Campus-Web Bewertung: 1/5
   
Dwayne "The Rock" Johnson hat es geschafft. Auch er kann jetzt in der Spalte "Familienfilm" sein Kreuzchen machen. Was in den letzten Jahren andere harte Jungs der Filmbranche wie Ice Cube (Sind wir schon da?) oder Vin Diesel (Der Babynator) mehr oder minder erhobenen Hauptes abgehakt haben, hat er nun auch hinter sich bringen knnen. Unter der Flagge des Disney-Konzerns darf der Ex-Wrestler seine, zugegebenermaen beeindruckenden, Grimassen schneiden, die wohl so mancher auch als ernstzunehmende Schauspielerei durchgehen lsst.

Die Story ist so einfach wie vorhersehbar. Der Footballstar Joe Kingman (na wenn sich aus dem Namen nicht coole Sprche ableiten lassen!) wird damit konfrontiert, dass er aus einer lnger zurckliegenden Beziehung ein Tchterchen von neun Jahren hat. Die steht eines Tages unangemeldet vor seiner Tr und damit hat es sich dann fr Kingman mit Parties, Models und Sportautos erledigt. Das Blag mit Namen Peyton zieht nmlich ein und mchte von da an die volle Aufmerksamkeit ihres Daddys, der zu allem berfluss gerade auch noch in den Vorbereitungen fr die Playoffs steckt. Moment! Eine Hauptrolle fehlt noch. Richtig: das flotte Frauenzimmer, das es schafft, dem ultraharten Macker und Weiberheld endgltig den Kopf zu verdrehen und ihn zur Monogamie zu erziehen. Diese taucht in Gestalt einer attraktiven Ballettlehrerin auf, in deren Schule Kingmans Tochter Unterricht nimmt.

Ohne zu viel verraten zu wollen. Der toughe Kerl wird gehrig weich geklopft, woran beide weiblichen Hauptrollen ihren jeweiligen Anteil haben. Natrlich wird der Super-Quarterback, nach einigen greren und kleineren Problemen und Wendungen, auch noch zum Super-Papa. Und wie endet wohl das groe Finalspiel um den Super Bowl? Spannend, spannend, spannend...
Daddy ohne Plan (The Game Plan), USA 2007
Verleih: Walt Disney Home
Genre: Familienkomdie
Filmlaufzeit: 106 min
Regie: Andy Fickman (kein Witz)
Darsteller: Dwayne "The Rock" Johnson,
Madison Pettis, Kyra Sedgwick
DVD-Verffentlichung: 07.08.2008


Insgesamt bleibt vom Film nicht viel brig, das man loben knnte. Einige Slapstickeinlagen sind ganz nett, die Football-Szenen fr einen Film dieser Kategorie ganz beachtlich und die Sportskameraden, die, um im Klischee zu bleiben, nicht alle ganz helle sind, sorgen auch fr das ein oder andere Schmunzeln. Was man dem Streifen sonst zu Gute halten muss: die Story versinkt nicht in allen Teilen im totalen Kitsch. Ansonsten nervt die ganze Geschichte doch gewaltig, weil man einfach sofort wei, worauf alles hinauslaufen wird.

Ach ja: Das kleine Gr', um das all die Aufregung entsteht, ist natrlich zuckers.

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