folgende Bilder: Wütende Menschen verbrennen US-amerikanische Flaggen, Strohpuppen von George W. Bush gehen in Flammen auf und die nächste Anti-USA-Demonstration schlängelt sich durch irgendeine Stadt – sei es in Palästina, England oder auf dem südamerikanischen Kontinent. Der letzte Irak-Krieg trieb diese Bewegungen inflationsartig in die Höhe. Ein Ende ist, nicht zuletzt aufgrund der Nahost-Problematik und der Situation im Irak, nicht abzusehen. Gleichzeitig s mehr...
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 Selbst der Stärkste braucht Verbündete
Weshalb die USA nur in Kooperation die kommenden Herausforderungen meistern und ihre Macht festigen können.
Es ist mittlerweile eine Binsenweisheit der internationalen Beziehungen: Die USA sind die unangefochtene militärische Nummer eins in der Welt. Allein ihre Verteidigungsausgaben entsprechen denen der nächsten neun Staaten. Ihre Wirtschaft ist die Nationalökonomie. Internationale Institutionen beherrschen die USA wie kein anderes Land. Doch, was tun mit so viel Macht? Sollen sich die USA weltweit engagieren? Unilateral, wie es die Realisten fordern, oder doch multilateral nach liberalem Denkmuster mehr...
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 Tausche Freiheit gegen Sicherheit
Radikale Islamisten in Deutschland bedrohen die freiheitlich demokratische Grundordnung.
Stell Dir vor es gibt Krieg, aber keiner unternimmt etwas dagegen. So oder ähnlich lässt sich in einer etwas überspitzten Form der Inhalt von Udo Ulfkottes neuestem Werk "Der Krieg in unseren Städten" darstellen.
Demnach versuchen radikale Islamisten Deutschland zu unterwandern und die bestehende Staats- und Gesellschaftsordnung zu stürzen, um ein Kalifat nach ihrer Auslegung des Islam zu errichten. Die staatlichen Institutionen seien dieser existenziellen Herausforderung bislang nur unzurei mehr...
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 Auf logisch unlogische Weise zum Ziel
Weshalb Strategie herkömmliches Denken ausschließt - Eine Analyse zu Krieg und Frieden. Fast ein halbes Jahrhundert lang haben sich Akademiker, Politiker und Militärs dies- und jenseits des Atlantiks die Köpfe über eine wesentliche Frage zerbrochen: Wie können wir unsere Sicherheit garantieren? Davon abgeleitet: Was tun, wenn die Gegenseite angreift? Wie kann trotz aller politischen Spannungen ein Krieg und eine drohende nukleare Verwüstung verhindert werden?
Es war die Stunde der Strategen in westlichen und sowjetischen Denkfabriken. Mögliche Kriegsszenarien wurden entworfen, mehr...
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 Die Mutter aller Dinge
Über das Chamäleon Krieg, seine Formen, Akteure und Zukunft. Was ist eigentlich Krieg? Die Abwesenheit von Frieden, also der Normalzustand? Der Zweite Weltkrieg, der spanische Bürgerkrieg oder Vietnam - nach herrschender Meinung ganz sicher. Aber was ist mit dem sogenannten Krieg gegen den Terror, Guerillakriegen oder dem Krieg in Tschetschenien? Was meint Udo Ulfkotte, wenn er vom "Krieg in unseren Städten" spricht? Obwohl wir wohl alle zumindest eine Vorstellung von dem haben, was einen Krieg als Krieg qualifiziert, bleiben bei näherer Betrachtung mehr mehr...
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 Angst als Instrument der Macht
Vom Ausnahmezustand rein in die Weltdemokratie - ein Modell zur globalen Neuordnung. In einem sind sich Wissenschaftler, Journalisten und selbsternannte Experten trotz aller ideologischer Differenzen einig: Was auch immer die Motive von Terroristen sein mögen, sie alle nutzen das Moment der Angst, um langfristig ihre Ziele zu erreichen - ob in Jerusalem, Moskau oder New York.
