campus-web Bewertung: 0,5/5
   
20 Jahre nach dem thermonuklearen Krieg liegt die Welt in Trmmern. Verseuchung, Krankheiten und Brgerkriege haben die hauchdnne Kruste der Zivilisation zerbrechen lassen. Seit vielen Jahren wurde in dieser postapokalyptischen Welt kein Kind mehr geboren. So scheint es wie ein Wunder, dass die junge Sara (Azura Skye), die mit ihrer Mutter Margaret (Diane Salinger) im Keller einer verlassenen Farm lebt, schwanger ist. Zusammen mit dem Radiomoderator Michael (Joshua Leonard) machen sich Mutter und Tochter auf die Suche nach weiteren berlebenden. Dabei erregen sie die Aufmerksamkeit einer ominsen Gruppe um den Warlord David (Nathan Baesel), die sich des Kindes bemchtigen will.

Filme mit kleinem Budget mssen nicht unbedingt schlecht sein. Eine gute Geschichte kann auch mit geringen Mitteln erzhlt werden. Doch 20 Years After hat weder eine gute Geschichte, noch gute Schauspieler. Irgendeine Form von Ambitionen lt sich auch nicht im Ansatz erahnen.
Vllig sinnlos irren die farblosen und absolut dilettantisch gespielten Chraktere durch eine blutarme Story und eine Landschaft, die beim besten Willen nicht zum postapokalytischen Hintergrund passen will.
20 Years After, (USA 2008)
Verleih: Sunfilm
Genre: Sci-Fi
Filmlaufzeit: 97 min
Regie: Jim Torres
Darsteller: Azura Skye, Joshua Leonard,
Diane Salinger, Nathan Baesel


Vollmundig wirbt das DVD-Cover, dass 20 Years After im Stil von Children Of Men, Mad Max und The Day After gehalten ist. Lieber gut geklaut, als schlecht selbst gemacht, mag sich Regisseur Jim Torres gedacht haben, falls im Produktionsprozess berhaupt grere Denkprozesse stattgefunden haben sollten. Man bedient sich dankbar an Elementen der groen Vorbilder und stmpert daraus einen Film zusammen, der so unglaublich mies ist, dass man spontan die Leichen im Film beneidet und sich die Ankunft eines nuklearen Sprengkopfes wnscht, der dem Elend endlich ein Ende bereitet.

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