In regelmigen Abstnden wird von Hollywood das David-gegen-Goliath Motiv aufgegriffen und zu einem emotionalen und spannenden Film verarbeitet. Der kleine Mann (oder auch Frau) gegen einen bermchtigen Gegner aus der Industrie oder Wirtschaft. Man denke nur an Steven Soderberghs Erin Brockowich oder The Insider von Michael Mann.

Genau wie diese Filme basiert auch der am 25. Juni startende Flash of Genius des Hollywoodproduzenten Marc Abraham (Children of Men) auf einer wahren Geschichte. In dieser verkrpert Greg Kennear den Universittsprofessor Robert Kearns, der 1967 den Intervall- Scheibenwischer erfindet, hinter dem alle groen amerikanischen Autohersteller her sind. Die Vertragsverhandlungen mit Ford scheitern. Bei der Prsentation des Ford Mustangs stellt Kearns fest, dass seine Erfindung trotz allem verwendet wurde. Er erhebt Klage gegen den Giganten aus Detroit. Ein Kampf, wie er ungleicher nicht sein kann. Kearns geht es dabei vor allem um Anerkennung, Gerechtigkeit und um das Recht auf geistiges Eigentum. Dass darunter natrlich auch sein Privatleben und seine Ehe leiden, steht wohl auer Frage.

Der Film erzhlt dabei auch von der Zeit der bermchtigen Autokonzerne, die heute am Boden liegen und um die Hilfe des Staates betteln mssen. Flash of Genius zeigt, wie es durch ihre Ignoranz und Hochmtigkeit dazu kommen konnte und wird damit, obwohl in der Vergangenheit spielend, zu einem hochaktuellen Film.

In weiteren Rollen sind Dermont Mulroney, der als Wasserbetten verkaufender Schwiegersohn in About Schmidt beeindruckte, zu sehen, sowie Lauren Graham, die den meisten wohl aus der Fernsehserie Gilmore Girls bekannt sein drfte.

Die Kritik zum Film lest ihr pnktlich zum Kinostart bei Campus-Web. Mehr Infos findet ihr auf der Homepage.

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