Angst, das ist aber auch jener Gefühlszustand, der von den US-amerikanischen Regierungen instrumentalisiert, ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Planungen aus dem Weißen Haus darstellt. Das b mehr...
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 Freiheit auf amerikanisch
Imperialismus hat in den USA eine lange Tradition - darüber stirbt die Demokratie. Gleich zu Beginn seiner Rede zur Lage der Nation am 20 Januar 2004, kommt US-Präsident George Walker Bush zum Kernthema seiner Amtszeit: "As we gather tonight, hundreds of thousands of American servicemen and women are deployed across the world in the war on terror". Weltweit werde ein Krieg gegen den internationalen Terrorismus geführt, um die Sicherheit des amerikanischen Volkes zu schützen und die Welt, ganz in Tradition Theodor Roosevelts, zu einem besseren Ort zu machen. Die dafür ergriffen mehr...
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 Die Vertreibung
Der Autor Peter Glotz hat mit "Die Vertreibung" erneut ein Buch gegen Nationalismus und das daraus entspringende Unrecht geschrieben. Mit diesem Thema hat sich der Vielschreiber bereits 1989 in "Die neue Rechte" und ganz besonders in seinen 1990 gehaltenen "Europäischen Reden an ein deutsches Publikum" befasst, die im selben Jahr unter dem Titel "Der Irrweg des Nationalstaats" veröffentlicht worden sind.
Glotz kann auf eine abwechslungsreiche Karriere zurückblicken: Er lehrt als Professor für Kommunikationswissenschaft in St. Gallen. Das Amt des Konrektors der Münchener Universität übernahm er in den beiden Jahren 1969 und mehr...
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 Wer nicht aufpasst, wird verarscht!
Chomsky über Propaganda, Manipulation und Gefahren für die demokratische Gesellschaft. Als uns die Fernsehsender während des zweiten Golfkrieges die Bilder leerer kuwaitischer Brutkästen in die Wohnzimmer lieferten, war die Empörung groß. Die Grausamkeiten sadistischer irakischer Soldaten machten demnach selbst vor unschuldigen Säuglingen nicht Halt. Nur Recht, dass die alliierten Truppen mit all ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese gesetzlosen Gefolgsmänner Husseins vorgingen. Dies waren die Meinungen, die transportiert werden sollten - mit Erfolg.
Die Unterstütz mehr...
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 Wie konnte Hitler möglich werden?
Sebastian Haffner erzählt aus seinem Leben und von für uns unbegreifbaren Vorgängen.
Wenn wir uns an den gymnasialen Geschichtsunterricht erinnern, müssen wir eingestehen, dass sich der Großteil des Erlernten aus unserem Gedächtnis bereits verabschiedet hat. Könige und Kaiser führten Feldzüge, Bündnisse wurden geschmiedet und genauso schnell wieder gebrochen. Auf zahllosen Konferenzen entschieden Staatsmänner über die Zukunft von Millionen von Menschen. Hinter großen Namen, Daten und Absichten erschlossen sich dem gemeinen Schüler die Hintergründe und Zusammenhänge zwischen den mehr...
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 Ist der Westen noch zu retten?
Über die Kluft zwischen USA und Europa und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen.
Als George W. Bush Mitte August das deutsche Engagement in Afghanistan ausgiebigst lobte, tat er dies natürlich nicht ohne Grund. Neben dem Wunsch, die Bundeswehr solle sich auch beim Wiederaufbau im Irak beteiligen, steht das Muss, die Beziehungen zu Deutschland und Teilen Europas nach dem diplomatischen Desaster in Folge des Irak Krieges zu normalisieren. Auch der Texaner weiß genau, dass sich die US-amerikanische Hegemonie nur unter allerschwersten Kraftanstrengungen ohne Verbündete aufrecht mehr...
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 "Bush at war" und was sich hinter dem Ganzen verbirgt
Bob Woodward berichtet hinter der Kulisse Seit den erschütternden Anschlägen vom 11. September befindet sich die USA im Kriegszustand. Täglich wird über die neuesten Entwicklungen diesbezüglich berichtet und die ganze Welt verfolgt den Kriegszug der Amerikaner gegen den Terrorismus.
