Campus-Web Bewertung: 0,5/5
   
Natalie arbeitet als Kellnerin in einem Fast Food Restaurant und ist kurz vor einem Nervenzusammenbruch: Gerade hat sie rausgefunden, dass ihr Freund sie betrgt. In ihrem Job wird sie tglich von dummschwtzenden Kunden heimgesucht, Restaurant-Manager Clint sitzt lieber mit den Kunden beim Bierchen, als das Restaurant zu leiten und Kevin, die Aushilfe, ist eigentlich ganz nett, doch wehe, man tritt ihm zu nahe. Als an diesem Abend noch eine Gruppe unfhiger Gauner den Laden betritt und ein entflohener Affe die Gste aufmischt, wird dieser Arbeitstag zur vlligen Katastrophe.

Diese schwachsinnige Ansammlung von Archetypen sitzt in einem Burgerladen, soll den Eindruck erwecken, Vielfalt zu bieten und quasselt sich gegenseitig einen BigMc ans Ohr. Natrlich ist bei so einer Einleitung die Frage berechtigt: Das soll wirklich einen Dialogfilm bilden? Man knnte darber streiten, ob Pink Lemonade nun Kunst, oder Schwachsinn ist, doch man kme zu dem Schluss, dass es die Zeit nicht wert ist, die man bentigte um diesen Zwist zu errtern.

Wie eine Hand mit ausgestrecktem Mittelfinger hat diese Farce von einem Film nur einen Hhepunkt. Er befindet sich treffenderweise in der Mitte und beschrnkt sich darauf, dem Roboter C3PO aus Star Wars eine interessante symbolische Rolle anzuheften. Zwar knnte allein dieser Dialog den Film sehenswert machen, doch einfacher wre es, sich das Drehbuch runterzuladen und die paar Zeilen schnell zu berfliegen. In diesem Falle ist gelesen nmlich tatschlich besser, als gehrt. .
Pink Lemonade, USA 2007
Verleih: Sunfilm
Genre: Komdie
Filmlaufzeit: 90 min
Regie: David Edmundson, Randy Van Dyke
Darsteller: Kurt Finney, Angela Trimbur,
Brett Lawrence
DVD-Verffentlichung: 13.03.2009


Die Synchronisation erinnert an MTV-Animes der spten 90er, oder die allseits beliebten Erlebnis18.de-Werbesprecher. Obwohl der O-Ton jedoch um ein ganzes Stck besser ist, einen Untertitel sei es nun deutsch oder englisch findet man beim besten Willen nicht. Jene also, die der englischen Sprache nicht mchtig sind, wird der Film nur dann Freude bereiten, wenn sie auf Lippenysnchronitt und Betonung keinen Pfifferling geben. Sogar ernste Szenen klingen, als haben Junkies auf den Hhepunkt ihres Trips versucht, eine Tonspur zu erstellen.

Extras, wie Trailer, Interviews, oder sonstige Nettigkeiten gibt es keine. Natrlich wre auch zu bezweifeln, ob jemand Lust haben knnte, mehr als 97 Minuten in dem drgen Alptraum der Sinnfreiheit zu verbringen. Wer den Film zu guter letzt allein wegen dem prallen Cover angesehen hat, wird auch hier nicht auf seine Kosten kommen, denn alles was es an nacktem Fleisch zu sehen gibt, prsentiert sich in den Ladenregalen. Man tue sich selbst einen Gefallen und rufe sich mit sanfter Strenge zur Ordnung, wenn die Hand in Richtung Pink Lemonade zuckt.

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