Der Hai, Garant fr gute Tier-Horrorfilme? Darauf hatte man anscheinend bei "Shark Lake" gehofft - oder vielleicht zumindest darauf, einen guten, soliden Platz im Trashfilm-Sortiment zu finden. Dabei ist die Story ziemlich hanebchen

Shark Lake
Verleih: Tiberius Film
Genre: Thriller
Regie: Jerry Dugan
Darsteller: Dolph Lundgren, Sara Malakul Lane, Lily Brooks O'Briant, James Chalke, Michael Aaron Milligan
Filmlaufzeit: 93 Minuten
Schmuggler Clint Gray (Dolph Lundgren) hat ein Bullenhai-Weibchen in seinem Transporter, als er sein Auto whrend einer Verfolgungsjagd mit der Polizistin Meredith (Sara Malakul Lane) in den See setzt. Gray wird verhaftet und kommt fr fnf Jahre hinter Gittern. Seine kleine Tochter Carly (Lily Brooks O'Briant) wird von Meredith in der Zwischenzeit adoptiert. Natrlich hat niemand gemerkt, was er da eigentlich geladen hatte. So kommt es also, dass die fnf Jahre vergehen, ohne dass irgendetwas passiert. Doch just in dem Moment als Gray aus dem Gefngnis entlassen wird, hufen sich die Todesflle im See. Die Jagd beginnt

Wenig Text

"Shark Lake" macht es einem nicht leicht. Man mchte den Film eigentlich mgen, da er in seinem Grundbausatz alles mitbringt, was ein gelungener Trashfilm braucht: eine ziemlich bekloppte Story mit irgendwelchen Monstern plus Lundgren, fr den es wohl sehr schwer ist, sich Dialoge zu merken, schlielich redet er in dem Film fast nicht. Dafr darf er aber sein Hemd ausziehen und seinen alten, gesthlten Krper zeigen.

Trotz der eigentlich guten Grundlage, vermasselt es sich der Film selbst zu einem Trash-Highlight zu werden. Das Problem: Der Streifen nimmt sich zu ernst. Regisseur Jerry Dugan hat es verpasst, humoristische Elemente einzubauen und den Film mit einem Augenzwinkern abzudrehen. Dadurch, dass Clint Gray kaum spricht, knnen eben auch keine markigen Stze fallen, die man aus anderen Trashfilmen (Gre an die Filmschmiede Asylum) kennt.

Ziel verfehlt

Auch die Angriffe auf die Menschen sind alles andere als spannend. Zumal der Hai schon ewig vorher angekndigt wird und es nicht den typischen berraschungsmoment gibt. Der Film htte das Zeug zu mehr gehabt, ist aber leider auf dem Weg irgendwo dahin stecken geblieben.



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