Bob Woodward ist einer der bekanntesten und renommiertesten Journalisten, die die USA hervorgebracht haben. Er deckte gemeinsam mit seinem Kollegen Carl Bernstein den "Watergate-Skandal" auf, wodurch Präsident Nixon gestürzt wurde. Auch die Attentate vom mehr...
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 Stupid white men
"Wir sind nicht länger in der Lage uns selbst zu regieren oder freie und faire Wahlen abzuhalten. Wir brauchen UN-Beobachter, UN-Truppen, UN Resolutionen..." Dieser Hilferuf stammt nicht etwa von einem mit Repressalien belegten Oppositionellen aus einem Dritte-Welt-Land, sondern von einem Bürger der Vereinigten Staaten, der den Zustand seines Landes nicht besser sieht, als den einer „gottverlassenen Bananenrepublik“. Michael Moore, das schlechte Gewissen Amerikas und George W. Bush als einer seiner Intimfeinde.
Bekannt wurde Moore durch den Film „Bowling for Columbine“, für den er sogar einen Oscar erhielt. Auch in Zeiten des Irak-Krieges wird er mehr...
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 Kampf dem Terror, Kampf dem Islam?
Unsere derzeitigen Nachrichten- und Magazinsendungen werden vor allem durch ein Thema dominiert: Terrorismus. Doch was als Phänomen so klar erscheint, ist in seinem Innern ein hochkompliziertes Konstrukt verschiedenster Akteure. Peter Scholl-Latour hat sich in seinem neusten Werk dieser Problematik gewidmet. Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus stellt die Staatengemeinschaft zunehmend vor große Herausforderungen. Nach dem Ende des Kalten Krieges ist die Welt nicht sicherer geworden und die Konfrontationslinien haben sich von den Staatsgrenzen entfernt. Terrorismus ist zwar ein altbekanntes Phänomen aber in seiner jetzigen Struktur und Reichweite ein Novum. Begriffe wie "Achse des Bösen", "El-Kaida Netzwerk" und "Gotteskrieger" sind zwar in der medialen Berichterstattung allgegenwärtig, je mehr...
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 Mehr Schein als Sein?!
Was man über US-amerikanische Außenpolitik wissen sollte - eine Starthilfe. Wie viel Kritik darf man an den USA üben, um nicht in den ideologischen Fettnapf des "Antiamerikanismus" zu tappen? Eine Frage, die sich in dieser Form wohl gerade deutschen Bürgern stellt, war es doch letztendlich die heute einzig verbliebene Supermacht, die unserem Land nach dem zweiten Weltkrieg zu Demokratie und Prosperität verhalf. Bedeutet das nun Dankbarkeit und Ergebenheit bis in die ewigen Jagdgründe, ausschließlich jeglicher Form substanzieller Kritik? Till Bastian beantwortet diese Fr mehr...
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 Rezension: "Geheimakte Regierungsbunker"
Es war eines der größten Geheimnisse der Bonner Republik. Tief in die Weinberge der Ahr hatte die Bundesregierung einen Atombunker bohren lassen; der Ausweichsitz der Legislative für den dritten Weltkrieg. Jörg Diester ist dem Milliardenprojekt auf den Grund gegangen und hat seine Rechercheergebnisse in „Geheimakte Regierungsbunker - Tagebuch eines Staatsgeheimnisses“ veröffentlicht.
Ende Februar diesen Jahres wurde der einst streng geheim gehaltene Regierungsbunker der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Aus Teilen des ehemaligen „Ausweichsitzes der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland in Kriese und Krieg“, wie er umständlich in Amtsdeutsch tituliert wurde, entstand jetzt ein Museum. Seit dem stehen Teilbereiche der einst mehr als 17 Kilometer langen Anlage dem Publikumsverkehr offen und bereichert das Ahrtal um eine weitere Sehenswürdigkeit der besonderen Art. Das mehr...
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