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Der Polizist James Fallon bernimmt den Fall einer ungewhnlichen Mordserie. Nach und nach werden immer mehr Prostituierte regelrecht zu Tode vergewaltigt. Fallon ermittelt abgebrht, da er selbst korrupt ist und sich bestens in diesem Milieu auskennt. Im Laufe der Ermittlung wird ihm immer mehr bewusst, dass der Mrder nicht menschlich sein kann.

"Eine Mischung aus 70Gialli und 80Monsterchocker ein frchterliches Monster, korrupte Cops, Callgirls und eimerweise Blut", so wirbt Twitchfilm auf dem Inlay der DVD fr den Film. Gialli entstanden Anfang der 60er Jahre in Italien und wurden durch groe Namen wie Mario Bava (Blutige Seide) und spter durch Dario Argento (Deep Red, Tenebre) geprgt. Sie zeichneten sich durch eine intelligente Kriminalhandlung mit einigen Horrorelementen und einem berraschendem Ende ab. 80Monstershocker, wie Die Fliege von David Cronenberg oder Das Ding aus einer anderen Welt von John Carpenter waren fr ihre Spannung und besonders viele Ekeleffekte bekannt.

Der Vergleich von Dying God mit diesen beiden Filmgenres fllt aufgrund vieler negativer Aspekte ziemlich schwer. Schlechte Dialoge, mangelhafte Schauspieler, eine schon oft gesehene Filmhandlung und viele uninspirierte Erotikeinlagen fhren zu einem insgesamt schlechten Film. Trotz eines Lance Henriksen (Aliens Die Rckkehr) in der Rolle eines lteren Gangsterbosses, spielen alle Darsteller ihre Rolle berzogen und nicht authentisch. James Horan spielt die Hauptrolle des Cop Fallon so unsympathisch, sodass man 85 Minuten lang keinen wirklichen Bezug zu ihm entwickelt.
Dying God-Evil Reborn, F 2007
Verleih: Sunfilm/ Savoy Film
Genre: Horrorthriller
Filmlaufzeit: 85 min
Regie: Fabrice Lambot
Darsteller: James Horan, Lance Henriksen,
Agathe de la Boulaye
DVD-V: 16.10.2009


Durch diese Defizite kommt in keiner Minute des Films Spannung auf. Die Morde sind meistens nur angedeutet. Wenn man sie mal im Detail sieht, wre man froh gewesen sie nur angedeutet zu bekommen, da diese Spezialeffekte weitaus schlechter als in den genannten 70er und 80er Jahren sind. Das Monster zaubert dem Zuschauer beim Betrachten ein Lcheln ins Gesicht, da dieses einfach nur albern aussieht. Alle Morde an den Frauen passieren immer in derselben Art und Weise und die Wunden bei den spteren Opfern sehen immer gleich aus.

Die DVD Umsetzung passt zu dem schwachen Film. Die Synchronisation ist nicht nur a-synchron, sondern durch die langweiligen Synchronsprecher absolut unpassend. hnlich wie in Amateurfilmen hrt man stndig das Rauschen der Kamera und man merkt dem Film an, dass er keine Auenmikrofone verwendet, sondern nur die eingebauten Kameramikrofone eingesetzt hat. Dieses fhrt zu einem sehr dumpfen Sound und die nach vertonten Sounds hren sich sehr unglaubwrdig an. Nur das Bild der DVD kann sich sehen lassen und ist einigermaen scharf und kontrastreich.

Die deutsche DVD enthlt als Extra lediglich eine Trailershow des Labels Sunfilm.

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