Vor geraumer Zeit, nachdem wir die Asylum-Filmperle Mega Shark gesehen hatten, wollten ein Freund und ich zusammen einen Trashfilm drehen. Eine Idee hatten wir auch schon: irgendwas mit einem Sharktopus. Oder Octoshark. Allerdings kam uns Syfy mit seiner Version des Sharktopus in die Quere. Jetzt setzt Regisseur Roger Corman noch einen drauf. Er hat einen neuen Stern am Trashfilmhimmel aufgehen lassen: Sharktopus vs. Pteracuda.

Das Militr beauftragt den brillanten, aber geldgierigen Genwissenschaflter Dr. Symes damit, eine neue Spezies zu erschaffen. Dazu nimmt er das Erbgut eines Barracudas und kreuzt das mit einem Pterodactylus-Flugsaurier (kennt manch einer schon aus Jurassic Park). Mithilfe eines Computers soll dieses Wesen, was den Namen Pteracuda erhlt, gesteuert werden knnen. Doch zwielichtigte Gestalten bringen den Steuerungscomputer in ihre Gewalt und Pteracuda wird auf einen Atomreaktor angesetzt. Nur ein ebenso groer wie grausamer Gegner kann den Hybriden noch aufhalten. Der perfekte Moment fr Sharktopus. Der ist nmlich als Baby von der Biologin Lorena Christmas gefunden und in einem Delfinarium grogezogen worden. Dr. Symes schickt seinen besten Mann Hamilton los, um den Sharktopus zu befreien und ihn auf Pteracuda loszulassen. Dass das nicht die beste Idee der Filmgeschichte ist, ist jedem klar. Von da an macht Sharktopus Jagd auf Pteracuda.

Stereotypen noch und ncher

Fr Freunde des Trashfilms ist Sharktopus vs. Pteracuda ein echtes Meisterwerk. Die Rahmenhandlung ist nicht unbedingt schlssig, aber darum geht es bei diesem Monsterfilm nicht. Vielmehr geht es darum, die wahllos-gekreuzten Tiere zu beobachten, wie sie versuchen sich gegenseitig auszulschen.
Sharktopus vs. Pteracuda - Kampf der Urzeitgiganten
Verleih: The Asylum
Genre: Sciene Fiction
Regie: Kevin O'Neill
Darsteller: Robert Carradine, Katie Savoy, Rib Hillis, Akari Endo, Tony Evangelista
Filmlaufzeit: 88 Minuten


Die menschlichen Darsteller nehmen nur eine untergeordnete Rolle ein. Dennoch sind alle Stereotypen vorhanden. Da htten wir zum Einen die gutmtige und vor allem offenherzige Biologin Lorena Christmas. Sie mchte nur das Beste fr ihren Sharktopus und erkennt in ihrer naiven Art die drohende Gefahr nicht. Die Figur Hamilton ist ein muskelbepackter echter Kerl, der fr kernige Sprche und die Actioneinlagen sorgt. Lorenas Freund ist dagegen so unscheinbar, dass man sogleich den Namen vergisst. Dennoch sorgt er fr einen der kuriosesten Momente, als er, der von Beruf Rettungsschwimmer ist, gesteht, dass er es nicht schafft, erste Hilfe Manahmen einzuleiten.

Guter Trash mit flacher Handlung

Zuschauer, die gerne ernsthafte Filme gucken, sind bei Sharktopus vs. Pteracuda falsch. Wer sich aber durchaus mal ein bisschen mit flachen Witzen und haarstrubender Story berieseln lassen mchte, der kommt bei diesem Film vollkommen auf seine Kosten.



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