Heute beginnen Klimaverhandlungen zur Vorbereitung des nächsten Klimagipfels der Vereinten Nationen im mexikanischen Cancún im Dezember. Ort der Gespräche: Bonn. Bis zum 11. Juni tagen Delegierte in der UN-Stadt.

Das Ziel der Gespräche in Bonn ist es, Rahmenbedingungen für jene Klimaziele festzulegen, die im letzten Jahr in Kopenhagen formuliert wurden. So handelt es sich bei den Bonner Verhandlungen auch um Aufräumarbeiten nach der gescheiterte UN-Konferenz in der dänischen Hauptstadt. Nachdem in Kopenhagen eigentlich ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll erarbeitet werden sollte, war es nur zu einer Einigung darüber gekommen, dass die Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden soll. Das „Wie“ wurde nicht weiter erörtert.

In Bonn soll nun ein Text entworfen werden, der die Bedingungen festlegt zu welchen die Klimaziele erreicht werden sollen. Der nächste „große“ Klimagipfel der Vereinten Nationen wird im Dezember stattfinden. Ende des Jahres will man sich in Cancún zusammensetzen und beraten wie mit der weltweiten Klimaentwicklung umzugehen ist.

Neben den Delegierten der Konferenz werden in Bonn auch viele Klimaaktivisten erwartet, die mit verschiedenen Aktionen auf ihre Anliegen aufmerksam machen wollen. Das Bündnis „Klimawelle“, ein Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung, veranstaltet Demonstrationen, Vorträge und Workshops. Auch das „Klimacamp“ in Bonn Meßdorf, ein Ort „für einen lebendigen Austausch zum Thema Klimagerechtigkeit und gelebter Utopie“ gehört zu den Aktivitäten des Bündnisses.

Die wichtigsten Informationen zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (und Webcasts von der Konferenz), gibt es hier.

Das Bündnis „Klimawelle“ präsentiert sich hier.


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