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Obwohl Archäologen im vergangenen Jahrhundert etliche Geheimnisse untergegangener Kulturen aufklären konnten, sind viele Städte des Altertums bis heute tief vergraben. Oft war es ein Zufall, dass Abenteurer, Händler oder Forscher auf ihre verbliebenen Spuren stießen. In Peru fand Hans-Heinrich Brüning, der dort als Ingenieur eigentlich Landmaschinen verkaufte, um 1880 durch Zufall Goldschätze, die von Indios eingeschmolzen und billig verkauft wurden. Brüning machte sich auf die Suche und stieß auf die Reste eines spektakulären Pyramidenensembles, das die Lambayeque hinterlassen hatten. Aber warum waren sie so plötzlich geflohen? 1906 brach Hugo Winkler zu einer Expedition nach Anatolien auf, wo er einer mächtige Ruinenstätte mit Mauern und majestätischen Löwentoren gewahr wurde. Aber niemand konnte sie damals einem Herrschergeschlecht zuordnen. Pierre Montet, ein französischer Ägyptologe, stieß schließlich bei Ausgrabungen in Tanis auf vermeidliche Reste des verschollenen Piramesse und sah sich am Ziel seiner Träume. Von Fundamenten fehlte in der riesigen Fundstätte jedoch seltsamerweise jede Spur. Versunkene Metropolen geht den Rätseln der drei Fundorte auf den Grund und versucht, ihre Geheimnisse zu entschlüsseln. Mit detektivischer Akribie versuchen Forscher, die archäologischen Spuren zu deuten, um die großen Stätten des Altertums wieder ans Licht bringen zu können. Dabei gilt es auch außergewöhnlichen Theorien nachzugehen oder unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, wenn sich klassische Vorgehensweisen als nicht durchführbar erweisen. Nach und nach kommen die Geheimnisse der drei Missionen "Operation Piramesse", "Brennpunkt Hattusa" und "Tatort Túcume" ans Licht. Aufwendige Computeranimationen lassen längst zerfallene Gebäude wiedererstehen und nachgespielte Szenen verleihen der Dokumentation greifbare Nähe. Fundierte Forschungsergebnisse und altes Dokumentarmaterial sorgen für den nötigen wissenschaftlichen Rahmen. Fazit: Versunkene Metropolen schaut Archäologen über die Schulter und vermittelt ein interessantes Bild ihrer spannenden Forschung. Die Produktion besticht vor allem durch eine ausgewogene Mischung aus Infotainment und wissenschaftlichem Hintergrund. Die Kameraführung ist ruhig, aber nicht langweilig und zusätzliches zeitgenössisches Material der drei erwähnten Pioniere rundet die Produktion ab. So erleben die versunkenen und fast vergessenen Metropolen des Altertums eine glanzvolle Auferstehung. Folgen: Operation Piramesse - Ramses verschollene Megacity Brennpunkt Hattusa - Machtzentrale der Hethiter Tatort Túcume - Pyramidenstadt in Peru DVD: Versunkene Metropolen Sprache: Deutsch Bildseitenformat: 16:9 Studio: Polyband DVD-Erscheinungstermin: 26. September 2008 Preis: 18,99 Euro Produktionsjahr: 2007 Spieldauer: ca. 135 Minuten Diese DVD ist überall im Handel erhältlich.
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