Sie ist braun und klebrig und s und ich liebe sie: Kola. Nein, das ist nicht falsch geschrieben. Ich rede von fritz-kola. Was fr andere der Kaffee ist, ist fr mich die Kola. Ich stehe auf die Kombination von Koffein und Zucker. Bin ich schtig? Wahrscheinlich.

Ein Tag ohne Kola ist selten, aber machbar. Meistens, wenn ich krank bin. Oder aber, ich komme an keinem Geschft vorbei, wo Kola verkauft wird. Dann muss ab und zu auch mal die Cola herhalten. Aber der geschmackliche Genuss ist fr mich bei weitem nicht so gro. Vor allem nicht, wenn mir die braune Brause in einer Plastikflasche gereicht wird. Wenn Cola, dann in einer Dose. Das Problem daran ist aber, dass sie nicht wiederverschliebar ist. Trinken, whrend ich gehe oder gar einer Bahn hinterherlaufe, stellt mich eher verpeilten Menschen vor groe Herausforderungen. Da lobe ich mir die Glasflasche. Die kann ich entweder zuschrauben oder einfach den Finger auf die ffnung halten. Gut fr die Umwelt, gut fr meine Klamotten, gut fr meine Mitmenschen.

Mache ich mir Sorgen um meine Gesundheit? Natrlich. Ab und zu schon. Aber es gibt so viele Dinge, die fr den Menschen ungesund sein sollen, daher verdrnge ich das ganz gerne. Ich trinke ja auch Wasser, sogar mehr als Kola. Aber "clean-eating" war noch nie ein Trend, fr den ich mich begeistern konnte. Wirklich gesund ist bermiger Kaffeekonsum ja auch nicht. Auerdem sollte Cola doch eigentlich ein Hustensaft werden. So schlimm kann es also gar nicht sein... *husthust* Solange mein Zahnarzt sagt, dass es meinen Zhnen gut geht, frne ich weiter meiner Sucht.

Ich trinke also Kola. Wann ich sie trinke? Das ist unterschiedlich. Oft morgens. So wie andere halt ihren Kaffee. Dann sitze ich an meinem Laptop und verse mir das Aufstehen mit youtube-Videos und einer Flasche prickelndem Wachmacher frisch aus dem Khlschrank. Frhstck gibts dann eine halbe Stunde bis Stunde spter. Abends, wenn ich weggehe und andere ihr Bier sffeln oder eine Weinschorle schlrfen, halte ich mich an meiner Kola fest. Sie macht mich wach und vernebelt nicht das Hirn, lsst mich klar denken und macht mich weder hip noch cool. Es gibt aber auch gemtliche Abende vor dem Fernseher, wo Kola zum Einsatz kommt. Entweder, wenn ich mit Freunden hchst niveauvolle Filme wie Mystery Sciene Theater 3000 oder tatschlich anspruchsvolle Klassiker wie The Shining schaue, drfen Zucker und Koffein nicht fehlen. Fr solches Entertainment brauche ich Nervennahrung. Oder aber, ich mache mir einen gemtlichen Serienabend allein...oder zu zweit. Da ist es praktisch, dass ich mit meiner Sucht nicht alleine bin. Kola geht also in allen Lebenslagen.

Bei der Frage, ob Kaffee oder Tee, entscheide ich mich immer fr Kola fritz-kola!

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