Am 27. September finden zum 17. Mal die Bundestagswahlen statt und auch Horst Schlmmer, der ehemalige Chefredaktuer des Grevenbroicher Tageblatt, ist mit dabei. Als Spitzenkandidat der HSP, der "Horst Schlmmer Partei" wird sich der sympathische Rheinlnder zur Wahl stellen.

Trotzt seiner politischen Ambitionen und seines Promistatus ist er bescheiden geblieben und auch seiner Herrenhandtasche und der Kombination aus grauer Hose und ebenso grauem Trenchcoat weiter treu. In seinem Wahlwerbespot, der zur Zeit in vielen Kinoslen auf der groen Leinwand zu sehen ist, begrt er den Zuschauer vollmundig mit den Worten:

"Mein Name ist Horst Schlmmer. Ich werde Ihr nchster Bundeskanzler. Da weite bescheid."

Ganz klar, Schlmmer ist auf Erfolg gepolt und sieht sich als deutsches Gegenstck zum amerikanischen Prsidenten Obama. Dessen einprgsamen Wahlspruch "Yes we can." hat er kurzerhand fr sich beansprucht und in das freizeitfreundliche "Yes weekend." umgemnzt. Natrlich darf man die ganze Aktion nicht zu sehr ernst nehmen, denn Schlmmers Ambitionen sind allesamt Teil einer einzigen groen Parodie.

Mit seinem Alterego Horst Schlmmer will der Komiker Hape Kerkeling der politischen Welt einmal ordentlich in die Parade fallen und die ganze Ernsthaftigkeit und Selbstwichtigkeit der deutschen Politiker zu entlarven und demontieren. Dabei beweist Kerkeling einmal mehr seine Fhigkeit, mit schlafwandlerischer Sicherheit zwischen Klamauk und Satire zu wandeln. Momentan ist ein Wahlkampffilm in der Mache, der Horst Schlmmers Aufstieg dokumentieren wird und der noch vor den Bundestagwahlen am 20. August in die Kinos kommen soll.

Schlmmer selbst ist aktuell mit seinem Wahlkampf beschftigt, lsst sich momentan jedoch wegen Rcken und Fen entschuldigen. In der Zwischenzeit kann man sich jedoch hier den Wahlwerbespot angucken und sich ber Schlmmers Ziele und Plne informieren.

Artikel drucken