Maura (Amy Poehler) und Kate Ellis (Tina Fey) sind Schwestern, die absolut grundverschieden sind. Kate ist rebellisch, lehnt sich gerne auf und verliert alle Nase lang ihren Job ganz zum Missfallen ihrer Tochter Haley (Madison Davenport). Die wnscht sich, dass ihre Mutter einer geregelten Arbeit nachgeht und sich so ein normales Familienleben entwickeln kann. Doch Kate verstrickt sich immer mehr in Ausflchten, sodass sich Haley mehr und mehr in der Mutterrolle befindet und sich berfordert aus dem Staub macht.

Lieber ist sie da bei ihrer Tante Maura. Sie ist Krankenschwester und immer hilfsbereit. Gerade zwar frisch geschieden, geht sie dennoch einem ausgesprochen geregelten Leben nach, fast schon zu langweilig. Die beiden Schwestern leben nebeneinander her und treffen erst wieder aufeinander, als deren Eltern beschlieen, ihr Haus zu verkaufen. Besonders fr Kate ist das sehr schlimm verbindet sie mit dem Haus doch so viele Kindheitserinnerungen. Um den Verkauf des Hauses zu verhindern, beschlieen Kate und Maura noch einmal eine Party zu schmeien wie damals in ihrer Jugend zur High-School-Zeit. Da waren die "Ellis Island Partys" legendr.

Eingeladen werden dazu die alten Freunde aus der Jugend das bringt aber nicht nur (Wiedersehens-) Freude, sondern auch alte Feindschaften wieder auf den Plan. Doch wie es eben so ist: wenn viel Alkohol im Spiel ist, ist die Katastrophe vorprogrammiert...

Das Traumgespann der Comedy-Szene

Tina Fey und Amy Poehler sind als Duo im amerikanischen Fernsehen nicht mehr wegzudenken und gelten als das Traumpaar der Comedy-Szene. Kennengelernt haben sich die beiden bei "Saturday Night Life", einer Comedy-Sketch-Show, die jeden Samstagabend in den USA im Fernsehen luft. So sind sie bereits in zahlreichen Sketchen zusammen aufgetreten, halten hufiger auch Reden bei Preisverleihungen zusammen.
Sisters
Verleih: Universal Pictures
Genre: Komdie
Regie: Jason Moore
Darsteller: Tina Fey, Amy Poehler, Maya Rudolph, Ike Barinholtz, James Brolin, Diane Wiest, Madison Davenport
Filmlaufzeit: 118 Minuten


Dass die beiden so vertraut miteinander sind, kommt "Sisters" zu gute. Die beiden haben einfach eine super Chemie, wirken sehr innig, so als wrden sie sich schon ewig kennen so, wie es unter Geschwistern sein sollte.

berspitzt, aber witzig

Die Charaktere, die die beiden spielen hauen hufiger ziemlich platte Sprche heraus, bei denen sich der Zuschauer hin und wieder an den Kopf greift. Dennoch ist der Film alles andere als zum Fremdschmen. Vielmehr ist er in seiner berspitzten Art eine schne Persiflage auf die amerikanische Gesellschaft und auf Hollywood und vor allem auf die Schnelllebigkeit, in der es nur noch ums Feiern, Anerkennung und gute Laune geht. Egal, zu welchem Preis.

Wer einen gewissen Anspruch von einem Film erwartet, ist an dieser Stelle falsch. Dennoch wei "Sisters" zu unterhalten, denn eigentlich will man nicht lachen, aber Bauchschmerzen hat man trotzdem irgendwann. Kopf aus und sich einfach mal zum Lachen bringen lassen.



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